20.05.2013 / 08:25
Saisonauftakt
Jetzt hat sie also - mit etwas Verspätung wegen der Rennabsage EKZ Schwändi - begonnen, die Saison 2013. Gestartet bin ich mit der Sola Staffette. 14 Läufer pro Team. 900 Teams. Ein Grossanlass um Zürich. Bin auf der zum Glück kurzen Strecke vom Üetliberg auf die Felsenegg die 10-beste Zeit gelaufen (die Spitzenläufer waren aber auf den anspruchsvolleren Abschnitten unterwegs).
Gestern dann das erste Bikerennen. Ein Bergrennen auf das Hörnli (1133m). Schön sich am Start gleich hinter Ralph Näf einreihen zu dürfen - das liebe ich so an der hiesigen Bike Szene. Bin bei den Senioren die 2. beste Zeit gefahren. Bin zwar auch schon schneller am Berg gewesen, aber die Konkurrenz hat wohl dieses Jahr auch nicht so viele Kilometer in den Beinen wegen des fehlenden Frühlings.
Die ersten Kilometer waren wie ein Cross Country mi knackingen Aufsteigen und spassigen kurzen Downhills. Mein Zaboo mit der neuen Rock Shox war eine Wucht.
Happy Trails!
06.05.2013 / 07:31
Chäsitzer
Am Wochenende hat Roland Zwahlen seinen Saisonstart gehabt - und dies sehr erfolgreich!
Hier sein Rennbericht:
Ich habe heute endlich mein erstes richtig schnelles Training- sprich den Chäsitzerlouf absolviert. Die Temperaturen waren sehr angenehm, der Boden etwas tief, hat mich aber nicht gestört... Die fehlenden schnellen Sachen habe ich ziemlich rasch gespürt, nach 3km stoppte die Uhr bei 9.35 Minuten, viel zu schnell für meine Langlauf Beine. Die schlammigen Passagen kamen mir da sehr gelegen und ich konnte mich in einer Gruppe gut erholen. Kilometer 10 passierten wir mit 34.10Min. Jetzt kam aber noch der bremsende letzte Kilometer. Ich lief als 13 ter gesamt von ca. 900 Läufern, mit einer Zeit von 41.47 Min. direkt hinter Spitzentriathlet Gabriel Hopf ins Ziel. Kategorie Rang 4. Das Rennen wurde vom 10000Meter Schweizer Meister Tesfamarian Salomon gewonnen. Es waren 3 weitere Schwarze Gazellen am Start und mit Christian Mathys und Matthias Bieri waren die besten Läufer der Region anwesend. Ich hatte Freude wieder mal ein Löifli zu machen!
Lg Zabooer Rolä.
29.04.2013 / 05:42
2 x 2 gibt?
Letzten Sonntag war ein gemütlicher Besuch bei Yvonne's Eltern geplant, wobei Yvonne schon seit x-Wochen mit ihren BTV Aarau Freundinnen am aushandeln war, ob sie nun am Aargauer Volkslauf wiedereinmal starten würde. Mir war aber gar nicht zumute... Genauer gesagt war mir elend schlecht am Samstag und ich fühlte mich krank. Trotzdem sassen wir gemütlich beim Brunch am Sonntag morgen, 3h vor dem Start des 10km Volkslaufes. Simon motivierte mich dann doch noch zu einem Start, und ich packte ihn gleich mit in die Tasche. :-)
Fazit, Simons Form stimmt! Nach langen, muskulären Problemen mit seinem Hamstring, wagte er wiedereinmal ein schnelles Training/Wettkampf. Mit einer Zeit von 36:44 darf er mehr als zufrieden sein, das sah man ihm auch im Ziel an. Er war stolz und glücklich, dass seine Beine diesen Reiz verkraften konnten!
Ich war ein wenig gemütlicher unterwegs, aber auch ich war im Ziel zufrieden. Nach über 8 Monaten ohne ein schnelles Training oder Wettkampf in den Beinen, muss ich mich erst wieder an das "Leiden" gewöhnen. :-) Die Jogging Runden ums Haus sind halt doch ein wenig gemütlicher... :-) Aber auf Hinblick Gigathlon sind die Voraussetzungen sicherlich ok, und was bringt mir die Topform jetzt, wenn ich sie erst im Juli haben muss? :-)
Schlussendlich genossen wir den Sonntag mit zwei zweiten Plätzen, radelten das Lakat noch mit den Rennvelos aus den Beinen und genossen ein feines Nachtessen bei den Eltern.
Wir freuen uns auf weitere Podestplätze!
Yvonne

29.04.2013 / 05:00
Alles fährt Ski... :-)
„Schon lange hatte ich ein Projektli im Hinterkopf. Eine Tour mit Bike und Skis und dies ab Haustüre. Letzten Donnerstag war es dann soweit. Um 6 Uhr ging’s los. Von Thun über die (gesperrte) Allmend und über Guntelsey nach Reutigen. Von dort weiter Richtung Simmental nach Oey. Bis hier war es ja fast flach, nun hiess es doch noch 700hm mit dem Bike aufwärts zu fahren. Auf der Alp Bruuchgeere war fertig, denn es lag eine geschlossene Schneedecke. Also ein idealer Wechsel! Kurz vor 8 Uhr war ich bereit. Mit Skis und Fellen stieg ich Richtung Fromberghore. Das geplante Couloir zwischen Fromberghore und Drunegalm sah aber nicht gerade einladend aus, hatte es doch schon einige Lawinen abbekommen und der Abfahrtsgenuss hätte sich wohl in Grenzen gehalten.
So entschied ich mich für die unbekannte Nordwestrampe, die genau Richtung Gipfel zieht. Ein Versuch schien es mir wert. Zuerst so hoch wie möglich mit den Fellen, danach ein weiterer Wechsel auf die Steigeisen. Der letzte Hang zum Gipfel war sehr steil, den traute ich mir nicht zu mit den Skis zu befahren. Ausserdem hatte ich auch nur einen Leichtpickel und kein Eisgerät dabei. Trotzdem konnte ich gut 100 Höhenmeter unter dem Gipfel die Skis anziehen.
Der erste Teil gestaltete sich anspruchsvoll und war eine nervenaufreibende Sache. Harter Schnee und um die 45° steil. Unten raus, dann einfacheres Gelände und langsam leicht angesulzter Schnee. Der kurze Wiederaufstieg zum Bruchgeereberg lohnte sich alleweil. Tolle 500hm perfekter Sulzschnee bis runter zum Bike liesen doch noch mehr Freude aufkommen, als die 600hm Hartschnee im exponierten Steilgelände!
Nach einer ausgiebigen Rast hiess es wieder Bike packen und die Heimfahrt unter die Räder nehmen. Nach gut 45 Minuten Fahrt war ich Mittags wieder Zuhause. Mein Terra29 hat sich einmal mehr bestens bewährt, dies mit improvisierter „Vollpackung“!“ - Benu Senn


02.04.2013 / 19:49
Terra29 - 2013 Edition
Während Walti die Wärme auf den Kanaren geniesst, schraubte ich in der Kälte.
Mein Terra29 neu mit 2013er Rock Shox SID XX Worldcup.
Grau passt ganz gut zu der XX Gruppe, nicht wahr?
Jetzt muss ich nur noch so fit werden wie das Bike!
02.04.2013 / 13:04
Walti
Wenn das Wetter in der Schweiz soooooo kalt ist, gibt es nur eines, ab auf Grand Canaria. Leider war es nicht möglich auf Grand Canaria ein ZABOO Bike zu mieten, aber das kann sich ja noch ändern... Bei herrlichem Wetter und 22 bis 28 Grad war es ein Vergnügen 826 Km und 17`777 Höhenmeter in neun Tagen zu entdecken.
29.03.2013 / 06:49
DECCA Kleider im Anflug
Unsere Teamfahrer werden bald mit diesen Kleidern ausgerüstet. Wir freuen uns auf die Kleider von DECCA und die künftige Zusammenarbeit mit den Belgiern. ZAC SPORTS wird den Generalimport von DECCA Clothing für die Schweiz übernehmen.

16.03.2013 / 14:49
Der Frühling kann kommen
Unsere (Multisport-)Team Rider sind bereit fürs 2013:
Mark Thomson wird erneut in seiner Kategorie am EKZ Cup für Furore sorgen, seine Formkurve stimmt;
Roland Zwahlen hat zusammen mit seiner Frau ein erstes Skitouren Rennen gewonnen;
Marc Slinger ist wieder gesund und wird bald nach Norwegen dislozieren und dort am Norway Cup am Start stehen;
Sandro Spaeth wird am Gigathlon 2 Tage im Couple absolvieren und sein Ziel ist der Sieg;
Mat Haussener schnürrt regelmässig die Laufschuhe um paar - unmöglich lange ;-) - Ultraruns in seinen Rennkalender zu streuen, nebenher wird er natürlich gewohnt schnell sein an den regionalen Bikerennen;
Yvonne und Simon bereiten sich auf den One Week Gigathlon vor und werden vorgängig ein paar wenige Standortbestimmungen machen.
....alle weiteren Team29 Mitglieder sind ebenfalls on-the-go! Es kommt gut, drannbleiben!
02.03.2013 / 20:45
Andalucia Bike Race part 2
..soo after 2 amazing race days in Cordoba the cirkus moved on to Priego de Cordoba where we were going to be spoiled with yet another amazing experience. My Garmin is stating 68 km with 2,250 vertical, thus similar distance to the first two days in Cordoba but with slightly more vertical. The legs were feeling good on both of us and we started out in a bit harder pace than the two first days - Our friend Michael from Denmark were amazing to help us on the route with bottles and cheers and even managed to take some amazing pictures. Michael was driving Rigmor around in the high mountains like it was a fiat Panda - hugh respect and many thanks Michael!! We ran a bit out of gas in the end of the stage and finished 54th scratch, thus getting closer and closer to the top 50..
The rest of the days we spend relocating and installing the camp on the Paddock in Jaen, which was going to be the race center for the last three days.
Stage 4 started with a bus transfer to Bedmar - it was supposed to be the queen stage but because of unusual cold temperatures and snow in lower altitutes the stage was made a bit easier. Garmin stats 64 km with 2,450 vertical. This stage was a bit less exciting - a lot of steep climbing on gravel road and downhill on dirtroads. The last 15 km was again awsome though, fantastic flowy singletrack. We paid a bit on the day for staying in a camper instead of in a nice warm hotel room, I was getting ill and I could feel the legs were getting jelly so took it a bit more easy - we ended 87th on the day which put us 6 spots back in the general ranking to 60th spot scratch and 48th in cat out of 98 elite teams.
Massage and pasta for dinner and then in bed hoping to feel better in the morning. Unfortunately it did not happen. The fever had kicked in and I was suffering from the famous deadly man flu... In the meantime the organisation had decided to cancel the 5th stage due to snow on the track - we had many exotic explanations but the most realistic was that the ambulances and other officials could not get out to the track.
My race partner Sylvain and I took a quick decicion and decided to pull the anchor on Rigmor and head back to Switzerland - stage 6 was apparently also in danger of being cancelled and with me down with flu it was what made most sense in the moment.
So this was the end of Andalucia for Zaboo this year but I think we will be back again another time - hopefully with better and warmer weather. Thanks to Sylvain and Michael for the experience
The bike was amazing - a wash after each stage and a bit of oil and it was running as new again the next day.
Now back in the Swiss alps hopefully with some spring around the corner, see you out on the trails on the ride size.
Marc
27.02.2013 / 06:40
Roland Zwahlen im Pro Team29
Der Name sagt dir was, aber nicht in Zusammenhang mit Mountainbiken?
25.02.2013 / 19:43
Andalucia Bike Race
Unbelievable! A must do, no doubt. The tracks here in Andalucia is so sweet. The organisation is perfect. It is 3rd time this stage race is taking place and first year it is a UCI event. The level is very impressive. Our first two days have been a good start - we are betting on getting better legs day by day.
Just to illustrate the level then there is 6 current or former world champions starting. Sofar Multivan Merida is in control with Swiss Thomas L and a certain Mr Hermida.. We are very satisfied if we finish top 50 scratch, sofar we have finished 67 and 55 out of about 325 teams (I think)
I am riding a Zaboo Terra 29 and I am having no problems whatsoever - really a machine that works. I dont think it can be much more rough than this. If I am ever coming back I would consider a Tron though.
This is the bike:
Zaboo Terra 29
Notubes ZTR crest wheels with Specialized Rennegate on back and Fast Track in front
Rock Shox Reba RL fork
SRAM XO rear derailer XX front - 2x10
SRAM XX worldcup brakes
Tune Marathon Seat
Truetiv handlebars (66 CM) and seatpost
Ritchey Stem 120mm - 17 degrees
Look quarts pedals
Total weight about 9.6kg
Pictures to follow
Marc
17.02.2013 / 06:05
neues Jahr - neues Glück
Das Jahr 2013 hat für mich in jeder Hinsicht super begonnen. Die letzten Wochen waren voller neuer Herausforderungen, Veränderungen und spannenden Erlebnissen. Beruflich hat sich für mich im 2013 einiges verändert. Und eine weitere Veränderung steht bald an. Sportlich gesehen haben sich mit meinem Gigathlon Sieg 2012 auch ein paar tolle Zusammenarbeiten ergeben. Um nur zwei hier zu erwähnen:
Per sofort werde ich vom Sportzentrum Heimberg für die Saison 2013 unterstützt. Vielen herzlichen Dank an Frederik Reinmann, dem Geschäftsführer, für den Support! Ausserdem hat mich Intersport Schuhmacher in Langenthal mit Brooks Laufschuhen ausgerüstet - vielen Dank Tobias für die Unterstützung!
Momentan bin ich wie gewohnt multisportlich unterwegs. Mein Training setzt sich nach Lust und Laune zusammen. Vermehrt war ich nun bei diesem vielen Schnee auf den Langlaufskiern unterwegs. Eine super alternative draussen, wenn das biken zu kalt und nass ist. Ich freue mich jedoch auf den Frühling - eher mehr meine Jahreszeit als der Winter. :-)
Ich freue mich auf weitere, spannende Projekte - sei es beruflich, sportlich, wie auch privat. :-)
Yvonne
16.02.2013 / 18:39
im Videoarchiv gefunden...
Video aus dem Archiv von einem ehemaligen deutschen Teamfahrer. Enjoy! Und nicht vergessen, der Frühling, der kommt...!
13.02.2013 / 13:28
Teamtag
Erster Teamtag mit tollen Sportlern!
08.01.2013 / 21:08
Andalucia Bike Race
The base training is well under way in order to prepare the 2013 season for Zaboo Pro Team29. In my case the first challenge will be the Spanish MTB stage race Andalucia Bike Race. The adventure consists of 6 stages Feb 24-March 1st and is a team event with teams of 2 riders.
We are lucky right now to have dry conditions and still snow in the mountains. This means that we can combine the long training sessions with several sports. At the moment I am training around 15 hours/week - strength training and putting in a few long rides on the bike and also some long ski-mountaineering trips. First training camp is coming up Jan 24th and will take place in France, the aim is to be in decent shape for this. Thereafter looking forward to a Zaboo team event Feb 9th :-)
Get out and enjoy
Marc
This is the link for Andalucia: www.andaluciabikerace.com
05.11.2012 / 11:48
Erfolgreicher Saisonabschluss des ZABOO Teams
Vergangenen Sonntag zeigten sich die ZABOO-Fahrer nochmals von ihrer besten Seite. Die Wetterprognosen für das Gurten Classic waren eigentlich miserabel, aber Föhn sei dank, der Regen zog erst am Nachmittag über das Berner Land. Somit konnten die Fahrer bei trockenen Verhältnissen die anspruchsvolle Bike- und Laufstrecke rund um den Gurten in Angriff nehmen.
Extra aus Deutschland angereist waren Margit und Günther, unser deutsches "ZABOO-Paar". Die Reise in die Schweiz hat sich gelohnt - für Margit schaute der 2. Kategorierang heraus, hinter Susann Annaheim, eine weitere Fahrerin im ZABOO-Trikot.
Eine sehr gute Leistung zeigte auch David Pulver, der erstmals auf einem ZABOO-Bike unterwegs war. Und wie gewohnt souverän Stefan Krebs, der die Strecke auch auf sich nahm.
Nicht auf zwei Rädern, dafür mit zwei Stöcken :-) Barbara und Dänu Krebs, die auch fleissig für ZABOO Werbung machen. Sie absolvierten zusammen die Walking-Strecke - herzliche Gratulation allen Athleten!!

31.10.2012 / 15:24
Gigathlon 2013 mit crespo.ch/zaboobikes
Der Gigathlon 2013 wird über 6 Tage von Ost nach West führen mitten durch unsere geliebte Schweiz!
Auch crespo.ch/zaboobikes.com werden mit einigen Top Teams und Couples am Start stehen. Wir freuen uns auf die Herausforderung. Bald mehr zu den Teams findet ihr hier im Blog!
Werde auch du Mitglied im crespo.ch ZABOO29 Sportteam und erhalte tolle Rabatte und lerne viele Sportler kennen!
24.10.2012 / 16:53
Fall in Switzerland
The fall in Switzerland is one of the most beautiful in the world - today it was however hard to see due to the fog covering most of the countryside. Did however have a nice ride with Simon on the roads around Muhlethurnen.
The fall is also the time of the year to reflect on the season which has passed and make plans for the season to come. Its time to gather motivation to keep in shape during the dark winter months till we once again can go and have a blast on our Zaboo
A little inspiration for those foggy dark days from a newcoming Danish band:
09.10.2012 / 15:23
Rückblick Brasil Ride
Brasilien...
...als Mountainbiker ist eine Abenteuer-Reise! Wir haben in den 7 Tagen viele Hochs und Tiefs durchgemacht! Alles in allem ein tolles Etappenrennen, wers gerne heiss und hart mag. Der längste Tag auf einem Mountainbike war mit beinahe 10 Stunden eine vor allem für den Kopf enorme Härteprüfung. Nach 6.5 Stunden einen Singletrail von 10 Km Länge und 1.5 Stunden anzutreffen ist nicht immer nur Fun pur. Jedoch schreiben sich die Organisatoren mit 'Not just a race, a stage in your life' ja die 'Härte' ein Nicht-08/15-Rennen auf die Fahne... Im 2013 wird das Rennen UCI Status haben und viele Profis werden am Start stehen. Das wird dem Brasil Ride die nötige Professionalität geben um kleine Details wie Bike Wash, Rennverpflegung und Streckenführung noch attraktiver und für 'Jedermann' zu gestalten! Für Yvonne und mich wars sicherlich eine super Erfahrung und wir wissen nun, dass uns kein Etappenrennen dieser Welt aus der Fassung bringen kann. Länger und heisser wirds kaum irgendwo werden ;-)
...als Tourist ist eine Reise wert! Schwierig alles in Worte zu fassen, was das Land dem Besucher bietet. Am besten findet es jeder selbst hinaus in nimmt die Erinnerungen mit sich nach Hause! Nebst pulsierenden Städten, menschenleeren Stränden, günstigen Fastfood bis teuren Restaurants sind auch die Menschen von sehr hilfsbereit bis unendlich bequem... Ein Tipp wer die Destination Brasilien als Ziel auswählt: unbdingt einige Worte Portugiesisch oder zumindest Spanisch lernen (z.B. nach dem Weg fragen, Menu-Karten lesen). Wir konnten nur Englisch und das können die Brasilianer nicht...
01.10.2012 / 15:32
5. Rang am Brasil Ride
It's a stage in your life...
So hiess es immer wieder, und es hat sich wahrhaftig bestätigt. Was wir in diesen 7 Tagen erlebt haben ist in Worte kaum zu fassen. Endlose Stages, karge Landschaften, bumpige Strassen, verblockte Trails, von allem etwas. Für mich sicherlich das härteste Rennen, das ich je erlebt habe.
Endlos lange Etappen von fast 10h bis zu technischen Cross Country Stages, alles war da. Zusätzlich war sicherlich die Hitze ein Faktor, der vielen Teams zu schaffen machte. Simon und ich kamen mit allem sehr gut zurecht. Auch sturzmässig hatten wir mehr Glück als auch schon :-). Bis auf einen kleinen Fall von mir und einem spektakulären Sturz zusammen mit Simon sind wir bis auf ein paar Schürfungen und Prellungen heil und ohne grösseren Verletzungen im Ziel angekommen.
Die Konkurrenz der Mixed Teams war stark, Ivonne Kraft, Argentinische, Spanischen und Brasilianischen Meisterinnen und Meister, dies nur ein paar Namen und Länder, die am Start waren. Somit war für Simon und mich von Anfang an klar, dass wir dieses Rennen als Erlebnis und nicht als Mitfavoriten anschauen werden. Bin ich ja nach wie vor eher Anfänger als Profi was das Biken anbelangt. Doch wir meisterten die 7 Tage souverän und an manchen Tagen konnte ich sogar über mich herauswachsen, was ein paar technische Passagen anbelangte. Da brachte ich sogar Simon zum staunen :-). Das Material war einmal mehr top! Bis auf einen "Schleicher" an meinem Vorderrad hatten wir KEINEN Defekt oder irgendwelche Probleme - da hatten andere Teams einige mehr Stopps einzulegen am Strassenrand.
Das Rennen war meiner Meinung nach gut organisiert, die Leute sehr hilfsbereit und das Essen hervorragend. Es gibt aber sicherlich einige Punkte, die die Organisation überdenken muss. Die Stages waren entweder viel zu lang, zu langweilig oder teilweise einfach nicht bis ins Detail überdenkt. Auch die lange Carfahrt bis zum Startgelände war mehr eine Qual als ein tolles Erlebnis. Doch wie gesagt, Simon und ich hatten eine tolle Woche zusammen, keine grösseren "Downs", und somit resultierte der 5. Schlussrang - für uns sicherlich ein sehr tolles Ergebnis!!

Fazit des Rennens, sicherlich nicht ein Rennen, dass wir sofort wieder fahren würden. Trotzdem nehmen wir viele schöne Erinnerungen im Gepäck mit nach Hause sowie ein paar tolle Freundschaften haben wir geschlossen. Einmal mehr habe ich gelernt, dass eben nicht nur gute Beine zählen, sondern auch ein starker Wille, viel Freude am Sport und vorallem, der perfekte Partner, welcher ich sowohl auf wie auch neben dem Bike an meiner Seite habe. Es war eben doch einmal mehr, a stage in our life.
Danke an Simon für den tollen Support und an alle, die uns Zuhause die Daumen gedrückt haben. Wir geniessen nun noch ein paar Tage "sun, fun and nothing to do"... Da hier in Brasilien eh alles ein wenig langsamer und gemütlicher läuft, sicherlich nicht schwierig, die gebrauchte Energie wieder aufzutanken. :-)
Yvonne
28.09.2012 / 10:02
Iron-Bike Einsiedeln
Aloha ridesizers
Auch am vergangenen Sonntag waren einige Zaboo Biker auf grossen Rädern unterwegs. Das Iron-Bike Race bildete den Abschluss der Schweizer Marathon Serie. Eine grosse Runde um den Sihlsee, so lässt sich das Rennen kurz und prägnant beschreiben.
Untenstehend ein paar Eindrücke von diesem Event.
Mystische Stimmung über dem Öko-Strom Lieferanten der Stadt Zürich.

Beschleunigen und nicht entschleunigen und das ganze "noch" sauber:

Kurz vor dem Ziel, nicht mehr so sauber ;-)

Ein super Anlass mit fantastischem Panorama und einer reibungslosen Organisation
Happy trails
25.09.2012 / 18:34
erste Etappen am Brasil Ride
Das Brasil Ride haltet bisher, was es verspricht: It´s more than a race, it´s a stage in your life!
Das Rennen mitten im Niemandsland ist brutal. Auf einen kurzen sandigen Prolog mit vielen Steinplatten bei mehr als 30 Grad folgte eine Etappe mit 145 Km und 3100 Hoehenmetern und unglaublichen Singetrails. Das laengste was Yvonne und ich bisher je auf dem Bike gefahren sind. Fast 10 Stunden.
Die dritte Etappe war ein Cross Country wo es zu und her ging wie wahnsinnig... Jeder wollte auf und ueberholen und wurde von uns spaeter wieder gepackt. Leider verstanden wir nicht ganz wie die heutige Wertung funktioniert (es wird da praktisch nix uebersetzt...) und so verloren wir viel Zeit. Nun sind wir zuversichtlich fuer weitere harte Etappen und spannende Erlebnisse auf und neben dem Bike. Wir sind gespannt was noch alles kommt... Im Gesamtklassement liegen wir in den Top 6 von 18 gestarteten Mixed Teams, wir sind zufrieden, da das Niveau sehr sehr hoch ist hier. Das Rennen ist auf jeden Fall nichts fuer schwache Nerven und untrainierte Beine...!
17.09.2012 / 12:53
Brasil Ride
Die Bikes im Koffer, die Taschen gepackt, die Nervosität steigt...
Noch ein paar Stunden, dann heisst es "Brasilien, wir kommen". Am kommenden Mittwoch in den frühsten Morgenstunden geht unser Flug. Mit einem Zwischenhalt in Lissabon fliegen Simon und ich nach Salvador, wo am Sonntag das Brasil Ride startet. Wir freuen uns auf viele tolle Single Trails, schöne Landschaften, gutes Essen und lots of Fun :-). Dies wird unser letztes Rennen sein im 2012, danach gönnen wir uns ein wenig Sportpause und widmen uns hauptsächlich der "ZABOO Arbeit". Das Jahr 2013 kommt ja auch schon bald wieder :-)
Wer das Rennen mitverfolgen will, kann das auf www.brasilride.com.br tun. Wir versuchen natürlich bei Gelegenheit, ein paar Zeilen zu schreiben. Drückt uns die Daumen.
Yvonne und Simon
10.09.2012 / 07:47
Ziefen-Bodensee
Um 7.30 Uhr fuhren wir los in Ziefen (BL) Richtung Bodensee. Das Wetter am frühern Morgen noch etwas kühl aber ein Traumtag war in Aussicht. Mit einem schönen Sonnenaufgang im Baselbiet fuhren wir mit einem angemessenen Tempo dem Bodensee entgegen. Über Rheinfelden , Laufenburg fuhren wir auf Radwegen, nicht alle mit Teer versehen, nach Eglisau wo wir einen kurzen Stopp einlegten um uns zu verpflegen. Inzwischen wurde das Wetter etwas neblig und kühl. Das Wetter besserte sich aber schnell und wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Schaffhausen weiter und konnten uns von den am Anfang noch gut ertragenen Ärmlingen trennen. Von Eglisau in Richtung Schaffhausen war die Strecke sehr „eintönig“. Immer wieder auf und ab und Kilometer weit durch den Wald. Kurz vor Neuhausen (Rheinfall) haben wir nochmals einen Verpflegungshalt gemacht und uns gestärkt für die restlichen Kilometer dem Bodensee entlang! Über Schaffhausen , Steckborn, Münsterlingen erreichten wir den Bodensee. An diesem Samstag war auch gerade der Bodensee-Radmarathon,haben wir doch recht gestaunt als uns da stetig Velofahrer jeden Alters entgegen fuhren um den Bodensee zu umrunden. Durch schöne Ortschaften dem Bodensee entlang fuhren wir in Richtung Romanshorn, wo wir nach genau 7 Stunden Fahrzeit und 200 Kilometer unser Ziel erreicht haben. Ein tolles Erlebnis! Anschliessend genossen wir ein Bad im Bodensee bevor wir die Heimreise mit dem Zug antraten.
Reto Grossenbacher / Fabian Reber
03.09.2012 / 08:08
Triathlon Locarno
Wie im letzten Jahr, haben Simon und ich ZABOO im Tessin vertreten. Am berühmten Triathlon Locarno hatten wir zusammen mit Crespo wiederum einen Stand, wo wir unser Material ausstellen durften.
Als mich Laura Rindlisbacher vor ein paar Wochen dann spontan noch anfragte, ob ich nicht Lust hätte, am Triathlon in einer Frauenstaffel mitzumachen, dachte ich erst, hm nein nicht schon wieder ein Rennen :-) Doch nach ein paar Diskussionen stand fest, wir würden ein ZABOO Ladies Team stellen - und ich durfte den Halbmarathon absolvieren. Die Woche nach der S2 Challenge war ich müde und kämpfte mit Muskelkater, daher war die Vorbereitung alles andere als gut. Ich habe mich also nicht wirklich auf den Lauf vorbereitet - umso erfreulicher war ich über das Ergebnis! Laura Caterina - eine Tessiner Freundin von Laura Rindlisbacher, schwamm souverän, Laura fuhr sehr stark Rad und ich bewältigte den Halbmarathon auch recht zügig :-) Erneut durfte ich zusammen mit den beiden Laura's zuoberst auf dem Treppchen stehen. Welch Freude! Diese Saison läuft für mich einfach unglaublich toll!
Nun ist aber ein wenig Pause angesagt bis zum Ablug nach Brasilien. Zusammen mit Simon werde ich in 3 Wochen am Brasil Ride starten.
30.08.2012 / 08:43
Trans Schwarzwald
Hans Wüthrich, ein weiterer Athlet, den wir unterstützen durften und der ein Topergebnis am diesjährigen Trans Schwarzwald erreichte. In einer Zeit von 19h12min erreichte er overall den 59. Rang und in seiner Kategorie reichte es sogar für den super 7. Rang. Das Terra29 hat mit ihm zusammen die Strapazen gut überstanden :-)
Herzliche Gratulation Hans - und hoffentlich auch im nächsten Jahr auf einem ZABOO unterwegs!
29.08.2012 / 18:51
wenn der Chef mal nicht auf zwei Rädern sitzt... :-)
Wenige Tage nach der S2 Challenge hatte Simon schon wieder das Reissen nach einem Rennen :-) Nein nein, aus Werbe- und geschäftlichen Zwecken war er in Basel unterwegs und verband das geschäftliche gerade mit dem sportlichen.
Nach getaner Arbeit nahm er spontan noch am Liestaler Stadtlauf teil, was ihm auch ganz gut gelang. In einer Zeit von 46:32 erreichte er overall den 11. Rang und in seiner Kategorie Rang 7! Simon hat damit wiedermal bewiesen, dass er nicht nur radfahren kann :-) Und vertrat seine Marke ZABOO einmal mehr souverän.

28.08.2012 / 18:15
S2 Fünferteam zaboobikes.com
Glaubte man den Wetterfröschen für diesen Tag, konnte man sich einstellen auf Regen vom Start bis ins Ziel!
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...
Bei der Hinfahrt nach Langnau war der Himmel noch ziemlich bedeckt, aber als der Start für die Schwimmer war, kam die Sonne hinter den Wolken hervor und es wurde immer besser und wärmer.
Unser Schwimmer Jean Luc Hofer startete souverän und schwamm die 350m im Strandbad Langnau in 6 Minuten und 21 Sekunden.
Nach dem Schwimmen begaben wir uns an den Start zum Inline. Manuel Stucki hatte Premiere bei einem Multisportanlass. Er absolvierte die 22km Inline in guten 54 Minuten und übergab dem Rennvelofahrer Reto Grossenbacher. Reto fühlte sich gut und fuhr auf der 75km langen Strecke (hauptsächlich auf Trainingsgebiet von Reto) eine respektable Zeit von 2 Stunden und 32 Minuten heraus. Musste sich aber auf der Rennstrecke anhören dass der Chef (Simon) schon lange vorbei und sicherlich schon im Ziel sei. Was Ihn noch mehr anspornte und sich vom Gegenwind Richtung Niederscherli nicht stören lies.
Der Wechsel vom Rennvelo auf die Laufsrecke klappte super und Patricia Schlunegger lief die schöne Laufstrecke von Niederscherli nach Schwarzenburg in 1 Stunde und 51 Minuten und konnte dort der Bikerin Stephanie Fuchs übergeben. Für Stephanie war es das erste „Bikerennen“ ,aber sie absolvierte die anspruchsvolle Strecke von Schwarzenburg nach Schwarzenburg in einer super Zeit von 2 Stunden und 26 Minuten! Wir sind stolz auf Stephanie!
Alle waren überglücklich, heil und vor allem trocken im Ziel angekommen zu sein!
Im Schlussklassement belegten wir den 41. Rang und waren mehr als Zufrieden darüber.
Das inzwischen über Schwarzenburg einsetzende Gewitter war uns zu diesem Zeitpunkt völlig egal, den die Rankverkündigung für das ZABOO-Sieger Couple Simon und Yvonne war vorbei und wir konnten uns auf den Heimweg machen.
Herzlichen Dank an Peter unserem Supporter und der Organisation der S2 Challenge.
26.08.2012 / 06:52
S2 Challenge - emotionalster Saison-Sieg
Die S2 Challenge, ein Multisportrennen von Langnau nach Schwarzenburg, stand seit längerem als unser wichtigstes gemeinsames Rennen dieser Saison auf dem Programm. In der Vorbereitung waren wir ein Tick professioneller als die Rennen zuvor, vermeintlich... was so alles passieren kann wenn man auch einen Tick nervöser ist als einem 'normalen' Rennen;
Kurz vor dem Schwimmstart ruft mich Yvonne an und sagt: "Sim, bringst du mir noch den Zeitmess-Chip"... ich war irgendwo in Langnau am Ventilaufsatz organisieren für meine Hochprofilfelgen... Die Aufregung war nicht so gross. Der Chip war in meinem Rucksack aber noch nicht an Yvonnes Fussgelenk. Ich hatte den völlig vergessen. Der Chip war bald bei ihr. Zurück von Schwimmen stellte Yvonne fest, dass sie den Helm vergessen hatte. Zum Glück musste ja ich auch noch radeln und so wechselten wir Chip und Helm...
Danach klappte alles wie am Schnürchen; Yvonne fuhr auf den Inlines allen weiblichen Konkurrenten auf und davon und kam mit dem schnellsten Couple Mann zurück in die Wechselzone. Auf dem Rennrad konnte ich die erste Position bis auf fast 10 Minuten ausbauen. Die Velostrecke ist sehr wellig und führt durchs wunderschöne Emmen-/Aare-/Gürbetal. Ich hatte guten Druck in den Pedalen aber liess noch etwas Reserve fürs Mountainbiken später.
Yvonne lief in der düppigen Mittagshitze und dem Gegenwind von Niederscherli nach Schwarzenburg. Alle Laufzeiten waren dadurch etwas langsamer als die des letzten Jahres. So auch Yvonnes, zudem war sie noch nicht erholt vom Inferno (wo sie beide Velodisziplinen absolvierte). Die Führung konnten wir weiterhin souverän verteidigen, da auch das Barbara Bracher den Inferno (Rang 2. bei den Single) noch in Beinen spürte.
Mätthu Gerber startete mit rund 5 Minuten Rückstand aufs Bike. Die rollende und gegen Schluss harte Bikestrecke ist sehr selektiv mit den vielen kurzen happigen Steigungen und ich nutzte meine gute Tagesform aus und konnte das Loch zu Gerber weiter aufreissen und war mir unseres Sieges nach rund der Hälfte der 42.5 Km fast schon sicher. Jetzt nur langsam weiter aufdrehen, was ich anfänglich wegen Krampferscheinungen nicht konnte, und genau so kam es auch. Ich fühlte mich von Minute zu Minute besser und holte gar noch schnelle Viererteams Teams ein. Kurz vor dem Zieleinlauf schossen beinahe Tränen in meine Augen, ich sagte mir immer wieder 'konzentrier dich bis zum Schluss, Sim'. Vor dem Rennen hatte ich mit Yvonne abgemacht, dass wir in den nächsten Jahren nicht mehr bei den 'Paaren' am S2 starten werden und machten uns indirekt noch mehr Druck das Ding durchzuziehen und zu gewinnen.
Meine zwei Freudenschreie kurz vom dem Ziel wären bei den Indianern im Wilden Westen wohl als markerschütternd kommentiert worden. Zum Glück hörte es nicht alle aus nächster Nähe wie Yvonne, die beinahe zusammenzuckte ab meinen Lauten... es musste einfach raus :-) Wir waren sehr stolz und glücklich es geschafft zu haben und danken dem OK der S2 recht herzlich für den absolut tollen Anlass!
19.08.2012 / 16:12
Inferno-Bericht zaboobikes-zaugg bau
Nebst dem Sieger Team war auch noch ein zweites ZABOO Team am Start des Inferno 2012:
Bei besten Bedingungen ging es los im Strandbad Thun durch den Thunersee nach Oberhofen. Unsere Schwimmerin Sarah Stucki kam nach 56 Minuten in Oberhofen zur Übergabe ( Zwischenrang 71) an Reto Grossenbacher der die Rennvelostrecke unter die Räder nahm. Am Anfang noch kühl wurde es immer heisser und spätestens die Grosse Scheidegg hinauf war es dann richtig heiss. Das wichtigste an diesem Tag war trinken trinken trinken sowie kühlen! Nach der heiklen Abfahrt nach Grindelwald übergab Reto nach genau 4 Stunden und Zwischenrang 49 an Romano Schär aufs Bike. Romano fühlte sich gut trotz der Hitze und machte über die Kleine Schedegg bis nach Stechelberg nochmals Plätze gut. Nach 1 Stunde und 49 Minuten übergab Romano völlig ausgepumpt der Läuferin Stephanie Fuchs auf Zwischenrang 41! Stephanie fand den Rhythmus schnell und lief den Berg hinauf nach Mürren ins Ziel bei enorm heissen Temperaturen in einer guten Zeit von 1 Stunde und 43 Minuten. Auch Stephanie konnte nochmals 2 Plätze gewinnen und somit kamen wir auf den für uns sensationellen 39. Schlussrang der Inferno Team Trophy. Wir dürfen stolz sein auf uns!
Einen speziellen Dank geht an unsere Supporter Thomas und Peter so wie an den Team Sponsor Zaugg Bau AG Thun und an alle die uns auf irgend eine Art unterstütz haben!

Romano Schär Bike; Sarah Stucki Schwimmen;
Stephanie Fuchs Laufen; Reto Grossenbacher Rennvelo
19.08.2012 / 06:04
INFERNO Team Trophy - Titel verteidigt!
Mission Titelverteidigung geglückt!
DANKE an crespo.ch zaboobikes.com (und dem INFERNO OK) für den tollen Tag!
Schwimmerin Cherelle Oestringer machte schon zu Beginn alles klar, sie schwamm sofort weg und kam als Erste mit 3 (!) MInuten Vorsprung nach 38.30min in Oberhofen an. Wow! Das war Weltklasse.
Weiter gings mit Fridi Dähler, welcher den Vorsprung massiv ausbauen konnte über die Grosse Scheidegg. Auf dem Bike erging es Simon Zahnd ordentlich, zügig hinauf auf die kleine Scheidegg, dann kontrolliert nach Lauterbrunnen und mit Druck auf den Pedalen nach Stechelberg. Er konnte immer noch als Erstes Team an Schlussläufer Mat Bieri übergeben. Dieser war wie gewohnt souverän unterwegs und konnte den erneuten Sieg festigen und nach Mürren laufen.
Nach 6.40h mit knapp 8min. Vorsprung bei über 30 Grad verteidigte das crespo.ch zaboobikes.com Team den Titel aus dem Vorjahr.
Weitere zaboobikes.com Teams/Singles/Couples waren am Start und zeigten Ebenfalls solide Leistungen, GRATULATION!
Fiola Finney (auf ZABOO Bike) finishte als 5. Overall bei den Single Damen, BRAVO zum 3. Rang in der Hauptklasse
Jürg Künzler (auf ZABOO Bike) war ebenfalls als Single unterwegs und finishte auf Rang 27. sehr stark für 50-jährig!
Reto Grossenbacher/Romano Schär (ZABOO Rennvelo resp. Bike) wurden 39. von der Team Trophy
Valerie Meyer/Banwart Andrea kamen als 5. bei den Frauen Couples in Mürren an
Yvonne Bürgi/Diana Schramek (ZABOO Rennvelo und Bike) klassierten sich im 6. Rang bei den Frauen Couples
So machen die Multisport-Anlässe grosse Freude!
16.08.2012 / 09:12
Werbeträger
Walter Töngi, "unsere gute Fee" in männlicher Ausführung :-), ist nun auch schon eine ganze Weile mit ZAC SPORTS verbunden. Er investiert viel Zeit und Herzblut, damit unsere Servicestelle in Zufikon läuft.
Genügend Zeit - nebst seiner "normalen Arbeit" als Lokführer und seiner Familie - bleibt ihm doch immer für sein Hobby, das Radfahren. Natürlich immer ausgerüstet mit ZABOO :-) Walti - einfach ein sympathischer Werbeträger und Mitarbeiter.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für seinen Einsatz!


15.08.2012 / 09:58
Eiger Bike - Krebslis in Form :-)
Unsere zwei fleissigen Teamfahrer, Angela und Stefan Krebs, waren einmal mehr sehr erfolgreich. Vergangenen Sonntag waren sie am Eiger Bike Challenge in Grindelwald im Einsatz. Bei traumhaften Bedingungen konnten sie einmal mehr zeigen, dass die beiden diese Saison in Form sind.
Angela erreichte in 3h52min den 2. Rang in ihrer Kategorie und stand somit erneut auf dem Treppchen. Stefan erreichte den 12. Rang in einer super Zeit von 3h24min. Auch Teamfahrer Richi Wühtrich war als ZABOO Athlet am Start und kam als 11. in einer Zeit von 3h28min ins Ziel.
Herzliche Gratuliation allen und eine hoffentlich ebenso tolle zweite Saisonhälfte!
Impressionen von der Siegerehrung und von den Krebslis "on the way" :-)

01.08.2012 / 06:16
Mechaniker gesucht
Per sofort suchen wir einen Fahrrad-Mechaniker (40% oder auch tageweise)
für unsere kleine aber feine Bikemarke!
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Ein tolles ZABOO Team dass dich unterstützt
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27.07.2012 / 14:12
Jugendherberge-Tour
Wie bereits im letzten Jahr verbrachten Simon und ich ein paar Tage Ferien in der Schweiz. Aber nicht etwa beim relaxen und nichtstun, sondern wie es sich für uns gehört, auf dem Rad :-) Schliesslich gibt es noch so viele schöne Orte in der Schweiz, die wir beide noch nicht kennen und nachdem uns die schweizer Jugendherbergen als Sponsor von ZABOO ein weiteres Jahr das Vertrauen schenkten, wollten wir diese ein wenig unter die Lupe nehmen :-)
So sattelten wir unsere Bikes, welche wir mit einem guten Tourenreifen ausrüsteten und starteten unsere kleine „Tour-de-Suisse“. Einmal mehr bleiben wunderbare Erlebnisse und Erinnerungen an tolle Tage, schöne Landschaften, sehr gute Strassen, glasklare Seen und abwechslungsreiche Wälder.
Aber alles der Reihe nach. Die erste Herausforderung bestand darin, wer von uns am wenigsten Gepäck mitschleppen würde. Und wers nicht glaubt, auch ich als Frau konnte gut mit Simon mithalten, schliesslich wusste ich, alles was ich einpackte, musste ich auch den Berg hochstrampeln :-). So reduzierten wir unser Gepäck auf je eine kleine Tasche, die wir auf einen Gepäckträger (an der Sattelstütze montiert) banden und einen kleinen Rucksack am Rücken, das wars. Im Gepäck dafür um so mehr Vorfreude, Energie und Kraft in den Beinen.
Der erste Tag hatte es dann auch schon in sich. Von Thierachern ging es durchs Emmental nach Sursee und am Hallwilersee entlang nach Baden. Erste Station – Jugendherberge Baden. Ein herzlicher Empfang, sehr schön an der Limmat gelegen und doch so nah an der Stadt Baden. Ein idealer Ferienstart für uns! Nach einem reichhaltigen Frühstück – draussen mit Blick auf die Limmat, gings weiter in Richtung Osten, wobei uns Walti Töngi begleitete.

Über Stock und Stein, bergauf und bergab kamen wir schliesslich an den Rheinfall, ein Spektakel für jung und alt. Auch wir schossen ein paar Fotos, bevor wir ein feines Glace in Schaffhausen genossen. Diesmal nicht in der Jugi, sondern in einem sehr empfehlenswerten B&B in Büsingen (www.bed-breakfast-buesingen.ch) feierten wir den 30. Geburtstag von Simon. Sehr herzlich wurden wir als Velofahrer von der Besitzerin Irene Kaspar empfangen und verwöhnt. Wirklich etwas, was wir allen Radfahrern als Übernachtung empfehlen können.
Weiter gings dann immer schön der Grenze entlang am Bodensee in Richtung Romanshorn. Unser nächstes Dach über dem Kopf, die „Jugi Romanshorn“. Diese Jugi ist sehr einfach eingerichtet aber für ein Bett und Frühstück noch immer ideal. So verbrachten wir ja sowieso mehrheitlich die Zeit draussen.
Die Wetteraussichten für den nächsten Tag waren eher ungewiss, so entschlossen wir uns beim Frühstück, ein wenig der Nase oder besser gesagt, der Sonne entlang zu fahren und schlugen für unser nächstes Ziel, die Jugi Schaan-Vaduz, den hügeligen Weg durchs Appenzell ein. Grosses Wetterglück und traumhafte Landschaften bescherte uns, und so kamen wir mit nur ein paar wenige Tropfen in dieser schönen Jugi an. Auch in Schaan wurden wir herzlich empfangen, wiederum ein toller, separater Raum für unsere Räder. Eine Besichtigung und kleiner Stadtbummel von Simon und mir durch die Stadt Vaduz durfte natürlich nicht fehlen. So stand bereits die letzte Etappe vor uns, und somit auch die strengste. Von Schaan gings flott Richtung Chur, wo wir den Aufstieg nach Lenzerheide auf uns nahmen. Für mich persönlich die schönste und beste Jugi die ich bisher gesehen habe - da würde ich jederzeit wieder hin!
Noch zwei schöne Tag durften wir mit wandern, baden und radeln in der Lenzerheide verbringen, bevor wir die Heimreise antraten. Fazit – die Jugendherbergen sind wirklich empfehlenswert. Ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen, freundliches Personal und bei den meisten auch die nötige Infrastruktur für Biker. Was will man mehr, wenn man die Zeit sowieso hauptsächlich draussen verbringt und in erster Linie ein gutes Dach über dem Kopf sucht? Simon und ich werden sicherlich noch ein paar Jugis buchen bis Ende Jahr. Für mehr Infos: Swiss Youth Hostels.
27.07.2012 / 08:30
Alpinathlon - Topergebnisse!
Einige ZABOO Athleten waren vergangenes Wochenende im Engadin am Alpinathlon (www.alpinathlon.ch) im Einsatz – und wie!
Es resultierten einmal mehr Topresultate in verschiedenen Kategorien.
Sandro Spaeth nutze seine Topform vom Gigathlon nochmals aus und konnte seinen zweiten Gesamtrang vom letzten Jahr erneut erreichen. In seiner Kategorie „Hauptklasse Männer“ reichte es sogar für den Sieg! Er konnte bis auf den letzten Laufabschnitt mit Marc Pschebizin mithalten, musste dann aber leider ein wenig abreissen lassen. Das Ergebnis darf sich sehen lassen!
Auch im Einsatz bei den Männern war Hanspeter Ryf. Mit konstanten Leistungen in jeder Disziplin lief „Hampe“ souverän ins Ziel und erreichte den 17. Gesamtrang. In seiner Kategorie reichte es sogar für den 4. Rang, knapp hinter dem Podest. Ein starkes Ergebnis für ihn!
Bei den Damen war ZABOO mit Fiola Finey vertreten. Sie hatte durchaus Ambitionen aufs Podest, welches sie dann auch souverän erreichte! Mit einer Zeit von 10h14min22s lief sie als 3. ins Ziel, hinter der Topfavoritin Andrea Huser und Tina Gartz.
ZABOO ist stolz auf diese Resultate und gratuliert herzlich!
15.07.2012 / 05:31
EKZ-CUP Gossau/Andwil SG - so ein Spass
Der Wetterbericht für das letzte Juni-Wochenende war nicht gerade berauschend. Am Sonntag regnete es überall in der Schweiz. Überall? Nur ein kleines Dorf in der Ostschweiz konnte den grossen Regen den ganzen Tag fern halten. Beim Einfahren war die sehr flowige Strecke noch staubtrocken. Wärend des Rennes gab es einen wohltuenden, da kühlenden leichten Nieselregen, was auch die Rennstrecke noch griffiger machte.
Ich kann zwar beruflich bedingt nur in einem wesentlich geringeren Umfang trainieren als im Vorjahr, doch wenn's im Kopf stimmt und die Strecke so Spass macht, kann ich doch noch gut mithalten. Es gab spannende Positionskämpfe und ich musste in der letzten Runde noch das letze herausholen. Mit dem erreichten 5. Platz in einem starken Teilnehmerfeld, durfte ich dann sehr zufrieden nach Hause gehen.
11.07.2012 / 16:49
Pilatus Power am Gigathlon
Team Mt. Pilatus Power am Gigathlon
Nebst den eigenen ZABOO Teams waren auch noch andere ZABOO-Mitglieder am Start.
Das Team Mt. Pilatus Power bestand aus 3Frauen und 2 Männern die sich die fünf Disziplinen in den 2 Tagen aufteilten.
Da es für uns die erste Teilnahme am Gigathlon war, konnten wir uns schlecht einschätzen.
Doch es kam schon beim Inline am Samstag besser als gedacht, unser Inliner Björn konnte sich einem schnellen „Zügli“ anhängen und übergab der Schwimmerin Sarah die sich in die Aare stürzte um nach Solothurn zu Schwimmen. In Solothurn wurde auf das Bike gewechselt, wo die Bikerin Simi sich aufmachte nach Oensingen. Eher als gedacht musste ich schon aufs Rennvelo steigen und fuhr bei enorm hohen Temperaturen die 105 Kilometer nach Sissach. Das wichtigste war trinken trinken trinken………
In Sissach übergab ich der Läuferin Stephi. Sie lief eine super Zeit hinaus und somit konnten wir den ersten Tag an unserem ersten Gigathlon mit dem für uns sensationellen 265. Platz beenden.
Am Sonntag durfte ich auf dem Rennvelo den zweiten Tag für unser Team eröffnen und startete in der ersten Startgruppe. Kurz vor dem Start ging ein riesiges Gewitter über Olten nieder.
Kurz nach dem Start gings schon mal deftig zur Sache, überquerten wir doch den Oltingerberg mit 20% Steigung! Auf und ab bis nach Sursee war danach das Motto und ich kam trotz den schweren Beinen vom Vortag gut voran und konnte eher als gedacht der Schwimmerin übergeben. Sie überquerte anschliessend den Sempachersee und übergab dort der Sonntags-Inlinerin Simi. Nach der Chip-Übergabe gings ab nach Rothrist. Auf der Inlinestrecke vom Sonntag musste zwischenzeitlich noch zentimeterhohen hohen Hagel weggewischt werden, was aber unsere Inlinerin nicht störte und eine für uns gute Zeit „hinrollte“! In Rothrist angekommen durfte die Läuferin nochmals ran und absolvierte das „1000 Stägli“ trotz Stau souverän und sah schon bald die Wechselzone Oensingen um dem Sonntags-Biker Björn den Zeit-Chip zu übergeben. Björn startete bei regen auf die letzte Disziplin des Gigathlons 2012 und da er wusste in Olten wartet ein Team und eine warme Dusche auf ihn, gab er mächtig Gas und kam nach einer totalen Team-Endzeit von
25 Stunden 49 Minuten 50 Sekunden ins Ziel und wir belegten für uns den sensationellen 247. Rang!!!
Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Unterstützung am Strassenrand in den Wechselzonen oder die uns in irgendeiner Form unterstützt haben!
Einen grosses Danke auch unserem Team-Sponsor Pilatus!

Bild von Links: Sarah Stucki , Reto Grossenbacher , Björn Pellet , Stepahnie Fuchs , Simone Schaerer
11.07.2012 / 08:43
Leukerbad - erste Bilder...
Die Zusammenarbeit mit Leukerbad Tourismus geht voran! Jeden Monat werden wir hier euch über den Stand der Dinge und was alles neu wird informieren. Wir freuen uns...


DANKE an Fotograf Christian Pfammatter, Copyright aller Bilder
06.07.2012 / 06:42
Gigathlon Pix
danke an Remy Steinegger von steineggerpix.com und Tito von crespo.ch



04.07.2012 / 08:34
Closer to you
Gigathlon weckt Emotionen
Der Muskelkater schwindet langsam, die Müdigkeit schon fast verflogen, das Material ausgeräumt, die Kleider gewaschen, die Speicher wieder gefüllt und die Blessuren und Blasen schon fast verheilt – was jedoch bleibt sind wahnsinnig schöne Erinnerungen und ein Berg an Emotionen.
Was ich am Gigathlon 2012 erleben durfte – in Worte kann ich es noch immer nicht fassen. Nicht akribisch habe ich mich darauf vorbereitet, und keinesfalls hätte ich mit einem Sieg gerechnet – insgeheim gehofft natürlich schon :-) Locker, zufrieden und vorallem mit Freude bin ich nach Olten gereist, mit der Einstellung einer Sportlerin, welche 2 Tage ihr Bestes geben will. Dass ich dabei eine so starke Leistung vollbringen konnte kann ich momentan einfach nur damit verbinden, dass ich mit mir und meinem Leben unendlich zufrieden bin. An diesem Wochenende zählte für mich nicht nur die sportliche Leistung, sondern was noch fast zentraler war, das war meine total positive Einstellung im Kopf. Jene, die mich kennen wissen, dass mir der Kopf in früheren Jahren als Turnerin oder Inlineskaterin meist zum Verhängnis wurde. Der Glaube an mich hat gefehlt. Diese Zeit ist nun vorbei. Denn ich bin älter und reifer geworden und weiss nun auch ganz genau, das eben das Wichtigste im Leben nicht zuoberst auf dem Treppchen zu stehen ist, verbissen zu trainieren, auf Genuss zu verzichten und alles dem Sport unterzuordnen - nein, das Wichtigste ist halt noch immer die Liebe und dass man weiss wohin man gehört, Glück und Gesundheit, das ist es was zählt. Nebst meiner Familie und meinem so grossen Freundeskreis habe ich diese Lockerheit genau einem Menschen zu verdanken. Ganz nach dem Motto "Closer to you" DANKE Simon! Und danke all jenen, die mit mir an diesem Wochenende gelitten, gefreut und „gebibbert“ haben, danke für all die positiven Glückwünsche in Form von Facebook, SMS, Mails etc. Ich bin wahnsinnig stolz und unendlich glücklich.

02.07.2012 / 06:39
Sensationeller Erfolg am Gigathlon
Yvonne Bürgi und Sandro Spaeth gewinnen die Kategorie der Couples am grössten Multisportanlass der Schweiz!!
Bereits am Samstag konnten Yvonne und Sandro in den 5 Disziplinen Inline, Schwimmen, Mountainbike, Rennvelo und Laufen eine knappe Führung auf die Verfolger Simone Evans und Roger Fischlin ausweisen. Am Sonntag baute Yvonne dank einer sehr starken Inline Leistung und Sandro mit einem super Laufabschnitt die Führung aus. Mit einer Zeit von 22h 44min 58s liefen die beiden für zaboobikes.com startenden Athleten überglücklich und stolz ins Ziel in Olten ein. Zweitplatzierte wurden Simone Evans und Roger Fischlin, dritte Barbara Bracher und Tobias Bosshart. Es war der grösste Erfolg für die noch junge Velomarke und deren Aushängeschilder!
Bei den Teams war Crespo/Zaboo mit den Rängen 2/6/7 ebenfalls sehr prominent vertreten. Ranglisten, Hintergründe und Fotos unter www.gigathlon.ch.
Herzliche Gratulation und gute Erholung!
28.06.2012 / 07:29
Gigathlon
Am kommenden Wochenende wird rund um Olten geskatet, geschwommen, geradelt und gelaufen. ZABOO ist mit mehreren Teams am Start und ready für ein sommerlich heisses und spannendes Rennen. Wir freuen uns auf Unterstützung am Streckenrand!
20.06.2012 / 11:33
TNT29 - Titan Hardtail Testbericht
Auf grossen Reifen bergab
Die Vorgeschichte
Ein Fully – offensichtlich das ideale Gefährt – um die mit viel Schweiss erkämpften Höhenmeter wieder zu vernichten. Soweit die gängige Theorie oder die langläufige Meinung unter uns Stollenreifenfreunden, meine Wenigkeit nicht ausgeschlossen.
Dennoch haben mich Erfahrungsberichte in einschlägigen Internetforen aufhorchen und die Chance, ein sogenanntes Longtravel Hardtail 29er zu testen, die Gelegenheit beim Schopf packen lassen.
Obwohl ich immer wieder gerne verblockte und technisch anspruchsvolle Trailabschnitte unter die Stollenreifen nehme, würde ich mich doch eher in die Kategorie Touren- und Marathon-Fahrer einordnen. Dahingehend auch mein Entschluss im letzen Jahr das allseits mit vielen Lorbeeren geschmückte Allmountain Liteville 301 zu verkaufen. Irgendwie passte die Schublade Hardtail-Fahrer schon seit jeher besser zu meinem bevorzugten Fahrstil.
Das Angebot ein Allmountain Hardtail Probe fahren zu dürften, passte deshalb optimal in meinen Tourenkalender. Insbesondere deshalb, weil mit der Bezwingung des Zürcher Hausberges Uetliberg eine entsprechend passende Abfahrt auf dem Antennentrail geplant war.
Das Bike, ein edler Titanbolide mit zahlreichen spannenden technischen Detaillösungen wurde mir freundlicherweise von Simon Zahnd, dem Gründer von Zaboo Bikes zur Verfügung gestellt.
Die technischen Details
Die Idee hinter dem Zaboo TNT29 Titanrahmen ist, dass möglichst viele Einsatzzwecke abgedeckt werden können ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Daher verfügt der Rahmen über aktuelle Standards wie Tapered Steuerrohr und Postmount Bremsaufnahmen. Der Rahmen soll mit langen Gabeln bis 140mm fertig werden aber auch CC Gabeln aufnehmen können. Der Hinterbau soll breiten Reifen bis 2.6 Zoll Platz bieten und gleichzeitig möglichst kurze Kettenstreben aufweisen.
Weiter soll der Rahmen als Fixie (ohne Bremsen und Schaltung), als Singlespeeder (mit Bremsen ohne Schaltung) oder mit allem (Bremsen und Schaltung) gefahren werden können. Für das Spannen der Kette bei der Fixie-/SS- Variante haben sich die Entwickler rund um Simon Zahnd beim Tretlager für ein PF30 (nicht BB30) Gehäuse entschieden. Der grosse Durchmesser (46mm) erlaubt über den Excenter einen relativ grossen Spannbereich von 16mm und kann so eine Kettengliedlänge (12.7mm) überwinden.
Im Schaltungsmodus stören dann kein Zusatzgewicht durch Exzenter oder Sliders, da einfach ein normales PF30 Tretlager verbaut werden kann. Auch ist das PF30 Gehäuse weniger anfällig auf Spiel und Knacksen, da dort im Schaltungsmodus eine Kunsstoffhülse eingepresst wird und nicht das Lager direkt. Das PF30 ist also nicht in erster Linie aus Gründen der Steifigkeit gewählt worden.
Schliesslich - und das den Entwicklern sehr wichtig, denn es ist ja ein Titanrahmen - soll der Rahmen, egal welches Setup gewählt wird, extrem clean und schön aussehen. Es gibt nichts Schlimmeres als ungenutzte Kabelanschläge. Dafür haben sie alle Kabel auf die Unterseite des Rahmens verbannt und die Kabelanschläge durch Gewinde ersetzt. Diese können, falls benötigt, Kabelführungen aufnehmen.
Noch gibt es einigen Sachen zu verbessern. Die Kabelführung ist noch nicht fix. Es gibt nachwievor keine passenden Klemmen fürs Unterrohr. Eventuell wird die Kabelführung auch noch zugunsten besserer Platzverhältnisse beim Umwerfer geändert.
Ziemlich sicher wird es zudem ein gebogenes Sattelrohr geben und ganz sicher dickere Rohrsätze. Das Oberrohr soll 39mm und das Unterrohr gar 44mm Durchmesser kriegen. Ziemlich definitiv ist dafür die Geometrie.
Die Fahrt
Von den zahlreichen Vorteilen der grossen Räder musste mich auch auf der Bergabfahrt vom Uezgi niemand wirklich überzeugen. Das Bike wieselt mit seiner ausgewogenen und durchdachten Geometrie willig über den Antennen-Trail. Als Rahmenmaterial weisst Titan schon zahlreiche ideale Fahreigenschaften auf, der Einbau einer Gabel mit viel Hub komplettiert das Bike aus meiner Sicht zu einem idealen Begleiter auf abfahrtsorientierten Touren.
In diesem Sinne bleibt mir nur noch der Dank und das Daumendrücken für die Weiterentwicklung des TNT29.
20.06.2012 / 08:55
Leukerbad
Von Freitag bis Sonntag werden wir in Leukerbad sein und einiges für die intensivere Zusammenarbeit mit Leukerbad Tourismus fürs 2013 aufgleisen. Wir freuen uns sehr auf diese Tage! Mehr dann in paar Wochen dazu.
Leukerbad Tourismus ist seit paar Jahren treuer Partner unserer Projekte. DANKE
17.06.2012 / 14:17
Veloferien im Erdbebengebiet...
Vom 12.bis 24.Mai besuchte ich zusammen mit einem Kollegen die Region Emilia Romagna in Italien.
Stationiert waren wir in einem Hotel in Fratta Terme di Bertinoro (nähe Cesena)
Wenn wir nicht vom Wetter, den Erdbeben... oder gesundheitlichen Problemen gestoppt wurden, fuhren wir die Region „auf und ab“!
Wortwörtlich auf und ab. Unsere Königsetappe war gespickt mit 5 Pässen und jeder hatte eine Steigung zwischen 12 und 18%! Hätte ich das auf unserer Karte ablesen können, wäre ich wohl gar nie gestartet ;-)
Auch sonst ist die Gegend um Bertinoro sehr hügelig. Kann aber auch eine Route wählen im flachen, Beispiel zum Meer um zu „brätschä“.
Leider haben wir auch das schlimme Erdbeben in Bologna-Modena gespürt und wurden aus dem Schlaf gerissen. Sehr unheimlich und niemandem zu wünschen.
Während unserem Aufenthalt war auch der Nove Colli, ein Erinnerungsrennen an den ehemaligen Radrennfahrer Fausto Coppi mit über 12`000 Startenden und eben neun Hügeln!
Da es schon lange Zeit ausgebucht war, konnten wir nur noch als Zuschauer dabei sein.
War wirklich ein tolles Erlebnis, konnten wir doch etwa 2 Stunden vor unserem Hotel stehen, und die Fahrer anfeuern!
Start und Ziel war in Cesenatico, ein schönes Städtchen am Meer gelegen. Ein Besuch wert!
Es war wirklich ein tolles Erlebnis einmal eine andere Gegend anzuschauen und dort viele Kilometer zu sammeln für die anstehenden Rennen.
17.06.2012 / 14:02
DANITA power am Biennathlon
Auch der Bruder unseres Teamfahrer Stefan Krebs - Daniel Krebs - ist mittlerweile auf ZABOO unterwegs. Er hat zusammen mit Anita Aeschbacher als Couple die Inline und Bikestrecke absolviert. Gratulation!
Hier einige Impressionen (Pics by Barbara Krebs)

Wechsel und Zieleinlauf von DANITA power. Well done!

17.06.2012 / 12:23
erneuter Doppelsieg am Biennathlon
Die drei ZABOO Teams waren lange nahe dran an der Sensation. Alle 3 Mixed Teams waren kurzzeitig auf dem Podium. Einziger der Schlussläufer des drittklassierten Teams 'go for it' konnte den Dreifachsieg noch verhindern.
Mit dem ZABOO Pro Team 1 kam als klare Sieger über die Ziellinine in Biel. R'ADYS ZABOO kamen wiederum wie im Vorjahr als Zweite ins Ziel. Und das ZABOO Pro Team 2 wurde Vierte!
Bei den Couple machten Yvonne Bürgi und Sandro Spaeth 'Jagd' auf Sybille Matter/Marc Berger vom Team Mahu.
Yvonne hielt mit den besten Männern beim Inlinen mit und war klar beste Frau. Sie hatte dann im Wasser Mühe mit den Wellen des Kursschiffes, schluckte viel Seewasser und fand sich nicht so zurecht in der Gruppe. Sandro hatte dann auf dem Bike klare Bestzeit und liess auch seine guten Laufqualitäten aufblitzen. Es reichte um 40 Sekunden nicht für den Sieg.

Aber es war ja erst die Hauptprobe für den Gigathlon. Dort wird das Couple Spaeth/Bürgi sicher von sich reden machen.
Es war also erneut ein toller Erfolg am Biennathlon! Und wir freuen uns auf weitere Teamwettkämpfe - Der Gigathlon kann kommen.
16.06.2012 / 09:00
ZABOO team riders
die tolle Truppe am Run & Bike Gürbetal

11.06.2012 / 12:23
Run & Bike Gürbetal - Podestplatz
Letzten Samstag entschloss ich mich zu einem kleinen Formtest vor dem Gigathlon. Eigentlich standen wir Teamfahrer am Run and Bike Gürbetal als Helfer im Einsatz, doch ich durfte mir am Nachmittag 2h rausnehmen um den Halbmarathon zu laufen. Ich entschloss mich zu dieser Strecke, da ich am Gigathlon die Samstags-Strecke, also 24km, laufen werde und mir dies deshalb als gutes Training erschien. Ohne grosse Vorbereitung - nur aus dem Training heraus - absolvierte ich die 21.1km. Als zweite meiner Kategorie und als 29 igste overall lief ich ins Ziel - ein schönes Geburtstagsgeschenk - war es doch gerade noch mein 29. Geburtstag. Ich war mit dem Lauf und der Zeit zufrieden, im Bewusstsein, nie am Limit gelaufen zu sein. Jetzt muss ich nur noch mein immer wiederkehrendes Seitenstechen beheben, dann bin ich zuversichtlich, am Gigathlon eine super schnelle Laufzeit hinzulegen :-)
Weiter geht es diesen Samstag am Biennathlon. Zusammen mit meinem Gigathlon Partner Sandro Spaeth werde ich als in der Couple-Kategorie die Inline- und Schwimmstrecke absolvieren. Dies ist dann der def. letzte Test vor dem Gigathlon. Von mir aus darf es in dieser Form weitergehen, zwei Einsätze, zweimal Podestplätze :-)
08.06.2012 / 16:32
Run & Bike Gürbetal 2012
Souveräner Sieg für Stefan Riesen
Die zweite Auflage des Duathlons in Mühlethurnen wurde bei idealen Bedingungen durch den Rüschegger Stefan Riesen gewonnen. Bei den Frauen konnte Jaqueline Uebelhart nach einer tollen Aufholjagd einen knappen Sieg verzeichnen.
Beim Halbmarathon gab es durch Martin von Känel (Reichenbach) mit 1:13.35h einen neuen Streckenrekord.
Run & Bike ist die attraktive Rennform eines Einzelzeitfahrens und eines Laufes mit Jagdstart (Startzeit mit Rückstand aus dem Zeitfahren) welche es in dieser Art nur im Gürbetal gibt. Stefan Riesen vom ewz power team war der Meist-Gejagte bei den Männern. Er verwies die härtesten Konkurrenten Marc Widmer und André Moser bereits auf der Zeitfahrstrecke auf die Plätze und konnte seine Führung beim Laufen klar ausbauen. Nach zweiwöchiger Krankheitspause fühlt sich Riesen bereit für den Ironman in Frankreich von übernächster Woche.
Bei den Frauen hatte Karin Gerber fast eine Minute Vorsprung nach den zwei Radrunden. Jaqueline Uebelhart spielte ihre Laufqualitäten voll aus und so blieb der Wettkampf enorm spannend und attraktiv für die Zuschauer. Uebelhart holte die Führende Gerber über die drei Laufrunden ein und siegte mit nur wenigen Sekunden Vorsprung. Das Podest rundete Brigitte Schneider ab.
Beim bewährten Halbmarathon lief der bekannte Berg- und ehemaliger Waffenläufer Martin von Känel aus Reichenbach auf und davon. Er erreichte eine Schlusszeit von 1:13.35 und pulverisierte den Streckenrekord um fast vier Minuten. Das ‚Stockerl’ wurde durch Christoph Friedli und Michel Kräuchi komplettiert. Bei den Frauen gewann das Rennen die einheimische Simone Ryser vor Christine Willi und Yvonne Bürgi (ZABOO pro team29)
27.05.2012 / 05:36
Belpathlon...Sieg!
Der Belpathlon wurde unter einem neuen OK total umgekrempelt. Nach einem Jahr Unterbruch und vielen Stunden Aufwand haben Marco Burri und sein Team einen Top Anlass kreiert!
Und das vor der Haustüre. Als zweimaliger Single Sieger der Jahre 2007 und 2009 (glaublich) klar wollte ich natürlich wieder mit dabei sein ;-)
Die Strecke war neu ca. doppelt so lang wie noch beim 'alten' Wettkampf. Yvonne und ich entschieden kurzfristig zusammen als Mixed Couple anzutreten. Schnell Laufen kann ich mit meinem Oberschenkel-Problem leider nicht, aber dafür läufts auf dem Rad momentan rund.
Yvonne machte bereits auf den Inlines alles klar und kam als erste der Couple/Teams zurück in die Wechselzone. Ich konnte den Start-Vorsprung auf über 5 Minuten ausbauen und Yvonne brachte das Resultat über die Laufrunden entlang des Belpbergs.
Overall wurden wir nur von einem Männer-Couple und dem Single Sieger knapp geschlagen, sonst konnten wir alle in Schach halten. In einer vertrauten Umgebung wo man fast alle Leute mit Vornamen kennt, machen Wettkämpfe grossen Spass!
Wir werden zurück sein im 2013 am Belpathlon
24.05.2012 / 05:23
Jura Tour
Der Biker braucht nur vier Sachen um glücklich zu sein….
Mein Vorhaben war die ganze Mountainbikeland Jura Bike Tour Nr. 3 von Basel nach Nyon am Genfersee zu fahren. Mit dem Zug ging es zuerst nach Basel, um noch am selben Tag die ersten 105 km und 2580 hm rein zu ziehen. Dank den Beschilderungen und dem Navi, musste ich mich um nichts mehr kümmern. Vier Tage nur biken, essen und schlafen. Die vier schönsten Sachen für ein Biker. Ich kann nur für Biker sprechen, bei Bikerinnen sieht die Sache wohl anders aus. Aber dazu mehr im 2. Teil. Schon nach 3 km zeigte sich der Jura vor mir, wie die Aktienkurse einer Uhrenfirma. Rauf und runter. Wenn es hinunter geht, singt der XTR Leerlauf laut sein Lieblingslied: rrrrrr...Mit 7 kg Gepäck am Rücken, führten die Feld-Wald und Singletrails nach St-Ursanne.Zur Abwechslung ging es flach dem Bach Le Doubs entlang. Doch plötzlich, stieg es von 437 auf 980 m ü.M. nach Saignelégier. Im Aufstieg überholte ich ein junges Pärchen. „Bonjour“ grüsste ich. Er „Bonjour“. Sie schaute mich an. Ich dachte nur: Begeisterung sieht wohl ganz anders aus. Ok, es war sehr steil, zugegeben. Später machte ich einen Fotohalt und das Paar schloss wieder auf. SIE plauderte auf Berndeutsch mit voller Energie und Begeisterung?!? Man(n) lernt daraus: Bikerin am Anschlag, ist nicht gut Kirschen essen.Via Mont Soleil (1290 m ü.M.) führte mein Weg nach La Chaux-de-Fonds.Am dritten Tag, hatte es geschneit und ich habe mich für einen Ruhetag mit einem Besuch im Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds entschieden.Bei sehr kalten 9 Grad, führte die Tour via Le Locle, Travers nach Ste-Croix. Dieser Abschnitt verfügt sehr viele Singletrails und sogar ein DH Trail. Wie Biker die Tour von der Gegenrichtung hier rauf strampeln, ist mir ein Rätsel!!Wenn man so viel Zeit, alleine durch den Jura strampelt, kommen einem viele Gedanken durch den Kopf. Zum Beispiel: Wie viele Punkte hat es auf dem Karbonlenker?Oder, der WTB Nano 2.1 29“ Reifen, hat bei 33,6 km/h die beste Selbstreinigungseigenschaften. Bei welcher Geschwindigkeit würde der gleiche Reifen mit 26“ den Dreck am besten einem um die Ohren werfen? Ist die Geschwindigkeit höherer, tieferer oder gleich?Vom höchsten Punkt der Tour (Col du Marchairuz 1464 m ü.M.) geht es fast nur noch 30 km hinunter nach Nyon und der XTR Leerlauf singt laut dazu: rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.Hier noch ein paar technische Daten. Mit Unterkunftssuche gab es 373 km, mit einer reinen Fahrzeit von 25 Stunden und 42 Minuten und einem 14,5 km/h Durchschnitt. Die maximale Höhe war 1464 m. ü.M. und dazu 9037 Höhenmeter. Dabei hatte ich das ZABOO terra 29“ Bike mit XTR Komponenten. Ohne Defekt an Maschine und Mensch, in Nyon glücklich angekommen. An den vier Biketagen, habe ich ganze sechs Biker/innen angetroffen!!!Übernachtet habe ich in Centre de Vacances in St-Ursanne Bewertung: Na ja.Ferme Sterchi, La Chaux-de-Fonds „Schlafen auf dem Bauerhof“ im Gästezimmer. Bewertung: Sehr gastfreundlich und mit viel Liebe zum Detail.In Sainte-Croix, Bed & Breakfast bei Pierre et Eliane Musy. Berwertung: Sehr gastfreundlich und auch hier viel Liebe zum Detail. Noch zu erwähnen, mir wurden die Velokleider gratis gewaschen!Die aufmerksamen Leser/innen haben vielleicht festgestellt, dass das Vierte was ein Biker glücklich macht, noch fehlt. Es ist das Bike waschen!War nur ein Witz! Das Vierte was ein Biker so glücklich macht ist ....Tipp: Es ist nicht eine Bikerin, die gerade im steilsten Anstieg am Anschlag steckt!
19.05.2012 / 19:58
Die XC Saison hat begonnen
Der Saisonauftakt am EKZ Cup in Wetzikon misslang. Ich beendete das Rennen auf Platz 14 von 52 Teilnehmern bei den Senioren. Ich erwischte zwar einen guten Start, war bei 3 von 8 Runde vorne dabei, verlor dann aber immer etwas an Terrain um dann nach einen Sturz gänzlich aus dem Rhytmus zu gelangen. Die Strecke war sehr flach und schnell, was auch mal Spass macht. Die Freude war dan aber gänzlich verpufft als ein Viererschnellzug mich auf den letzten 500m in klassischer Rennvelomanier "abtrocknete". Na ja.
Neues Rennen, neues Glück dachte ich mir und meldete mich kurzerhand an der Kreuzegg Classic an. Ein Bergrennen mit 850hm ans Ziel auf der Kreuzegg/SG auf 1285m. Das ging dann auch deutlich besser als in Wetzikon, konnte ich doch den Kategoriensieg erringen und Overall als 5ter mein Preisgeld abholen. Auch mal schön, die Abfahrt ohne Rennstress zu geniessen - die Eigenheit von Bergrennen. Gewonnen hat das Rennen kein geringer als Marathonspezialist Konny Looser mit deutlichem Vorsprung.
Das Rennen ist eine sehr gute Vorbereitung für Marathonisti um den Puls mal hochzujagen - nächstes Jahr vielleicht mit grösserer Zaboo Fahrer Beteiligung?
15.05.2012 / 17:55
ZABOO goes road
Eigentlich sind wir ja auf 29' Bikes spezialisiert, aber heutzutage ist meist auch jeder Biker im Besitze eines Rennrades. Und seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines ZABOO Rennrades. Fazit: Es fährt sich fantastisch damit :-) Leicht, steif und farblich perfekt bereiten Ausfahrten mit diesem Rad einfach nur pure Freude!!
Die Saison steht vor der Türe, bald geht es Schlag auf Schlag. Mein erster Einsatz wird am Samstag, 26. Mai am Belpathlon sein. Zusammen mit Simon werde ich rund um Belp mein Bestes geben. Danach geht es weiter mit Biennathlon, Run and Bike Gürbetal, Gigathlon... :-)
Ich freue mich auf ein paar tolle, hoffentlich erfolgreiche Rennen in der Schweiz. Resultate, Infos etc. natürlich immer auf zaboobikes.com.
Yvonne
11.05.2012 / 12:43
TRON29 - The Ride Of Nature

02.05.2012 / 21:51
ZABOO @ Bike Days
Besucht uns!
An diesem Wochenende sind wir von Freitag bis Sonntag in Solothurn an den Bike Days vertreten (www.bikedays.ch). Zusammen mit den schweizer Jugendherbergen sind wir vor Ort an einem Stand und werden 3 Tage unser Bikes ausstellen, zur Testfahrt zur Verfügung stellen und sonst ein wenig über Bikes and more plaudern :-)
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euren Besuch!
Yvonne
25.04.2012 / 11:16
ZABOO läuft weiter...
... auch wenn der Chef in den "Ferien" ist :-)
Simon weilt seit heute in Südafrika, aber nicht etwa beim netten Nichtstun... :-) Auf ihn wartet in den nächsten Tagen eine sehr grosse Herausforderung. Er wird nicht am berühmten Cape Epic starten, nein, er wird am etwas weniger bekannten, aber nicht weniger anspruchsvollen, Joberg2c teilnehmen. Zusammen mit seinem Partner, Shaun Mackenzie, wird er am kommenden Freitag, 9 Tage die anspruchsvollen Trails in Südafrika rocken. Wir alle drücken ihm die Daumen!!
Weitere Infos auf www.joberg2c.co.za, follow Team "My Gas".
Und für die Daheimgebliebenden heisst es ja für die nächsten Tage sicherlich auch, Zaboo Bike aus dem Keller, kurze Hosen montieren und ab in den Sattel :-)
Geniesst das vorsommerliche Wetter,
Yvonne
12.04.2012 / 19:38
Schwalbe Tour Transalp
Barbara Liardet und Jochen Betz nehmen diese Jahr als Team zaboobikes.com an der Schwalbe Tour Transalp (mit Rennvelo) teil. DANKE für die Zusammenarbeit!
Hier geht's zu deren Blog
12.04.2012 / 18:03
ZABOO Kundenfotos
Immer wieder erhalten wir schöne Fotos von unseren Kunden. DANKE. Gerne möchten wir unsere Homepage-Besucher daran teilhaben. Heute: 2011er ZABOO terra29 im Seeland
03.04.2012 / 09:14
Diplom
Nun ist es geschafft.
Ab sofort bin ich als diplomierte Gesundheitsmasseurin unterwegs. Nach erfolgreichen Prüfungen durfte ich mit Freude mein Diplom in Empfang nehmen.
Ich freue mich, mein Wissen bei interessierten ZABOO Ridern und natürlich bei allen anderen anwenden zu dürfen :-)
02.04.2012 / 04:53
the ride colours
Der Frühling ist da, ZABOO bringt die richtigen Farben mit - your ride colours.
Das Tron29, unser neues Fully, passt mit seinem schwarz/grün/weiss zu unseren Grundfarben.
Unser Carbon-29er, das Terra29, bieten wir in grün/weiss und neu auch in schwarz/weiss an.

Das Alu Hardtail Stup29 kann neu in allen erdenklichen Farben bestellt werden.
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| Die GANZE Farbpalette ist bestellbar. | the ride colours @ZABOO |
24.03.2012 / 06:07
Grosse Räder auch für die Kleinen
Auch der Nachwuchs will, wie Daddy, auf grossen Rädern unterwegs sein. Mit 20" bei 110cm hat meine Tochter Leyla ganz ordentlich grosse Laufräder und kommt so viel besser voran, rollt vergnügt über Hindernisse und fühlt sich "im" Bike pudelwohl. Sie hat jetzt auch the ride size.

Im Mai geht's mit Daddy an den EKZ Cup in Wetzikon, Leyla bei Pfüderi ich bei den Senioren.
Mein Saisonstart wird beruflich bedingt nicht beim 1. Lauf des EKZ Cups in Schwändi sein. Stattdessen werde ich eine Woche früher einen Lauf des Toggenburg Cups bestreiten, um erste Rennkilometer zu machen.
Happy Trails!
Mark
19.03.2012 / 18:30
Frühling
Lange ist es her seit meinem letzten Eintrag, viel hat sich in der Zwischenzeit verändert.
Luzern habe ich hinter mir gelassen und bin gesund im Berner Oberland angekommen. Man kann sagen, ich wohne nun sicherlich an einem der schönsten Orte auf der ganzen Welt :-) Wer es nicht glaubt, darf gerne vorbeikommen und sich selber überzeugen lassen. Als Trainingsgebiet wie auch einfach nur zum relaxen, lernen und "sein", ich möchte wirklich nichts mehr anderes.
Meine neue Stelle habe ich super angefangen, und auch dort fühle ich mich schon sehr wohl. Den Arbeitsweg kann ich wunderbar ins tägliche Training integrieren, ist doch Thierachern - Gümligen eine tolle Strecke per Rennvelo, Bike oder auch mal für einen Longjogg. Meine Prüfungen zur dipl. Gesundheitsmasseurin werde ich in 2 Wochen absolvieren, darum heisst es momentan noch lernen, lernen, lernen. Massage-Interessierte können sich weiterhin bei mir melden, ich würde mich freuen!
Sportlich läuft es auch gut. Nach einem relativ energielosen Monat Januar hat sich mein Körper erholt und erträgt nun wieder mehr Umfänge. Zur Zeit geniesse ich jedoch weiterhin Sport zum Spass und ohne grosse Struktur. Ich merke, dass mir dies besser liegt, als stur nach Trainingsplan zu trainieren. So haben sich doch schon einige Touren ergeben.
Meine ersten Rennen werde ich anfangs Mai absolvieren. Bis dahin sammle ich noch viele schöne Kilometer rund um mein neues Zuhause.
Ich wünsche allen Lesern einen schönen Frühlingsanfang!
15.03.2012 / 19:02
Engadin Skimarathon
Grosse Masse statt grosse Räder und 11729 Konkurrenten
42km Kampf auf schmalen Langlauflatten unser erster Engadiner!
Unglaublich was sich da alles auf die Latten wagt ja manch
ein Renndresses haben wohl auch das Maximum was Elastizität anbelangt erreicht, doch auch ihr Wille ist hart und
auch ihr Ziel ist 42km weit entfernt! Selbst die Nummernausgabe ist eine
Herausforderung meine Startnummer 23753 Leider war meine Brust etwas zu klein für diese Startnummer(Vorteil für die breiten Renndressläufer)3398 War die Startnummer für Angela was immerhin eine Ziffer
kleiner war . Sehr früh aufstehen ist wohl das Motto bei einer solchen
Massenveranstaltung (Startzeit 08.40h)Um 04.30h musst du raus, es geht aber in erster Linie nur darum
das man seine Skis in die Start Box legen Kann um sich eine einigermassen gute Startposition zu sichern .Danach begibt man sich bis kurz vor dem Start an ein Windgeschützen Ort um sich nicht schon wie ein Eiszapfen zufühlen . Allerdings muss auch das ein bisschen geplant werden Fussmarsch zu den
Skiern kann 10min.und mehr betragen je nach Fussgängerstau!
2. Minuten vor dem Start Irrten immer noch Läufer herum und fanden ihre Skis nicht mehr:
Egal wir waren bereit ( Start )Skating Technik weit gefehlt ; der Platz fehlt einfach also heisst das
Zauberwort Doppelstock auf den Ersten paar hundert Metern ,als das Ganze sich
endlich in die Länge gezogen hatte konnte das Rennen eigentlich richtig
beginnen ,doch leider haben es einige nicht so mit der Orientierung und ständig
hast du Quer laufende Gegner ohne erklärbaren Grund hier und da stürze und sehr
grosser Materialverschleiss gebrochene Stöcke am Laufmeter ,Engpässe hinten
anstellen und Reissverschlusssystem Schanzenaufstieg ,Golanhöhen dann die gefürchtete Abfahrt im Stazerwald (sieht im Fernseher schlimmer aus..).
Mit horrenden Geschwindigkeiten erreicht man Pontresina, dort hat man den halben Marathon hinter sich.
Jetzt kommt uns die Windschatten Technik entgegen alleine
hat man gegen die Biese fast keine Chance mehr
(vielleicht war es auch fehlende Kraft)ab km 35 wird das Gelände endlich
wellig und das Ziel ist absehbar aber irgendein Läufer hat mir wohl mit seinem
Stock den Ski vorne gebrochen.
Zum Glück konnte ich noch weiter Laufen allerdings hatte ich
plötzlich schon das Gefühl keine Raketen mehr an den Füssen zu haben(schwere
Beine/Guter Grund mangelnde Technik zu rechtfertigen)Endlich Höre ich den
Speaker im Ziel die Letzten kurven und geschafft! Eine Riesige Erfahrung reicher
in 2h08min Rang 1398(Stefan)2h28min Rang 272 Angela
Fazit: Viel warten grosses Gedränge, grandioses
Erlebnis, sehr empfehlenswert
Angy/Steff Krebs
11.03.2012 / 15:46
Strongman Run - Rang 29...
Unser Christoph Rindlisbacher holte sich am Strongman Run von Fishermen's Friends den 29. Rang. Welchen Rang sonst? GRATULATION an Christoph, bei den fast 4000 Klassierten ist das schon sensationell !!!
Christoph's Kurzbericht:
„Aus Spass habe ich mich mal am Strongman Run angemeldet mit dem gemütlichen Ziel diesen unter 2 Stunden zu laufen. So bin ich dann auch gemächlich ins Rennen gestartet bis mich dann doch irgendwann das Rennfieber erfasste und ich begann den Turbo zu starten. Ich fühlte mich über das ganze Rennen hinweg gut und hatte grossen Spass an den nicht allzu anspruchsvollen Hindernissen;-( Schlussendlich war ich sehr überrascht über das Ergebnis und wusste auch, dass da vermutlich einiges mehr drin gelegen wäre.
Ich empfand das Rennen als spassige Alternative zum Bike Sport und werde auf jeden Fall wieder mal an den Start gehen. Dann vielleicht mit einem ambitionierteren Ziel;-)“
05.03.2012 / 11:39
Wintertime-Alternative
Hallo zäme,
Die Meisten von euch haben sicherlich schon etliche Kilometer auf der Strasse oder im Gelände abgespult oder sind gar in den Süden gereist um optimale Velobedingungen vorzufinden. Dies wäre normalerweise bei mir auch der Fall. In diesem Jahr sieht aber die Saisonvorbereitung etwas anders aus, nämlich vorwiegend so:

Das hat natürlich einen Grund und der heisst PDG. Mein erstes grosses Saisonziel findet für einmal nicht auf dem Rad statt, sondern auf den Brettern. Die Patrouille des Glacier ist das grösste Rennen im Skibergsteigen weltweit und einer der herausforderndsten und attraktivsten Wettkämpfe im internationalen Ski-Alpinismus. Der Lauf ist einzigartig in seiner Länge, in seiner hochalpinen Höhenlage sowie im anspruchsvollen Profil der Streckenführung. Die 15. Patrouille des Glaciers (PDG) findet vom 25. bis 28. April 2012 statt. Mehr als 4’000 Teilnehmer wollen diesen extremen Wettlauf, bei dem über 8’000 Höhenmeter zurückgelegt werden, bestreiten. Dazu gehören eben auch wir. Wenn ich nach diesem Monstertrip noch am Leben bin, werde ich sicherlich ein paar Zeilen dazu schreiben. Bis dahin gilt es weiterhin ganz untypisch auf viel Schnee zu hoffen (sorry!) und fleissig Höhenmeter zu sammeln. Wie sich die Sache später auf dem Rad auswirkt, werden wir ebenfalls sehen...
Gruz mat
21.02.2012 / 18:43
Ultra Cyclist Chrigu
Als unser Teamfahrer Stefan Krebs im Herbst von Christian Burri erzählte, war für mich klar, dass ich Chrigu kontaktieren wollte. Ich wollte den bescheidenen Exilberner unbedingt kennenlernen. Denn sein sportlicher Werdegang faszinierte mich von Beginn weg. Er ist ein Ultra-Radler. Das heisst, je länger desto besser. Wenn andere Biker nach einigen Rennstunden erschöpft ins Ziel kommer, wird er erst richtig warm. Rennen jenseits der 12 Stunden Marke sind seine Leidenschaft. Vor einigen Jahren gewann er das Langdistanz-Rennen Bern-Bodensee-Bern und ist auch auf dem Bike erfolgreich.
Chrigu fährt im 2012 diverse Langdistanz Bike- und Rennradrennen und im Hinterkopf ist sein Fernziel RAAM (Race Across Amerika) eingemeisselt. Gerne möchten wir von ZABOO ihn auf diesem langen und finanziell aufwändigen Unterfangen begleiten. Er wird auf einem ZABOO terra29 sowie auch auf dem Teamrennrad unterwegs sein. Stundenlang.
...seine Page hat er gerade überarbeitet, schaut vorbei bei www.christianburri.ch
19.02.2012 / 10:31
Massage@Yvonne

10.02.2012 / 13:41
Pics Wintertri

Luky (Nr. 5) schafft gleich am Start die Grundlage für den Teamsieg mit Damian und Simon. Mark (Nr. 11) auch schon am Start vorne dabei, sein Team mit Stefan Krebs und André Hager bringen den dritten Rang nach Hause.

Angela Krebs macht Boden gut auf ihrem 29er. Auch im Schnee the ride size.
29.01.2012 / 22:29
WinnerTeams am WinTri...!
Der Wintertriathlon in Schwanden wurde das letzte Mal ausgetragen. Und fand grossen Anklang!
Zaboo war mit drei Teams am Start.

In den Besetzungen Rahel Frey / Angela Krebs / Yvonne Bürgi nahm unser Frauenteam die winterliche Strecke unter die Laufschuhe, unters Bike und die Langlaufskier.
Die Männerteams mit Mark Thomson / Stefan Krebs / André Hager sowie Lukas Gehring / Damian Perrin / Simon Zahnd landeten beide auf dem Podest! Die Ränge 3 und 1 waren nach knapp 75 Rennminuten Tatsache!

DANKE an alle zaboo Zuschauer und Teilnehmer, es het gfägt! Niemand ist zu klein ein zaboo Fan zu sein, im Bild die Jüngste, Lina Zahnd.
22.01.2012 / 16:11
Saison Rück- und Ausblick
Nach einer fast 2-jährigen Rennabstinenz infolge Weiterbildung war ich auf den Saisonbeginn am EKZ-Cup (Fun II Senioren) in Schwändi im April sehr gespannt, wollte ich doch im Cup fürs neue Team am Ende auf dem Podest stehen. Ich war noch mit meinem XC-Fully unterwegs, erwischte einen recht guten Start, doch schon nach 3km war Schluss. Die rechte Kurbel hatte sich gelöst – gab ein amüsantes Fahrbild. Meine Lehre daraus: nur noch selber schrauben, da kann man dann nur sich selbst Schuld geben.

In Wetzikon musste dann ein Resultat her. Ich kam nicht schlecht in Schwung, es reichte für Platz 5. Der letzte Biss auf der sehr schnellen und flachen Strecke fehlte mir jedoch – vielleicht auch der Schwung eines 29ers?
Bei perfektem Wetter ging der EKZ-Cup in Gossau/SG in die dritte Runde. Die sehr schön gelegene Strecke bereitete viel Spass, in den Anstiegen fehlte mir noch etwas Kraft und in den technischen Passagen vielleicht auch noch die grossen Räder – aber das sollte sich bald ändern…
Im Juni startete ich auf meinem brandneuen 2012er Terra29 (XX) in Hittnau/ZH. Gleich im ersten Anstieg nutzte ich die gute Traktion aus – nur ein 29er Fully konnte folgen. Die Abfahrt gelang mir gut und so konnte ich meinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und meinen ersten Saisonsieg herausfahren.

Mit grossen Erwartungen fuhr ich nach Eschenbach/SG. Der verwinkelte Kurs ist eine richtige Achterbahn und macht jedem echten Biker Spass. Ich kam mit der (für einen Schotten wie mich) hohen Temperatur von 32°C nicht gut zurecht und litt von Anfang an. Weshalb ich Hühnerhaut bekam verstehe ich jetzt noch nicht – an meinem Tempo konnte es nicht gelegen haben. Ich beendete das Rennen völlig ausgepumpt und mit grosser Verspätung auf dem 8. Platz. Mein Saisonziel rückte in weite Ferne.
Egg/ZH Anfang September. Neues Rennen, neues Glück. Gleich im ersten langen Anstieg merkte ich, dass ich die Mitstreiter mit einem beherzten Antritt sollte abhängen können. Das gelang auch. Die Gegner konnte ich in den nächsten Runden gut in Schach halten. In den vielen Wiesenpassagen war mein Zaboo einfach perfekt. Es bekam dann den Übernamen „Zabooster“. Sieg.
Der Abschluss des EKZ-Cups fand in Fischenthal/ZH statt. Die recht schnelle Strecke hat mir schon immer behagt. Im Startloop ging es mit sehr hohem Tempo los. Fast hätte ich den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. In den holprigen Kurvenkombinationen der Wiesenabfahrt konnte ich die Laufruhe meines Zaboos ausspielen. Im relativ sanften Anstieg machte ich Tempo und setzte mich ab. So konnte ich dann auch den 3. Sieg der Saison nach Hause fahren. Dies bedeute Platz 2 in der Gesamtwertung (hinter André Wild und vor Martin Benedetti).

Den Saisonabschluss fuhr ich am Iron Bike auf der mittleren Strecke (77km/2400hm). Ich startete in der letzten Gruppe und konnte die ganze Meute über mehrere Kilometer anführen – als XC-Fahrer bin ich mich ein hohes Starttempo gewohnt. Kurz vor Rennhälfte hatte ich dann in Führung meiner Kategorie liegend heftige Krämpfe. Ein zufällig anwesender Masseur hat mir die Beine wieder auf Vordermann gebracht und meinen verlorenen Bidon ersetzt. Mit viel Elan stieg ich wieder ins Rennen ein um dann kurz darauf einen Kettenriss zu erleiden. Auch das hat man mir repariert und so konnte ich in der Zwischenzeit meine Flüssigkeitsspeicher wieder auffüllen. Danach ging’s nur noch ums Durchkommen und die Fahrt noch zu geniessen – das habe ich dann auch in vollen Zügen getan (34.).
Ich bin in diesem Jahr ein Twentyniner-Afficionado geworden. Seit 1997 bin ich meine Rennen fast ausschliesslich auf XC-Fullies gefahren. Nach einer halben Saison auf Zaboo Terra 29 kann ich nur sagen: wer braucht denn schon ein 26er XC-Fully? 29 Zoll ist keine Revolution aber eine wichtige Evolution des Mountain Bikes (ich habe seit 1986 einiges „erfahren“). Mit dem Zaboo Terra29 habe ich für meinen Fahrstil das perfekte Bike gefunden.
In 2012 will ich wieder bei den Senioren vorne mittmischen, mein Zabooster ist mein Motivator! Vielleicht dieses Jahr der grössere Pokal?
20.01.2012 / 13:47
guter Start der Servicestelle
Kaum ist die Servicestelle Aargau/Zürich eröffnet, ist schon das erste Zaboo terra 29" Bike verkauft. Mit dem glücklichen Käufer ist die Zaboo Gemeinschaft wieder ein Stück gewachsen und auch im "Rüeblikanton" gut vertreten. Wünsche allen Lesern ein gutes Jahr und viel Spass beim Sport.

11.01.2012 / 19:11
Wintertriathlon Schwanden - wir kommen!
Am 29.1. findet LETZTMALS der Wintertriathlon in Schwanden statt - komme auch du! zaboo wird am absoluten Wunschdatum ;-) natürlich einige Teams stellen. Wir freuen uns!
02.01.2012 / 09:25
Service-/Teststelle Zentralschweiz
Unser Mann für die Zentralschweiz ist Pascal Beckerbauer, der Rennfahrer des zaboo teams29. Er wird der Ansprechspartner für zaboo Kunden aus dem Raum Zentralschweiz, welche Ersatzmaterial und kleine Reparaturen an den zaboo bikes haben. Selbstverständlich haben wir zwei Testbikes vor Ort, welche von Interessierten Personen gefahren werden können.
Reservationen von Testbikes und Abmachungen für Materialtermine nimmt Pascal vorzugsweise per E-Mail an: pascal@beckerbauer.ch
31.12.2011 / 09:05
Rückblick 2011
Es war ein spannendes und interessantes erstes Jahr zusammen mit zaboo, persönlich aber leider von gesundheitlichen Zwischenfällen geprägt.
Aber nochmal von vorn: Begonnen hat es vor mittlerweile über einem Jahr, als Simon und ich in Kontakt gerieten und all dies überhaupt so zustande kam. Im Winter 2010/11 konnte ich schliesslich mit grosser Motivation polysportiv eine gute Grundlage antrainieren. Hierbei gab es einen Mix unter anderem aus Langlauf, Rollentraining, Snowboardtouren und später wieder Rennvelorunden. Sehr gut lief dieses Training, bevor dann gegen Ende Februar 2011 grosse Probleme mit meinem linken Knie auftauchten. Ungünstiger konnte dieser Zeitpunkt beinahe sein, denn in derselben Woche wären die doch so wichtigen intensiven Einheiten angestanden.

Die kommenden 5 Wochen konnte ich überhaupt nichts trainieren, anschliessend nicht im gewohnten Mass. So konnte ich bis Ende Saison nie wirklich „Power“ in die Pedale geben, resp. nicht sehr intensiv Trainieren, denn das Knie war bis Ende Saison mein treuer (negativer) Begleiter … Glück im Unglück fuhr ich Marathons, wo nicht so häufig und viele kurze Sprints anstehen, wie zum Beispiel im XC-Bereich. (Auch jetzt noch leide ich an dem Knie, wobei die Schmerzen und deren Einschränkungen besser wurden.)
Dadurch startete meine Saison erst im Juni am Monte Generoso Marathon, bereits eine Woche später erlitt ich in Südfrankreich allerdings einen intensiven Darminfekt, wodurch ich in den kommenden Wochen nicht zu meiner gewohnten Leistung fand. Auch am Gigathlon im Wallis, 3 Wochen später, war ich davon noch betroffen, wobei es dort doch nicht allzu schlecht lief und sicher ein geniales Erlebnis war .. !
Langsam vom Darminfekt wieder erholt, habe ich mir anfangs September (die Woche vor der o-tour) wiederum einen Infekt o.Ä. eingefangen (selbst die Ärzte wissen heute noch nicht wirklich weiter). Mit leichtem Schwindel und Bauchschmerzen startete ich an der zum Glück nur kurzen o-Tour-Strecke. Das positive daran war, dass ich 2. in der Kategorie wurde, das negative war, dass es mich anschliessend komplett flach gelegt hat und ich auch jetzt noch an den Symptomen leide. Das Iron Bike Race in Einsiedeln, das in der Zwischenzeit noch war, musste ich deswegen abbrechen.
Nächste Woche (anfangs Januar) stehen weitere ärztliche Untersuchungen bei einem neuen Arzt an. Mal schauen. Zumindest sind die Symptome aber nicht mehr so stark, so dass ich zumindest im Ausdauer-Bereich gutes für meine Trainingsform tun kann.
Zur Zeit arbeite ich in einem 80% Pensum, wobei ich aus gesundheitlichen Gründen bis jetzt noch nicht sehr bis gar nicht davon profitieren konnte. Trotzdem sehe ich optimistisch in das neue Jahr 2012, wo ich auf gesundheitliche Besserung hoffe und damit auf wieder gute Trainings für möglichst gute Rennen.
Hauptsächlich werde ich wiederum die IXS-Rennen bestreiten, am Gigathlon im Team-of-five teilnehmen, sowie eventuell ein Etappenrennen in der „Nähe“ bestreiten. Ebenfalls eine grosse Herausforderung wird wohl die Tour mit Lukas Stöckli sein: über 10‘000 Höhenmeter und 230 Kilometer an zwei Tagen – 1x um den Vierwaldstättersee, mitte Juni.
Weiterhin wird es intern Neuerungen geben, wovon ihr in den kommenden Wochen sicherlich noch hören werdet.
Allen Lesern, zaboo-gesinnten und team-riders wünsche ich einen guten Start, sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.
Hends guet,
Pascal
28.12.2011 / 09:53
'ä guete Rutsch'
Beste Wünsche und guten Rutsch euch und allen 29er zaboo Biker
Wir freuen uns mit Euch die nächste Saison auf zaboo bikes zu bestreiten!
Stefan in Giverola mit the ride size - seinem zombie29
28.12.2011 / 09:47
Happy New Year
Das Jahr neigt sich dem Ende zu… Immer eine Zeit, um Bilanz zu ziehen. 2011 in Worte zu fassen ist kaum möglich, viel ist passiert in den letzten Wochen und Monaten. Ich spüre eine Art Müdigkeit, bin aber gleichzeitig extrem glücklich und zufrieden und schaue einem neuen, spannenden Jahr entgegen. Für mich persönlich wird sich vieles verändern, ich werde mich vermehrt den MTB Rennen widmen, werde jedoch meine geliebten Multisport Anlässe keinesfalls missen. Ausserdem werde ich in eine neue Umgebung ziehen, eine neue Stelle beginnen und mit Zaboo planen wir ein weiteres Angebot für Sportler und andere Menschen, die sich etwas Gutes tun wollen... :-) Mehr dazu wird bald hier kommuniziert.

Die letzten Tage des Jahres 2011 werde ich laufend, schwimmend, bikend und langlaufend geniessen und somit hoffentlich gesund und motiviert ins neue Jahr starten.
Nun wünsche ich allen Lesern einen stolperfreien Rutsch in ein sportliches, gesundes und glückliches 2012!
19.12.2011 / 09:53
ein frohes Fest
Das zaboo team29 wünscht allen Homepage-Besuchern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein spannendes 2012 !
Weitere News, Teambekanntgabe etc. Anfang Januar - the ride size!

29.11.2011 / 20:25
Saisonabschluss = Winterpause - oder doch direkt nochmals in den Frühling??
Ja genau so ist es in diesem Jahr, das Jahr wo alle Rekorde in Sachen Wetter bricht. Auch ich habe davon profitiert und bin in den Monaten September, Oktober und November wohl noch nie so viel gelaufen und geradelt wie in anderen Jahren.
Zusammen mit Simon habe ich unzählige Stunden zu Fuss und auf zwei Rädern verbracht, meist mit unseren 29ern. Was gibt es schöneres als am Morgen mit Sonne und blauem Himmel aufzustehen, den Rucksack packen und sich in den Sattel zu schwingen? Ich habe die letzten Wochen und Monate so viele neue Orte, Städtchen und Landschaften in der Schweiz entdeckt, zu Fuss oder auf zwei Rädern, welche mich zeitweise nicht aus dem Staunen gebracht haben. Wie schön doch die Schweiz ist und wie schnell man von A nach B kommt! Nehmen andere für den Weekend-Ausflug 4-Räder, sprich das Auto, haben wir meist alles per Rad oder zu Fuss genossen. Von Basel über Avanches, Montreux, Sierre und im schönen Oberland, um nur ein paar wenige Stationen zu nennen. Und meist haben wir dies mit einem Besuch bei guten Freunden, Familie oder Übernachtung in einer der vielen, tollen Jugis verbunden.

Nun ist es jedoch langam an der Zeit, die Langlauf Skis zu entstauben und sich auf Schnee einzustellen.
Momentan halte ich mich mit Sport jeglicher Art und nach Lust und Laune fit. Die Saisonplanung 2012 ist noch nicht ganz abgeschlossen. Sicher ist, dass ich zusammen mit Couple Partner Sandro Späth am Gigathlon 2012 teilnehmen werde. Aber auch mit Simon wird das eine oder andere Rennen gefahren, wann und wo ihr uns im 2012 antreffen werdet – watch out there 
Eine schöne, vorweihnachtliche Zeit. Yvonne
29.11.2011 / 06:08
Trans Schwarzwald 2011
Bikerennen durch Deutschland grösstes, zusammenhängendes Mittelgebirge – Trans-Schwarzwald 2011

1. Teil - Administrative Vorbereitung, oder Internetsurfen mit System
Mit den sinkenden Temperaturen neigt sich auch das jeweilige Trainingsjahr unweigerlich dem Ende zu und somit stellt sich gleichzeitig auch die Frage nach dem Saison-Highlight im nächsten Jahr.
So geschehen an einem trüben Novemberabend. Nachdem ich bereits die Teilnahme an der BIKE Transalp und der BIKE TransGermany auf der imaginären Todo Liste abhacken konnte, musste eine neue Herausforderung den Jahrestrainingsplan 2011 dominieren.
Mein Transalp Teampartner Markus ist nach einer schweren Krankheit zwar wieder auf dem Weg der Erholung, für eine gemeinsame Teilnahme an der Transalp 2011 ist es aber noch zu früh.
Daher kam mir die Information auf der Homepage eines Mountainbike-Magazins, dass die Trans-Schwarzwald im Jahr 2011 über „nur“ fünf Tagesetappen führt, gerade recht. Der Schwarzwald ist Deutschlands grösstes zusammenhängendes Mittelgebirge und ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet, welches auch wir Eidgenossen gerne und oft besuchen. Die diesjährige Route startet am nördlichen Ende in Pforzheim und führt in fünf Tagen über etwa 400km und 10’000hm Richtung Süden auf den Feldberg nahe der Schweizer Grenze.
Das Rennen kann als Einzelstarter oder im Team bestritten werden.
Nachdem ich Walti vom meinem grossen Saisonziel 2011 berichtet habe, dauerte es nicht lange bis auch er sich für die Idee begeistern konnte. So werden wir als Zweierteam vom VMC Berikon am Mittwoch 17. August 2011 die Schwarzwald Trails unter die Stollenreifen nehmen.
Mittlerweile sind die meisten Unterkünfte gebucht, Internet sei dank geht das heutzutage problemlos und schnell vonstatten.

2. Teil – Technische Vorbereitungen, oder weshalb muss schon wieder ein neues Bike her?
Da unsereins schon den einen oder anderen Drahtesel sein eigen nennen darf, sucht der findige Biker stets nach triftigen Gründen die eine Erweiterung des Fuhrparks rechtfertigen.
Da wäre zum Einen das oben schon erwähnte Saisonziel und zum Zweiten der Trend zum grossen Laufrad – ein Thema welches die Stollenreifen-Szene derzeit bewegt.
Wie so oft haben die Amis – allen voran der Mountainbike Urvater Gary Fisher- vor ein paar Jahren damit begonnen, Mountainbikes mit 28 Zoll Laufrädern auszustatten und somit einmal mehr eine Vorreiterrolle übernommen.
Montiert man auf ein solches 28“ Rad einen Mountainbike Reifen mit etwa 2 Zoll Breite ergibt das einen Raddurchmesser von ungefähr 29 Zoll, die Twentyniner waren geboren.
Anfang Dezember 2010 konnte ich ein solches Bike ausgiebig auf den heimischen Trails Probe fahren und war sofort überzeugt von den Vorteilen der grossen Räder. Zwar hab ich schon zwei Pseudo29er im Stall, die mit 28x1.9“ Reifen ausgestatteten Trekkingbikes sind aber doch keine richtigen Mountainbikes.
Twentyniner rollen leichter über Hindernisse, das ganze Gefährt bleibt bei hohen Tempi stabiler und die grössere Auflagefläche der Reifen führt zu deutlich besserem Grip an steilen Anstiegen. Das ideale Gefährt für einen über mehrere Tage führenden Mountainbike Marathon.
Meiner Meinung nach werden die 29er vor allem die klassischen 26“ Hardtails längerfristig verdrängen. Im Gegenzug vermute ich, dass Twentyniner Fullys eher ein Nischenprodukt bleiben werden.
Meinem Prinzip, alle Bikes selber aufzubauen, bleibe ich auch bei den grossen Laufrädern treu und habe deshalb einen Zaboo Carbon Rahmen bestellt. Zaboo ist eine ganz junge Schweizer Marke, welche vom Profi Biker Simon Zahnd und seiner Partnerin Renata Bucher gegründet wurde.
Mehr Infos auf www.zaboobikes.com.
Der Entscheid als Zweierteam zu starten, schreit förmlich nach einem gewissen einheitlichen Erscheinungsbild. Walti und ich haben deshalb mit dem Gründer von Zaboo Bikes - Simon Zahnd – Kontakt aufgenommen und mittlerweile haben wir die Zusage von ihm, dass er uns mit einem 29er Zaboo Terra Leihbike für Walti und Kleidern ausrüsten wird. Demnach starten wir am 17. August als Zaboo VMC Berikon Team

3. Teil – Maschine Mensch Vorbereitungen, von Höhenmetern und langen Stunden auf zwei Reifen
Dank dem Trainingslager in der ersten Aprilwoche baut unser Unterfangen auf einem starken Fundament auf. Den ersten Teil der Woche verbrachten wir im südlichen Teil der Schweiz. Mit Touren um den Lago Maggiore und über den Monte Ceneri haben wir unsere Muskeln stundenlang mit Laktat geflutet und damit erfolgreich die Grundlagenausdauer gestärkt. Dank des fast schon sommerlichen Wetters konnten wir den Rest der Woche von zu Hause aus trainieren. Somit sind noch etliche Kilometer und Höhenmeter im Aargauer Mittelland dazugekommen.
Da ich mit meiner Familie das abschliessende Wochenende des Trainingslagers in Ratingen bei Düsseldorf verbracht hatte, konnte ich auch in einer mir bis dato unbekannten Gegend ein paar zusätzliche Kilometer aufs Haben-Konto verbuchen.
Die zahlreichen Tourenportale im Internet bieten eine Vielzahl von GPS Tracks um auch fremde Gebiete zu erkunden. Meine Tour führte mich aus der Grossstadt Düsseldorf in das Umland der Metropole und auf zahlreichen verwinkelten Trails durch das weit herum bekannte Neandertal zurück nach Ratingen.
Diese Trainingswoche war auch ein wichtiger Test, wie wir als Team harmonieren. Aus sportlicher Sicht befinden wir uns auf einem ähnlichen Leistungsniveau und blicken demnach auch aus dieser Perspektive entspannt Richtung Starttermin.
4. Teil – Der Countdown läuft – die letzten Vorbereitungen
In den Wochen nach unserem letzten Bericht zeigte sich Petrus unsereins wiederum wohlgesinnt. Das trockene und warme Frühsommerwetter unterstützte uns erneut perfekt beim Sammeln von Höhenmetern auf zwei Rädern.
Am ersten Samstag im Juli konnten Walti und ich zum ersten Mal Rennluft als „Team VMC Berikon / Zaboo“ an einem Langdistanz Bikerennen schnuppern. Gemeinsam haben wir die 83km und 2600hm des EKS Goldenrace in Schleitheim unter die Stollenreifen genommen. Leider hat es mit dem Twentyniner Testbike für Walti nicht geklappt, so dass wir noch nicht mit identischem Material und homogener Teambekleidung über die Start bzw. Ziellinie rollen konnten.
An der Trans-Schwarzwald werden wir vergleichbare Distanzen und Höhenmeter fünf Tage hintereinander in Angriff nehmen. Das Marathonrennen von Schleitheim hat unser gutes Gefühl bestätigt. Wir harmonieren als Team optimal und sind auf einem ähnlichen Leistungsniveau unterwegs.
Pforzheim wir kommen, in wenigen Wochen geht es los – wir freuen uns riesig. In diesem Sinne „Happy trails“
5. Teil – Im Ziel, Cooldown
Dienstag, 16.08.11 Anreise nach Pforzheim: Die Taschen waren gepackt und die Bikes warteten auf ihren Einsatz. Der ansonsten geruhsame Vormittag vor der Abreise wurde noch kurz durch ein hektisches Intermezzo am HB Zürich unterbrochen.
Walti’s Testbike Sponsor Simon hatte mir quasi aus dem einfahrenden Zug noch Teile für Waltis Zaboo Testbike übergeben. Die eigentliche Fahrt nach Pforzheim ging dann problemlos über die Bühne und wir liessen den Abend mit einer fetten Pizza beim Türken ausklingen.
Mittwoch, 17.08.11: 1. Etappe von Pforzheim nach Freudenstadt. Die erste Etappe brachte uns ohne grosse Umwege auf schnellen Abschnitten aus der Industriestadt Pforzheim. Zum Auftakt führte die erste der fünf Etappe mit 82.5km und 1830hm kreuz und quer durch die nördlichen Abschnitte des Schwarzwaldes. Ein Highlight war zweifelsohne die Zieleinfahrt auf dem grossen Marktplatz in Freudenstadt.
Donnerstag, 18.08.11- 2. Etappe von Freudenstadt nach Wolfach. Auf dem heutigen Abschnitt hatten sich die Verantstalter ein paar Singletrail Highlights herausgesucht. Durch die typische SchwarzwälderBilderbuchlandschaft gelangten wir dank der Unterstützung von vielen Zuschauern am Streckenrand in das beschauliche Örtchen Wolfach. Etwas ausserhalb des Zielbereichs übernachteten wir in einer super schönen Pension.
Freitag, 19.08.11. Die Dritte und für mich happigste Etappe.
Krisen haben durchaus ihre positiven Seiten, denn nach jeder Krise geht soll es wieder aufwärts gehen, so zumindest die graue Theorie. Heute war für mich persönlich beissen angesagt, irgendwie fand ich nie meinen Rhythmus auf dem Weg von Wolfach nach Donaueschingen. Aber unser super Team-Spirit hat das ganze Unterfangen einiges erträglicher gemacht.
Samstag, 20.08.11. Die vierte und längste Etappe mit einem grossen Schlenker in die Schweiz galt es heute zu bezwingen. Obwohl heute keine grossen Anstiege zu absolvieren waren, setzte uns die Hitze ziemlich zu.
Via den Klingnauer Stausee und einem zusätzlichen Halt um unsere Bidons aufzufüllen kamen wir schliesslich durchgeschwitzt aber glücklich in Murg-Niederhof nahe an der Schweizer Grenze an.
Sonntag, 21.08.11. „Nur“ noch ins Ziel war heute die Devise. Mit dem Start in Murg-Niederhof, Nahe der Schweizer Grenze führte die Etappe immer ansteigend in Richtung Ziel Feldberg. Während ich persönlich auf der ersten Hälfte der Etappe noch nicht so in Schwung kam, legte Walti schon ein ansprechendes Tempo vor. Im späteren Verlauf fand auch in meinen Rhythmus und wir konnten die Etappe auf den Hausberg des Schwarzwaldes in vollen Zügen geniessen. Die nötige Motivationsspritze lieferte uns auch noch der Empfang meine Familie im Ziel auf dem Feldberg.
Tolles Wetter, fantastische Streckenabschnitte, keine Stürze, keine technischen Probleme, ein super Teamgeist und viele bleibende Eindrücke werden uns auch in den nächsten Wochen noch an die Zeit im Schwarzwald erinnern.
Happy trails
26.11.2011 / 08:36
erster Fully Testbericht
Hanspeter Ryf, Steffisburg:
Ich habe immer noch ein Dauergrinsen auf dem Gesicht... :-)
Zusammen mit Iwan und Ueli (zwei überzeugte all-mountain-fully-fahrer!) machten wir unsere Standard-Runde von Steffisburg Vita-Parours, Schwendibach, Goldiwil bis zum Holzerplatz südlich von der Blueme. Die Abfahrt ging vorwiegend über Singletrails von H'schwendi, Haltenegg bis Hünibach.
Zum Bike:
Wunderbarer Kletterer, habe fast zuwenig Kraft in den Beinen um Ihn ans Limit zu bringen! Hat ein bisschen Tendenz, zum Hochsteigen... (ev. absenkbare Gabel?)
Dämpfer war für mich perfekt! Toller Vortrieb, auch beim Wiegetritt kaum spürbares Wippen.
Bremse für mich am Anfang etwas gewohnheitsbedürftig (recht aggressiv), aber am Schluss kein Problem.
Fahrverhalten bei der Abfahrt eine wahre Freude. Ob Wurzeln, Abschläge, Steine und Treppen; alles wurde einfach überrollt und ich hatte nie das Gefühl am Limit zu sein! (...was ich bei Ausfahren mit Iwan nicht immer sagen konnte...)
Auch Serpentinen problemlos fahrbar, sehr gutes Handling.
Für mich ist es ein perfektes Touren-Bike, das ich bei längeren Ausfahrten mit meinen Fully- Freunden dem terra29 klar vorziehen würde! Vielen Dank für das Testbike, es hat Spass gemacht!!!
19.11.2011 / 08:39
Rigi hell
Aloha Zabooianer
Schon fast Ende November und Touren auf die Rigi sind immer noch möglich - auch ohne schneenasse Füsse. Irgendwie spielt das Wetter verrückt...
Die Tour welche im am Freitag mit meinem Kumpel unter die grossen Laufräder genommen habe, ist schlichtweg als episch zu bezeichnen.
Beim Start in Arth zog uns die Kälte zuerst noch alle Kraft aus den Muskeln, kurz nach der Bernerhöhe aber dann schon schönster Sonnenschein.
Unser heutiges Tagesziel ist schon gut zu erkennen:
Blick auf Zugersee und das Hochplateau des Zuger- bzw. Walchwilerbergs
Zeit für eine Pause
Schon kurz vor dem Gipfel
Blick auf den Vierwaldstättersee
Bikepark auf der Rigi ;-)
Downhill kurz unterhalb vom Staffel
Und schon sind die Höhenmeter wieder vernichtet...
Noch ein paar Infos zur Strecke:
Aufstieg von Arth aus via Oberarth, Goldau, Bernerhöhe, Fruttli, Chlöschterli, Staffel nach Kulm
Abfahrt vom Kulm via Staffel nach Seebodenalp. Der Polenweg ist wegen Forstarbeiten gesperrt. Deshalb direkt den Gratweg runter nach Immensee, auch ein hammer Trail, aber steiler und verblockter
Happy trails
14.11.2011 / 19:22
Servicestelle Raum Aarau/Zürich
Unser Mann für die Nordschweiz ist Walter Töngi, ein erfahrerer Biker und J&S Leiter des VMC Berikon. Er wird der Ansprechspartner für zaboo Kunden aus dem Raum Aarau/Zürich, welche Ersatzmaterial und kleine Reparaturen an den zaboo bikes haben. Selbstverständlich haben wir zwei Testbikes vor Ort, welche von Interessierten Personen gefahren werden können.
Reservationen von Testbikes und Abmachungen für Materialtermine nimmt Walti aufgrund später Arbeitszeiten vorzugsweise per E-Mail an: walter.toengi@gmx.ch

Walti hat während der Trans Schwarzwald (im Team mit Reto Rickenbach, ebenfalls auf zaboo unterwegs) ein terra29 getestet und die grossen Räder haben es ihm vollends angetan! Wir danken Walti sehr für die spontane Bereitschaft die erste zaboo Servicestelle ins Leben gerufen zu haben!

12.11.2011 / 21:20
Prachtvolles ...
... Herbstwetter im Obwaldnerland...
02.11.2011 / 09:11
zaboo Fully comes around
Wir haben derzeit sehr viele Fragen wie diese: "Macht zaboo auch ein Fully?" Unsere Antwort ist ganz klar JA !
Per 2012 werden auch wir ein 29er Fully im Programm haben. Ab nächster Woche laufen die ersten Tests. Details zu Preisen, Geometrien und Resultaten erfahren unsere Kunden sehr bald auf dem Tech-Blog!
31.10.2011 / 17:24
Sportarmer Herbst
Auch ich werde mich fürs 2012 wohl langsam wieder beginnen zu formen. Die letzten 5 Wochen habe ich nur sehr beschränkt sportliche Aktivitäten ausführen können, da ich an gesundheitlichen Problemen gelitten habe und aber eigentlich noch immer daran leide. Nur hat mir mein Arzt heute gesagt, dass ich "langsam" wieder mit Sport beginnen dürfe. Mal schauen, zu was es reicht.
Gerade gar nichts konnte ich in den vergangenen Wochen trotzdem nicht machen. Wenn ich dann an den schönen Weekends was "machte", dann schön gemächlich und frei nach dem Motto "Spass".
Im weiteren konnte ich übrigens erfahren, dass nächstes Jahr weitere Top-Teams mit Top-Fahrern ebenfalls auf 29er Bikes wechseln, von welchen man davon noch nichts hörte und wusste. Auch im XC-Bereich scheinen sich die anfänglich als "träge Masse" geltenden grossen Räder zu etablieren, da es daraufbezogen nun doch mehr Vor- als Nachteile gibt.
31.10.2011 / 16:26
team29 im 2012
Das zaboo team29 formiert sich langsam aber sicher! Noch stehen einige Details aus, dann kann zaboo das Kader fürs 2012 bekanntgeben. Wir freuen uns auf die kommende Saison!
24.10.2011 / 06:30
Brigi auf Rang 11 an Xterra WM
Die Weltmeistertitel 2011 im Xterra sind vergeben... An Michi Weiss vor Dani Hugo und Ivan Rana. Bei den Frauen gewinnt Lesley Paterson vor Marion Lorblanchet und Helena Erbenova.
Unsere Brigi kam mit einer starken Radleistung auf dem zaboo terra29 und einer soliden Lauf- und Schwimmleistung auf den sehr guten 11. Rang!
Unsere U23 Weltmeisterin kann mit ihren 22 Jahren bereits fast in die Top10 laufen, das lässt hoffen für die Zukunft. Herzliche Gratulation!
23.10.2011 / 05:13
Vorschau Xterra WM in Maui
In der Nacht auf Montag findet auf Maui (Hawaii, USA) der grosse Xterra-Showdown (Swim, Bike, Run) statt! Die Xterra WM zieht dieses Jahr gar den Radstart Lance Armstrong an den Start.
Für zaboo ist Brigi Poor aus Ungarn am Start, welche ihren U23-WM Titel im Offroad Triathlon vom Mai dort auch im Xterra bestätigen!

Offroad-Triathlon und Xterra sind dasselbe, wobei Xterra ein eigener Verband und Reglemente hat und Offroad-Tri läuft nach den Vorgaben des Internationalen Triathlon Verbandes ITU.
Wir drücken Brigi die Daumen!

Resultate unter xterraplanet.com
18.10.2011 / 16:01
Gusti Dritter an Maxiavalanche
WILDHABER DRITTER an MAXIAVALANCHE Flims
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Am vergangenen Wochenende war Flims einmal mehr Schauplatz des Mountainbike-Megaevents MaxiAvalanche. Bei schönstem Wetter fuhr die Freeride-Weltelite in Flims um den Sieg in der Gesamtwertung der Maxi Avalanche Cup. Mit dem Sieg für Lukas Anrig und dem dritten Platz für Gusti Wildhaber zeigten sich auch gleich zwei Schweizer auf dem Treppchen. Zweiter wurde Dan Atherton. Bei den Frauen gewann Tracy Moseley mit einem grossen Vorsprung vor Morgane Such und der Schweizerin Alba Wunderlin. Damen |
17.10.2011 / 14:55
Biketrail Oberschwanden (Brienz)
Zur Zeit verweile ich grundsätzlich in einer zwangsläufigen Sportpause, um meine Leiden heilen zu lassen. Dazu zählen noch immer das Knie (seit März 2011), sowie seit kurz vor der o-Tour in Alpnach mein Bauch + Kopf, welche ein nicht alltägliches Krankheitsbild zeigen.
Doch bei dem prachtvollen Herbstwetter ist es praktisch fast unmöglich, einfach nichts zu tun. So zog es mich nun doch bei 3 freien Tagen 3 Tage aufs Bike - wenn auch nur locker.
Am Sonntag war ich hierbei mit meinem Bruder im öffentlich frei zugänglichen Biketrail in Oberschwanden (Brienz). Der Trail wurde stark ausgebaut und bietet viel Fahrspass. Fahrspass und "automatisches" Techniktraining standen hierbei im Vordergrund. Ein paar Bilder dazu:
26.09.2011 / 09:30
IXS Iron Bike Einsiedeln 101km
Da unter der Woche der Wetterbericht für den Sonntag wunderschönes Herbstwetter voraussagte, entschloss ich mich kurzfristig doch noch am Iron-Bike in Einsiedeln an den Start zu gehen. Datasport teilte mir die Nummer 29 zu. Das muss es ja gut kommen...
Von meinem Vater hatte ich eine maximale Unterstützung. Bei allen wichtigen Orten war er mit Bidon und den zum Glück nicht gebrauchten Ersatzrädern vor Ort. Daddy, vielen herzlichen Dank!!
Es ist schon speziell am Start neben dem Weltmeistertrikot zu stehen. Das geht wohl nur in unserm Sport. Ich konnte mich in der Anfahrt zum Etzel aus dem Gedränge raushalten und locker mitrollen. Im ersten Aufstieg formierte sich eine gute Gruppe welche ausgeglichen agierte. Im Aufstieg zu Wistannen forcierte das Tempo um die Anderen etwas kitzeln. Ich wollte die Gruppe resuzieren, dass dann auf der Fläche nach Unteriberg kein "Balast" in der Gruppe ist. Meine Taktik ging voll auf. Der lange Aufstieg zum Spiristock ging ganz gut. Nur in den Laufpassagen hatte ich als XC-Fahrer Mühe. Bike Wandern ist nicht meine Sache.
In der Abfahrt riskierte ich dann nicht viel, trotz allem rutschte mir einmal das Vorderrad weg und ich schlug mir das Knie auf. Blut! Aber sonst OK, also weiter gehts. Ich büsste dann zwei Ränge ein, aber nicht weiter schlimm. Gegen Ende hatte ich noch genügend Power um den letzten Anstieg mit Vollgas raufzuknallen und kam als 14. Overall (11. Lizenz) in Einsiedeln ins Ziel. YES!! Welch ein Saisonabschluss.
Das Knie wurde im Spital gerinigt, wird schon wieder. Im Festzelt hatten wir dann noch eine nette zaboo Runde mit interessanten Geschichten....
Die Saison ist für mich nun zu Ende, gut so! Nächste Woche bin ich in Thun im Militär, das Bike ist dabei. Hoffentlich hat mal jemand der Berner-Oberländer Zeit mit mir eine Runde zu drehen. Einfach melden.
Danke, thank you, grazie Marcel
26.09.2011 / 08:57
IXS Iron Bike Race Einsiedeln
Bereits an der o-Tour startete ich mit Bauchschmerzen, welche sich zum Glück das Rennen lang in Grenzen hielten. Aus logischen Verstandsgründen wusste ich aber, dass es eigentlich sicher nicht gut für den Körper war, in einem solchen Zustand zu fahren. Aber trotzdem fuhr ich es, es waren ja nur 45km und 1600 hm. Und der 2. Kategorienplatz lag ja auch drin.
Allerdings hat es mich gleich darauf sehr intensiv flach gelegt mit allen Möglichen Krankheitssymptomen: alle Variationen von Bauchschmerzen und Krämpfen, über Fieber und Übelkeit bis zu speziellen Migräneanfällen. So zogen sich die kommenden 2 Wochen hin - in 2 Wochen ist ja der Iron Bike.
In denen 2 Wochen konnte ich nur gemächlich auf dem Bike hindödeln, einfach so, dass ich zumindest was gemacht habe, wenn es meine Gesundheit zugelassen hat. Zumindest in der 2. Woche teilweise. Allerdings wusste ich letzten Freitag, also 2 Tage vor Rennbeginn, noch nicht, ob ich starten werd, weil es mir nicht sonderlich gut ging. Am Samstag.. naja, "starten kann man ja mal", dachte ich mir. So startete ich am Sonntag um 08.50 Uhr bei herrlichem Wetter in Einsiedeln zur 77km Strecke mit 2400hm. Ich hatte den Umständen wegen keine grossen Erwartungen an mich selber.
Kurz nach dem Start dachte ich aber, dass es doch nicht soo schlecht ginge. So entschloss ich mich kurzfristig doch einfach versuchen so zu fahren, als ob nichts wäre. Ca. 45km lang ging es so mehr oder weniger ziemlich gut, allerdings holte mich dann doch mein Körper ein und mir war dann innert weniger Minuten klar, dass ich das Rennen so beenden werde. Kurz vor Wisstannen war das. Innerhalb kürzester Zeit holten mich wieder viele Symptome der vergangenen Tage ein. An eine Weiterfahrt war einfach nicht zu denken. So dödelte ich noch langsam bei der Zwischenzeitmessung in Wisstannen vorbei und im Tal unten angekommen verabschiedete ich mich von der Rennstrecke. Naja, zumindest habe ich es versucht und ich hoffe, dass mein Körper dadurch nicht nochmals gesundheitlich in einen Rückschritt gezwungen wird.
Wenn ich weiterfahren HÄTTE können, so wäre es schätzungsweise eine Zeit zwischen 3h 35min und 3h 45min gegeben, wenn ich meine "Mitfahrer" in der Rangliste sehe. Aber eben.. "hätte".
Das Goldenrace in Schleitheim konnte ich dieses Jahr nicht fahren, weil wir mit dem crespo.ch zaboo team29 am gigathlon starteten und am Nationalpark Marathon startete ich ebenfalls nicht. Dadurch war mir dieses Rennen wichtig, damit ich auf 5 IXS-Rennen komme (Gesamtwertung). Durch den Rennabbruch habe ich trotzdem noch eine Platzierung erhalten, allerdings einer der letzten Plätze, allerdings wird es glücklicherweise als "5. Rennen" gezählt.
20.09.2011 / 18:40
Niklaus Mösle gewinnt Trail Trophy Lenzerheide!
Ob es der "Heimvorteil" war oder nicht: Sowohl bei den Frauen als bei den Männern hatten die Schweizer die Nase vorn: Bea Knöpfel (velothek.ch) siegte vor Tina Deisenberger (handlebar.ch) und Cristina Dähler (bonnie-and-clyde.ch). Bei den Herren gab es einen Doppelsieg der Schweizer: Niklaus Mösle (zaboo team29) gewann vor Hansueli Spitznagel. Dritter wurde Bastian Hagemann vom IBC DIMB Racing Team. Das Klassement in der Teamwertung war damit auch schnell entschieden: Hier siegte das Team mit Mösle und Spitznagel vor dem Team Conti Nicolai Boshn und dem Team Allgaeu Power. Bei den Sponsoren siegte in der Damenwertung mit Natalie Schneitter (Team VauDe) die wohl derzeit beste Schweizer Mountainbikerin vor Brigitte Nocker (fi'zi:k ti:m) und Jaqueline Müller (fi'zi:k ti:m). Bei den Männern sicherte sich Iain Mathews (Transalpes.com) den Sieg vor Andreas Ziegler (Team VauDe) und Jasper Jauch.
18.09.2011 / 18:47
EKZ Cup - aus Sicht von Mark Thomson
Am 17.09.2011 fand das Finale des EKZ-Cups in Fischenthal statt. Mit Platz 6 in der Gesamtwertung startend, wusste ich, dass ich eine Topplatzierung brauchte um mein Saisonziel (Podestplatz) doch noch zu erreichen. Remo Thür, der klare Dominator der Serie, musste leider aus gesundheitlichen Gründen Forfait geben – auf diesem Wege gute Besserung!
Im 1.8km langen Startloop wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Ich musste zwei kräftige Antritte machen, um den Anschluss auf die Spitzengruppe nicht zu verlieren. In den holprigen Kurvenkombinationen der Wiesenabfahrt konnte ich die Laufruhe meines Zaboo‘s ausspielen. Als es auf die grosse Runde (7.5km) ging, versuchte ich im langen Aufstieg gleich eine Vorentscheidung herbeizuführen, was auch gelang. In den folgenden 2 Runden fuhr ich sehr konstant und mit kalkuliertem Risiko und hatte meine Gegner stets im Griff. So konnte ich den 3. Sieg der Saison verbuchen. Dies bedeute Platz 2 in der Gesamtwertung (hinter André Wild und sehr knapp vor Martin Benedetti).
Mit Marcel’s starkem 6. Platz in der Gesamtwertung der Kategorie Overall (wo in Fischenthal auch Martin Gujan und Fabian Giger starteten), war dies ein gelungener Einstand von zaboo beim EKZ Cup.
18.09.2011 / 12:32
Finale EKZ Bike Cup Fischental
Am Samstag stand das Finale des EKZ Bike Cup in Fischental auf dem Program. Mark rockte sein terra2012 wieder grandios um den klebrigen und rutschigen Kurs und fuhr seinen 3. Saisonsieg bei den Fun2 ein. Dies sicherte ihm den super 2. Rang in der Gesamtwertung. Mark, du hast es einfach drauf! Herzliche Gratulation!!
Für mich ging es darum in der Overall Kategorie meine 7. Position in der Gesamtwertung zu verteidigen. Trotz Grippesymptomen unter der Woche fühlte ich mich zuversichtlich. Das Starterfeld war zum Abschluss mit Worldcup Fahrer gespickt. Entschieden sich doch Fabian Giger (Giant Rabobank) und Martin Gujan (Cannondale Factory Racing) kurzfristig für einen Start. Alle übrigen Verdächtigen für die Gesamtwertung wollten natürlich auch nochmals etwas reissen.
Zum Saisonabschluss gelang mir mal einen guten Start. Welch Wunder. Ich konnte mit den spritzigen Junioren mithalten. In der sehr rutschigen Abfahrt riskierte ich nichts und fuhr locker runter. Hat sicher einige Zeit gekostet, dafür blieb ich und mein Bike heil. Den Berg hoch ging es wirklich gut. Die schnellen Elitefahrer sammelten mich nur mühsam ein und so konnte ich das Rennen auf dem sehr guten 11. Rang abschliessen. Gewonnen hat Gujan auf einem 29er. In der Gesamtwertung machte ich noch einen Platz gut und belegte den für mich super 6. Rang. Dass der EKZ Bike Cup beliebt ist, zeigt der Name des Gesamtsiegers. Konny Looser (Stöckli Pro) Gewinner des Transalpes 2011 sicherte sich auch den EKZ Bike Cup. Gratulation Konny! Schnell auf dem Bike und total sympatisch.
What's next? Zum Saisonabschluss geht es evtl. noch nach Einsiedeln. Aber nur bei schönem Wetter!
Stay tuned, Marcel
17.09.2011 / 05:23
Doppelsieg am Xterra Swiss in Age Group
Der Xterra Switzerland wurde von vielen zaboo Athleten besucht!
Nebst den super Rängen 5 und 6 durch Renata Bucher und Brigi Poor bei den Pro Women wurde das Rennen bei der Age Group Männer 50-54 von Werner Trachsel vor Jürg Künzler gewonnen. Beide ebenfalls auf zaboo 29ern! Mit nochmals zwei zaboo 29ern (Ralph Castelberg und Ingo Knöll) waren total 6 zaboos am Xterra mit dabei.
Gratulation an alle zaboo Athleten und speziell den beiden schnellen Herren aus Steffisburg und Kirchdorf!

Werner war bereits am Inferno erfolgreich mit dem zaboo terra29!
14.09.2011 / 09:49
EKZ Egg - Sieg von Mark
...kleiner Bildnachtrag zum Blog-Eintrag von unserem treuen Blogger und zaboo pro team29 rider Marcel Knecht
Podest der Kat. Fun 2 am EKZ Cup in Egg - GRATULATION an Mark Thomson

13.09.2011 / 18:37
creux du van
Am Sonntag waren unsere 'Gastteamfahrer' Dani und Susann Annaheim mit einer Gruppe im Welschland unterwegs. In der Nähe des Creux du Van hat es mehrere Singletrails die zum Glück nicht die Krete hinunter sondern entlang führen. Die Gegend lohnt sich absolut!

Susann und Dani mit ihren zaboo terra29 - the ride size!
Dani on the edge...!
12.09.2011 / 18:46
o-Tour Alpnach
Nach einer Woche mit schlechten Nächten (schlechter Schlaf) konnte ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag endlich wieder schnell und tief einschlafen. So hatte ich am Sonntagmorgen auch etwas mehr Mühe, früh morgends aufzustehen um pünktlich an der o-Tour zu erscheinen. Trotzdem konnte ich mich dann rechtzeitig aus dem Nest reissen, so dass ich sogar sehr pünktlich in Alpnach stand (07.15 Uhr, 08.15 Uhr war Startschuss).
In Alpnach angekommen konnte ich schon schnell weitere zaboo Teamfahrer entdecken, unter anderem Richi Wüthrich, Bänz bucher, Fränzi Brun, André Hager und Angela & Stefan Krebs.
Bereits vor dem Start erhoffte ich mir, dass mir mein Bauch nicht zu viele Spässe machen würde, denn ich hatte in den Tagen zuvor einige Probleme damit. Ich versuchte nicht gross daran zu denken und ging an den Start. Bereits kurz nach dem Startschuss stellte sich allerdings heraus, dass mein Umwerfer Probleme hatte auf das grosse Blatt zu schalten. Ich versuchte also vieles mit dem kleinen Blatt zu fahren, und nur wenn nötig machte ich mir die mühsamen zeitaufwendigen "Schalttricke", um die Kette aufs grosse Blatt zu bringen.
Der erste Aufstieg bis zur Lütholdsmatt oder dann bis zur Schrotenegg ging mir sehr gut und konnte einen hohen und Konstanten Puls fahren. Auch mein Bauch scheinte mitzuspielen, wobei ich trotzdem Respekt davor hatte, "zu viel" zu trinken oder gar zu essen. Allerdings zählt bei der o-Tour die Kurzdistanz nur Mitteldistanz in der Gesamtwertung, darum hatte ich also lediglich 44km / 1600hm zu überwinden, was noch ohne grosse Nahrungszufuhr klappen sollte. So scheinte auch der Magen miteinverstanden zu sein - schön. =)
Nach der Schrotenegg kamen allgemein nur noch eher kürzere Anstiege, wobei ich etwas leiden musste, da ich mich zu dieser Zeit in geübten CC-Fahrern befand. Trotzdem konnte ich meine Position gut halten. Erst auf der letzten Abfahrt kamen wieder schlechte Erinnerungen von früher her, wodurch ich diesmal nicht auf den letzten Kilometern noch einen Platten riskieren wollte, dadurch aber im Gegenzug noch 1, 2 oder gar 3 Plätze im Gesamtklassement verlor.
Trotzdem gelang mir der sehr gute 2. Platz in der Kategorie / 15. Platz Overall.
Hierbei auch grosse Gratulation an die genannten anderen Teamfahrer, die die Strecke ebenfalls in sehr, sehr guten Zeiten absolvierten ... und Aufmunterung an Richi Wüthrich, der auf der letzten Abfahrt noch einen vertikalen Ausflug machte und bei der Rückkehr zu seinem bike etwas grosses auf ihn wartete: ein Ei in Twentyniner-Form am Vorderrad ... Schade
12.09.2011 / 09:50
EKZ Bike Cup Egg
Die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende hin.
Am Sonntag stand der zweitletzte EKZ Bike Cup in Egg ZH auf dem Programm.
Mark Thomson dominierte die Fun2 Kategorie und überquerte die Ziellinie als erster. Herzliche Gratulation Mark!!
Das Feld im Overall Ranking war überschaubar. Diverse Elitefahrer entschieden sich für einen Start an der O-Tour oder am Bundesliga Rennen in Heubach. Mir war's egal. Ich schaue so oder so nur auf mich.
Ich hatte einen guten Start und konnte im Junioren/Masterfeld gut mithalten. Als dann die schnellen Elitefahrer wie z.B. Konny Looser (Stöckli Pro Team, Transalp Gewinner) das Handicap aufholten konnte ich sogar etwas mitgehen. Viel schneller waren sie nicht ;-)...
Trotz Herbsthitze konnte ich den Rythmus durchziehen. Mehr als Puls 185 den Berg hoch geht für einen bald 40 Jährigen nicht....
Im Ziel war ich 6. Für mich ein super Resultat. So liegt sogar noch etwas in der Gesamtwertung drin.
Am nächsten Samstag werden in Fischental die letzten Würfel fallen! An der zaboo Motivation wird es sicher nicht liegen!
Stay tuned, Marcel
05.09.2011 / 12:04
3Locarno - weiterer Stafettensieg!
Zusammen mit Yvonne und Reto reiste ich als Aussteller (für unser Sportteam crespo.ch zaboo29) nach Locarno an den Triathlon. Am Samstag waren die Sprintrennen und die die Kids die Stars. Am Sonntag wurde zur Halbdistanz (2.5 Swim/80 Km Road/20 Km run) gestartet. Es gab zusätzlich auch ein Stafelrennen, das reizte uns doch sehr... Wir fanden am Samstag Nachmittag vor Ort einen Läufer (Hans Reichenbach aus Bern). Monika meldete ein crespo.ch zaboo29 Mixed-Stafetten-Team nach. Schwimmen würde Claudia Bellasi aus dem Sportteam, und abends um 9 Uhr hatten wir uns dann entschieden dass ich die Radstrecke machen werde...
Wir gingen also ohne jegliche Vorbereitung ins Rennen, aber mit Startnummer 629 (immer wieder diese Wunderzahl 29...) kann ja nichts schiefgehen...? Claudia kam schnell, bereits hinter den beiden führenden Männerteams aus dem Wasser... Ich musste und wollte den Rang natürlich halten. 80 Km im Triathlon Lenker hatte ich noch nie verbracht. Mein Hintern dankt es mir heute mit Muskelkater... Nach 2h 6 min. war ich bereits retour und konnte auf dritter Position resp. in Führung bei den Mixed Teams an Hans den Chip übergeben. Glück hatte ich mit dem Wetter, nur die letzten 15km waren nass.
Hans lief solide 4 Runden à 5 Km und brachte den Sieg bei strömendem Regen nach Hause...yeah!
Danke an crespo.ch und natürlich den spontanen Teampartnern Claudia und Hans ... sowie Reto und Yvonne für das Engagement am zaboo Stand!
30.08.2011 / 06:47
RBC Muttenz, wie ein Anfänger...
Am Sonntag stand bereits das letzte von 8 Rennen des Racer Bikes Cup in Muttenz an. Ich wusste von Anfang an, dass es auf dieser mehrheitlich flachen Strecke schwierig wird. Doch mit meinem terra29 2012 fühlte ich mich zum ersten Mal auf dieser Strecke wohl. Der Flache Singletrail zurück ins Stadion konnte so richtig geballert werden.
Nach dem Start im grossen Feld und dem entsprechenden Gedränge hielt ich mich etwa zurück. Nur keinen Massensturz dachte ich mir. Im Gelände konnte ich gut mitfahren und auf dem besagten Singletrail ordentlich Tempo bolzen. Ich kam in eine Gruppe die aber leider überhaupt nicht harmonierte. Wenn ich nicht geführt habe, brach das Tempo ein. Ich wollte ja vorwärts kommen, also führte ich weiter. Dies ging 4 Runden so. Auf der letzten Runde gab ich dann alles. Im einzigen Aufstieg warf ich alles in die Waagschale. Die Abfahrt und auch der Singletrail gelangen mir auch sehr gut. Doch leider löste sich dann der Junior vor mir nicht in Luft auf und die 40 Meter Vorsprung auf die grössere Gruppe war wieder dahin. Im Sprint auf der Pferderennbahn hatte ich dann keine Körner mehr und wurde auf den 26. Rang durchgereicht. Schade, da macht man alles fürs Tempo und wird am Ende abgekocht wie ein Anfänger!
Das Gesamtklassement schloss ich im 20. Rang als 3. Master ab. Nicht schlecht, zufrieden bin ich aber nicht! Wurde ich doch mehrmals unter Wert geschlagen.
Nun stehen noch drei EKZ Bike Cup Rennen an. Endlich mal wieder ein paar Höhenmeter die geknackt werden müssen. Ich freue mich auf die weiteren Rennen. Die Form ist da, das Rennglück kommt hoffentlich nun auch noch dazu!
Stay tuned, Marcel
24.08.2011 / 10:26
zaboo gibt auch in der Vertikalen Gas
777 Biker wagten sich am Sonntag, 14. August 2011 um Punkt 13.00 Uhr auf die anspruchsvolle Strecke vom Parpaner Rothorn nach Churwalden. Und der Topfavorit wurde seiner Rolle gerecht. René Wildhaber gewann das TREK BIKE ATTACK 2011. Er wurde allerdings von unserem Gravityspezialisten Gusti Wildhaber stark bedrängt.
Mit 1:09 Minuten Rückstand fuhr Gustav Wildhaber vom zaboo Pro Team auf dem hervorragenden zweiten Platz ein.

Das Bike Attack Rennen in der Lenzerheide gehört definitiv zu den Klassikern der Marathon-Downhills. Man könnte es als das wichtigstes Rennen dieser Art im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Schließlich stammt die absolute Mehrheit der 777 Starter aus der Schweiz , Deutschland oder Österreich. Bereits im März waren alle Startplätze ausgebucht.
Die Strecke hat zwei Gesichter. Wenn man so will, ist die erste Hälfte der Downhill und die zweite der Marathon. Siegchancen haben hier nur echt komplette Fahrer, die sowohl in den technischen und zum Teil extrem schnellen Passagen der Strecke ihr Bike perfekt im Griff haben und die untenraus in den langen Tretpassagen immer noch die nötige Tretpower leisten können.
23.08.2011 / 18:38
Team zaboo - Zaugg Bau am Inferno
Statt durch den See von Thun nach Oberhofen zu Schwimmen nahm unsere Schwimmerin Lisa Stalder zusammen mit dem Biker und dem Läufer das Schiff MS Berner Oberland. Grund dafür war zu starker Wind und somit musste das Schwimmen abgesagt werden.
Somit wurde per Rennrad-Massenstart gestartet in Oberhofen.Unser Rennvelofahrer Reto Grossenbacher ging das Rennen etwas verhalten an da er wusste die Grosse Scheidegg steht noch bevor. Zwischen Interlaken und Brienz bildete sich ein Feld wo er gut mithalten konnte.
(Die Spitze war zu dieser Zeit schon lange im Anstieg zur Grossen Scheidegg).
Trotz einem Massensturz konnte Reto noch weiterfahren und später die Grosse Scheidegg in angriff nehmen.
Nach 4 h 13 Min. übergab Reto an Romano Schär der das Bike von Grindelwald über die Kleine Scheidegg führte. Mittlerweile waren die Temperaturen über 30 Grad angestiegen und es war wichtig sich zu verpflegen. Romano Schär riskierte viel in der Abfahrt nach Lauterbrunnen, was sich lohnte und zu Rangverbesserungen führte.
In Stechelberg angekommen nach genau 2 Stunden, übergab Romano unserem Läufer
Jean-Luc Hofer bei Zwischenrang 83.
Dieser wusste nicht genau in welcher Zeit er die Strecke absolvieren kann, da er noch bis vor kurzem eine Verletzung am Fuss hatte und immer noch mit Stützverband startete. Seine Selbsteinschätzung übertraf aber alles! Er absolvierte die Strecke in genau
1 Stunde und 37 Minuten. Wir waren alle sehr überrascht und freuten uns am Schluss über den für uns eher überraschenden 61. Rang! Muss doch gesagt werden,alle haben das erste mal am Inferno teilgenommen!
Herzlichen Dank allen Beteiligten und auch unserem Supporter Peter Grossenbacher
22.08.2011 / 12:14
EKZ Bike Cup Eschenbach, Hitzeschlacht
Nach 5 Wochen Rennpause, Ferien mit der Familie (und natürlich mit meinem zaboo29er) ging es am Sonntag um 13:00 Uhr in die letze Phase der Saison 2011.
Mit meinem frisch aufgebauten terra29/2012 stand ich top motiviert an der Startline. Das Feld war wiederum super besetzt. War doch mit Fabian Giger der 10. vom Weltcup in Val di Sole ebenfalls am Start. Auch die schnellsten Schweizer Junioren wollten sich in Eschenbach den letzten Schliff für die WM holen.
Das Quecksilber stieg und stieg, also wollte ich zu Beginn nicht überdrehen. Das ging ganz gut und ich fand einen guten Rhythmus. Ich befand mich mit 3 Elitefahrer in einer guten Gruppe als sich ein Hard Fahrer mir auf dem Singletrail in den Weg stellte. Die Folge war ein Überschlag. Alles blieb heil, aber die Gruppe war natürlich weg. Gegen Ende machte mir die Hitze dann schon zu schaffen und ich kam als 17. ins Ziel. Ohne Sturz... Aber eben, immer der Konjunktiv!!
Meine Pulsdaten zeigten mir, dass ich wirklich alles gegeben habe: Durchschnitt 178, Maximalpuls 188 und das über eine Renndauer von 1h20'.
Nun ist Erholung angesagt, am nächsten Sonntag geht es in Muttenz mit dem Finale des Racer Bikes Cup weiter.
Stay tuned, Marcel
22.08.2011 / 07:01
Inferno Team Trophy - Sieg
Das crespo.ch zaboobikes.com Team mit Cherelle Oestringer, Sandro Spaeth, Simon Zahnd und Matthias Bieri galten als Favoriten für den Teamwettkampf. Aber ein Rennen ist erst fertig, wenn die Ziellinie überquert ist...
Das Team hatte eine sehr gute Besetzung in allen Disziplinen, vor allem im Laufen und dem Schwimmen zwei absolute Ausnahmeathleten. Mit Sandro, dem früheren Bikeprofi auf dem Rennrad und Simon mit gewohnt solider Basis sollte eigentlich fast nichts mehr schief gehen.
Und dann die Meldung dass nicht geschwommen wird... Die Inferno Team Trophy wurde somit schon vor dem Start richtig spannend...! Gestartet wurde somit in Oberhofen und Sandro kam in einer super Rennradzeit von 3 Stunden 11 Min (mit Grosser Scheidegg und Grön als Hindernis auf dem Weg...) als Zweiter in Grindelwald an und übergab Simon. Der erwischte nicht seinen Glanztag, konnte den Rückstand aber in Grenzen halten und kam als Dritter in Stechelberg an. Mit 6 resp. 2.5 Min Rückstand auf die führenden Teams. Mit dem 'Lauf des Jahres' kam unser sensationeller Läufer Mätthu Bieri über 3 Minuten vor allen Konkurrenten in Mürren an. Wow!
Cherelle, unser Schwimmerin, war bis dahin verständlicherweise enttäuscht, machte ihr Training dann aber in Mürren im Hallenbad, 5 Km in 75 Minuten... das zeugt von grosser Klasse!
Wir hatten allen Grund zum Feiern! Gratulation auch an alle weiteren Teams und Einzelathleten, für die grossartige Leistung am sehr heissen Samstag...! Wir sind überglücklich über den realisierten Sieg am Inferno! Das hat im zaboo Palmares noch gefehlt ;-)
15.08.2011 / 09:23
Eiger Bike Grindelwald
Am Sonntagmorgen reiste ich nach Grindelwald zur 55 km / 2500hm Strecke an. Zum ersten Mal für mich schien diese Saison an einem IXS-Rennen die Sonne. Leider habe ich mich einen Tag zu spät angemeldet, so dass ich im 2. Block starten musste, also um 08.15 statt 07.45. Nachdem nach nur kurzer Verspätung der Startschuss ertönte, weil gewisse Fahrer ihre Bikes nicht mehr fanden (gestohlen?), setzte ich mich an der Spitze einer 4er-Gruppe bei. In einem guten Tempo fuhren wir auf die grosse Scheidegg. In etwa hier trennte sich die Gruppe, da es auf der Strecke zu stauen begann, da bereits viele Fahrer des vorherigen Blocks eingeholt wurden. Von hier weg bis ins Ziel fuhr ich mehr oder weniger mit einem Thömus-Fahrer zusammen, der sich ebenfalls in dem zuvor genannten 4er-Grüppchen befand. Das war ganz amüsant, bergab setzte er sich meist etwas von mir ab, was aber auch auf die "Staus" zurückzuführen war, bergauf holte ich ihn wieder ein, sodass wir viele Teile des Rennens zusammen fahren konnten.
Ich fühlte mich während dem
Rennen recht gut, obwohl ich vom Gefühl her am Morgen doch nicht ganz
fit war. Die letzten Kilometer bis ins Ziel mit den ständigen kurzen
Auf- und Abstiegen zehrten allerdings doch nochmal an den Kräften, wobei
das viel grössere Problem die sehr schnell und stark kommenden Krämpfe
in den Beinen waren. Dadurch war ich dann doch sehr froh, als ich die
Ziellinie überquerte.
Ansonsten konnte ich von Anfang bis am Schluss ein ständig konstantes Tempo fahren, was mich motivierte.
Mit einer Zeit von ca. 3h 08min ergab das den 9. Rang in der Kat. HF-1 und den 27. Rang Overall auf der 55km Strecke.
14.08.2011 / 15:49
TRANS ROCKIES - zaboo ERFOLGE
Haussener/Perrin siegen an Trans Rockies CAN
Die zaboo-Erfolgsgeschichte geht weiter. Matthias Haussener und Damian Perrin aus Gurzelen und Bern vom zaboo pro29-Team siegen im 7-Etappenrennen Trans Rockies von Fernie nach Canmore, Canada, bei den Zweierteams. Das Mixed-Team Simon Zahnd und Yvonne Bürgi aus Uetendorf und Schachen, ebenfalls zaboo, erreichen ebenfalls den Podest auf dem dritten Gesamtrang.
Jeden Tag einen Podestplatz reichten den erfahrenen Etappenfahrer Haussener und Perrin aus, um letztendlich das gelbe Leadertrickot „nach Hause“ in Canmore zu fahren, das sie bereits nach der dritten Etappe erobert hatten. Die Konstanz über die ganze Woche trotz etwelchen Materialproblemen war schliesslich ausschlaggebend für den Sieg in der Endabrechnung. Zahnd/Bürgi feierten einen Etappensieg, hatten jedoch auch grössere Zeitrückstände, so dass es nicht ganz an die Spitze reichte. „Es hat mir zeitweilig alles abverlangt und am Abend war ich einfach leer“, gab die mutige Debutantin Yvonne Bürgi zu Protokoll. Sonne, Regen und sogar Schnee – das ganze Spektrum eines überaus harten Mountainbike-Etappenrennen erlebten die vier Berner in den fernen Rocky Mountains in Kanada. Die Etappen waren geprägt durch die technisch anspruchsvollen Strecken über kilometerlange Singletrails, so wie es die Mountainbiker suchen und lieben.

09.08.2011 / 23:28
TRANS ROCKIES - stage 3
LEADER Jersey für zaboo pro team29 !
Der heutige Tag war das Singletrail Erlebnis schlechthin - 43 Kilometer vom Feinsten aber auch härtesten Trail-Abenteuer was wir je erlebt haben!
Es ist schwer zu beschreiben, was die Organisation der Trans Rockies hier auf die Beine stellt, um den Teilnehmern eine unvergessliche Bikewoche zu bescheren...
Heute wars beinahe schon des Guten zu viel - so viele Stunden auf dem Bike und eigentlich nur auf Singletrails unterwegs zu sein, ist sehr kräfteraubend. Die pittoreske Umgebung von British Columbia muss man einmal gesehen haben!
Stage 3 / Fernie-Fernie /43 Km / 2000 Hm
zaboo pro team29: 2. Rang in 3:21 / 1. Rang Overall (!) nach 3 Tagen mit 4 Min. Vorsprung
zaboo team29: 6. Rang in 4:50 / 4. Rang mit nur 12 Min auf Rang 2...
Transrockies Stage 3 aus Sicht von Mat - zaboo pro team29:
Nun, wie wird man Leader im Gesamtklassement? Plan A: Man gwinnt! Plan B: Man wird immer 2. und hofft, dass nicht immer die Gleichen gewinnen.
Ein Platten an meinem Hinterrad hat uns heute auf Plan B gezwungen. Nach einer wahren Singletrailorgie erreichten wir wie ein schweizer Uhrwerk erneut den 2. Rang in der Etappenwertung un durften uns heute Abend ins gelbe Leadertrikot einkleiden lassen.
Stage 3 aus Sicht von Yvonne - zaboo team29:
Der Tag war der härteste auf dem Bike den ich je erlebt habe. Knapp 5h, von A bis Z Singletrails hat mich gebraucht wie noch nie. Der Tag hat alles an mir abverlangt und im Ziel war ich den Tränen nahe, weil ich einerseits einfach komplett leer war und andererseits ein wenig enttäuscht, konnten wir den super Rang von gestern nicht halten. Aber abgerechnet wird erst am Schluss, wir geben morgen wieder alles. Ich hoffe, dass all die Blessuren bis dann einigermassen geheilt sind :-)
Es ist noch nicht die Hälfte erreicht, die Trailwege bleiben das Ziel...!
09.08.2011 / 13:51
TRANS ROCKIES - Stage 2
Update zur zweiten Etappe an den Trans Rockies;
52 Km / 1700 Hm / 25 Km Aufstieg und ein schneller Singletrails Downhill
Rang 2 und gut 3 Std (wegen Fehlleitung keine offiz. Zeit) für Damian/Mat
Kategoriensieg in genau 4 Std für Yvonne/Simon
Unsere Statements zum heutigen Tag:
Yvonne: "Trotz den Prellungen an den Armen kam ich gut durch die Trails, der lange Aufstieg auf Kiesstrassen kam uns sehr entgegen"
Simon: "Ich hätte nie an einen Sieg geglaubt, erst als wir den letzten Singletrail hinter uns hatten und Yvonne immer noch viel Druck auf die Pedale brachte, hab ichs langsam realisiert, wow!"
Damian: "In der Anfangsphase hab ich den Sattel gebrochen, später verloren.... trotz einer Fehlleitung zu Beginn sind wir wiederum auf dem zweiten Rang klassiert"
Mat: "Ein Sturz endete mit einer Rippenprellung, ansonsten coole Trails und Downhills. Auch andere Teams hatten ihre Probleme"
Morgen geht's im gleichen Stil weiter... wir sind gespannt was uns die Trans Rockies Organisation wiederum bieten wird
08.08.2011 / 17:40
„The Wall“ in Ischgl
Wetterglück am 17. Ironbike Ischgl 2011
Nach dem Rocky Mountain Marathon in Riva (I) wollen wir zaboobikes auch in Österreich würdig vertreten. Da wir beide in dieser Woche Ferien in Serfaus, respektive in Ischgl verbringen, lassen wir es uns nicht entgehen, am Ironbike zu starten. Für Bänz ist es bereits der zweite Start, für mich der Erste. Doch das Wetter will uns wieder einen Strich durch die Rechnung machen … die Prognosen sind schlecht und der Prolog am Vorabend findet bei strömendem Regen statt … Erinnerungen an den Mt. Generoso Bikmarathon und an das Swiss Bike Masters werden wach!!!!!
Der nächste Morgen überrascht mit herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen. Die Bergspitzen leuchten bereits in der Sonne, während Ischgl noch ein wenig im Schatten liegt. Wer hätte das gedacht - perfektes Bikewetter! Punkt 08:30 Uhr erfolgt der Startschuss für alle Kategorien. In der neutralisierten Startrunde durchs Dorf können wir uns gut ins vordere Drittel des Feldes schieben, bevor dann die „Post“ Richtung Galtür hinauf so richtig abgeht. Doch leider habe ich bereits nach 2 Km einen technischen Defekt am Hinterrad … keine Ahnung wie dies passieren konnte, aber ich kann das Problem zum Glück relativ schnell wieder beheben, muss mich jedoch nach diesem knapp 3 Minütigem Unterbruch wieder zuhinterst im Feld einreihen. Nun beginnt meine Aufholjagd, die sich als gar nicht so einfach herausstellt. Auf den schmalen Pfaden ist Überholen kaum möglich und dieser Defekt hat mich irgendwie aus dem „Konzept“ gebracht. Erst beim Aufstieg zur Lareinalp geht es dann flotter vorwärts. Auf der ersten Runde über 27 Km gilt es rund 750 Höhenmeter zu überwinden. Zurück in Ischgl beginnt der krasse Aufstieg zur Velillscharte. Zum Glück verpflegt uns hier
Marion an vereinbarter Stelle noch mit einem vollen Bidon. Denn danach sind auf etwas mehr als 9 Km über 1200 Höhenmeter zu überwinden. Ich nenne diesen Anstieg schlicht „The Wall“ … konstant geht es zw. 15 bis 20%, teils sogar mit 24% auf knapp 2600 m.ü.M. hoch. Endlich finde ich mein „Konzept“ wieder und somit meinen „Tritt“ … Meter für Meter schiebe ich mich hoch und an anderen Fahrern vorbei, was natürlich motiviert. Dann muss ich meinen Kopf ganz schön in den Nacken legen, um weit über mir Bänz zur erblicken, der mir plötzlich motivierende Worte nach unten ruft … puahhh 2 – 3 Minuten Vorsprung sind das schon, die er da hat; das motiviert aber noch zusätzlich. Auf der hohen Zirbe auf knapp 2200 m kann ich zu Bänz aufschliessen und meine Pace gleich durchziehen. Mir rollt es immer besser und auch den extrem steilen Schlusshang kann ich gut fahren.
Von der Velillscharte geht es dann direkt in den von Hans Rey gebauten Single Trail … zuerst mit gutem Flow in überhöhten Kurven sause ich den steilen Hang hinunter … immer mit dem Gedanken, dass Bänz jederzeit von hinten herangebraust kommt. Ein wirklich cooler Trail, der nicht sehr schwierig zu fahren ist. Doch danach wird er ziemlich ruppig und verlangt viel Kraft. Nur mit Mühe kann ich noch bremsen, so sehr brennt mir die Unterarmmuskulatur. Ich empfinde den Downhill fast strenger als der Aufstieg. Im unteren Teil führt uns eine Schotterstrasse in hohem Tempo nach Ischgl hinunter und direkt ins Ziel - in weniger als einer halben Stunde sind die 1200 Höhenmeter wieder vernichtet. Gleich hinter mir saust auch schon Bänz über die Zielline und wir sind wieder einmal super glücklich, ein tolles Rennen auf unseren 29er zaboo-Bikes gefahren zu sein. Mit einem grossen Wienerschnitzel und einem alkoholfreien(!) Erdinger geniessen wir die Zielatmosphäre. Cooles Rennen und sehr zu empfehlen, auch wenn es verdammt hart ist ;-).
Rangliste 17. Ironbike Ischgl 2011 (Mittlere Runde, 48 Km, 2057 Hm)
Allover Männer (Total 244 klassiert):
1. Pernkopf Günther (AUT) 2:31:31 (Agegroup: Herren)
23. Hager André (CH) 2:57:51 (Agegroup: Herren Masters, Rang 10 von 94)
24. Bucher Bänz (CH) 2:58:24 (Agegroup: Herren, Rang 13 von 130)
Rangliste gibt's hier.
07.08.2011 / 21:25
TRANS ROCKIES - Stage 1
Die beiden zaboo teams sind erfolgreich in die Trans Rockies in Kanada gestartet. Damian Perrin und Matthias Haussener (als zaboo pro team29 und der Startnr. 17 als Men Duo unterwegs) sind Zweite im Zwischenklassement bis zu diesem Zeitpunkt - wow!!
27.07.2011 / 06:40
SwissBikeMasters 2011
Am gestrigen Sonntag war es wieder soweit: mein persönliches Saison Highlight: der Swiss Bike Masters Marathon in Küblis, bei Klosters/Davos. 105 km und 4400 hm durch die Alpen. immer perfekt organisiert und gut besucht.
Ich reiste wie immer am Samstag mit meinem Dad an und wir übernachteten in der Jugendherberge
in Klosters. zuerst war das Wetter noch sehr in Ordnung, doch gegen Abend fing
es auch schon mit nieseln an.
Als wir dann am Sonntag um 5:20 Uhr aufstanden, war alles bewölkt und
regnerisch,... na toll! Über 6 Stunden im Regen durch die Alpen. Beim Start
nieselte es auch leicht. Pünktlich um 7:30 Uhr setzte sich der Pulk aus ungefähr
200 Fahrern der Langdistanz, plus die Fahrer von der 75 km Strecke, in Bewegung.
Ich ging es eher gemächlich an, da ich wusste, dass man sich auf der Strecke
sehr leicht leer fahren kann. Also kurbelte ich kontrolliert nach oben... nach
oben... und nach oben.
Bei einer Höhe von ungefähr 1.700 m fiel mir dann das erste Mal das Weiß auf
den wiesen auf... und es wurde immer mehr, bis wir dann auf über 2.200 m in
guten 10-20 cm Neuschnee unterwegs waren. Dadurch war auch nicht alles fahrbar
und wir stapften durch knöcheltiefen Schneematsch, balancierten um Schnee- bzw.
Wasserlöcher und durchquerten kleinere Bäche.
Dann ging es "endlich" auf die Abfahrt. dort wurde es wie zu erwarten
bitter kalt. Doch auf der darauf folgenden Tragepassage wurde mir Gott sei Dank
wieder halbwegs warm.
als 2. Berg stand die Madrisa mit fast 1.900 m an. Dort fing ich dann an Gas zu
geben und machte auch Platz um Platz gut. Die Frage war nur: wer der überholten
Fahrer würde auf der Langdistanz bleiben und nicht auf die Mitteldistanz
abbiegen?
Diese Entscheidung stand dann im dritten Berg am Schifer auf fast 1.600 m an,
wo es für mich dann direkt wieder weiter auf fast 2.200 m hoch
ging.
Wie sich herausstellte ist kaum jemand auf der Langdistanz geblieben. Es
finishten nur 96 fahrer auf der Langdistanz. Das war aber auch kein Wunder,
denn nach der Carschina Hütte wussten wir auch was uns auf den Heubergen
erwartet: wieder Schnee! Und so kam was kommen musste: es wurde immer steiler
und kälter. aus Schotter wurde tiefster Schlamm und schließlich Schnee und Eishagel.
Doch auch der letzte Anstieg war irgendwann ENDLICH geschafft und es ging auf
die 1.400 hm Abfahrt nach Jenaz. von dort aus ging es noch 10 km bis ins Ziel.
Dort drehte ich noch einmal voll auf und machte noch 3 Plätze im Gesamtklassement
gut.
Fazit: so wurde ich dann 38. (AK 13.) von 96 "Überlebenden"
in 7:09 h. Alleine das durchkommen bei solchen Bedingungen war genauso
eine Probe für den Willen wie auch für die Beine. Da ließ mich auch keine
aufgebogene Kette vor dem Schifer auf die Mitteldistanz abkürzen.
Das Rennen war wie immer perfekt organisiert und einfach eine freude, auch wenn
es das härteste Rennen war, das ich in 16 Jahren Mtb-Rennen gefahren bin.
Hier ein videobericht des Schweizer Fernsehens. Leider etwas Sauserlasstig, aber als Sieger hat er sich das verdient und man sieht schön wie krass die Bedingungen waren.
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e9798a14-b713-4d96-90a3-7eff4e4ec5f7
25.07.2011 / 23:22
Swiss Bike Masters 2011 oder auch „Mt. Generoso zum Zweiten“!
Wenn man denkt, schlimmer als am Mt. Generoso Bike Marathon 2011 kann es sicher nicht werden, so könnte man sich auch täuschen. Aufgrund der Wetterprognosen entscheide ich mich bei meinem ersten Start in Küblis für die 66 Km Runde. Da dieser Start erst um 10:30 Uhr ist, als 3 Stunden später als die 105er und 75er Runde, hoffe ich, dass das Wetter besser und wärmer sein wird ... hoffe!
Tatsächlich ertönt der Startschuss für die beiden Strecken 36 und 66 Km bei trockenen Bedingungen. Das wars dann schon auch. Nach halbem Weg in die Madrisa hoch beginnt es bereits leicht zu regnen und es wird markant kühler. In der Madrisa oben schneit es sogar. Ich drück mir dabon schnell ein Gel hinein, zieh mir noch das Gilet an um nicht auszukühlen und stürze mich in die Abfahrt hinein. Der aufgeweichte Schlammboden verlangt grösste Konzentration und ich fahre dementsprechend vorsichtig und extrem langsam, verliere dadurch aber auch einige Ränge. Als plötzlich ein Tandem an mir regelrecht vorbei schiesst, komme ich aus dem Staunen nicht mehr hinaus … wie kann man hier nur so krass schnell runterfahren???
Nach Klosters folgt der zweite, kräftezehrende Aufstieg über 26 Km Länge und 1500 Höhenmeter in die Heuberge hoch. Ich kann wieder ein gutes Tempo anschlagen … Anfangs noch auf Schotterstrassen folgt dann der krasse Trail über Alpweiden mit vielen steilen Anstiegen, vielen Laufpassagen, Sumpf und Wasserpassagen. Unzählige Male muss ich absteigen und schieben. Der Aufstieg will und will nicht enden. Langsam kriege ich kalte Füsse und Hände, denn rum um mich herum liegt Schnee und der hartnäckige Wind ist bitter kalt. Meine Kräfte und auch die Motivation sinken, denn eine solche Strecke habe ich nie und nimmer erwartet. Es ist wieder eine Schlacht .. eine Schlammschlacht!!! Durch diesen habe ich auch wieder Probleme mit dem Wechsler, so dass ich einmal zurück an einen Bach laufe, um meinen Bidon mit Wasser zu füllen. Damit kann ich den Dreck am Umwerfer und Wechsler abspritzen. In leichtem Schneegestöber erreiche ich endlich den höchsten Punkt, wo auch noch zwei freiwillige Helfer ausharren und Bananenstückchen anpreisen. Von grünen Wiesen ist hier nichts zu sehen. Nur weisse Schneelandschaft und eine braune Dreckspur, die den Weg nach unten zeigt. So geht es wieder über sumpfige Alpweiden mit vielem Ab- und Aufsteigen den Berg runter, gefolgt von einer steilen, schnell zu fahrenden Schotterstrasse, die mir keine Erholung zulässt. Mit meinen klammen Fingern bin ich kaum mehr im Stande zu bremsen und bin heilfroh, endlich wieder im Tal unten zu sein, wo es dann auf den letzten 10 km und ein paar Höhenmeter ins Ziel zurückgeht. Ziemlich kraftlos, aber erleichtert fahre ich über die Ziellinie...
Erst eine halbe Stunde später,
als ich mit Bänz telefoniere, erfahre ich von ihm, dass ich auf den 3. Rang
in meiner Kategorie HF3 und 5. Rang allover gefahren bin!!! WOW - YEAHHH - der
erste Podestplatz im zaboo-Dress ist wahr geworden. Das hätte ich heute nicht
erwartet und da freue ich mich umso mehr darüber ... wenn auch das miese Wetter
mir evt. sogar entgegen gekommen ist, da sich wohl viele abgemeldet oder auf
die kleinere Runde (36 km) gewechselt haben. Aber ein Podestplatz gibt immer Mut und
Motivation für nächste Rennen. Aber jetzt geht es erst mal in die Ferien. Das
Auto ist bereits bepackt und am 6. August gehen die zaboo Abenteuer am Ironbike
in Ischgl weiter!
Wünsche euch schönere und wärmere Sommertag, Grüsse André
25.07.2011 / 18:46
Swiss Bike Masters Küblis
Zusammen mit Richi Wüthrich sind wir am Sonntagmorgen nach Küblis angereist. Schon am Vortag haben wir modern via iPhone das Satellitenbild beobachtet und studiert. Bereits hier zeigte es an, dass die Regenwolken wohl haarscharf zur Rennzeit noch da sein werden - oder eben auch nicht. Am Sonntagmorgen selbst musste man den Weg nach Küblis nicht auswenig kennen: nur den Regenwolken nach, wie auf dem Foto zu erkennen scheint.

In Küblis angekommen regnete es allerdings nur noch leicht und leichte Freude kam auf. Die Temperaturen lagen allerdings bei knapp 8-9 Grad, was die Freude wieder etwas drückte. Denn: wie warm wird es wohl auf über 2200 m.ü.M. sein?
Fast pünktlich, kurz nach 07.25 Uhr folgte der Startschuss und die erste lange Steigung wurde in Angriff genommen. Nasser Boden, grauer Himmel, leichter Nieselregen. Eine kurzer Singletrail durch den Wald gab dann schon mal den Ton an und die neue Trikotfarbe scheint braun zu sein. Der folgende weitere Aufstieg nach Carschina auf 2236 m.ü.M. war dagegen zusätzlich noch weiss. Da die Schneefallgrenze bei run 1800 m.ü.M. lag, fand man oben eine solide Schneedecke auf. Der Singletrail war gefüllt mit Schlamm, Schnee und Wasserpfützen - kalt! Allerdings habe ich eine gute Kleiderwahl getroffen und musste daher nicht so sehr leiden wie Teamkollege Richi, der hier das Rennen, wie viele andere auch, leider beenden musste. Mier selbst ging es bis hier sehr gut, zeitlich gesehen war ich trotz dem eher langsamen Singletrail (Alp Bova) über 12 Minuten früher in Carschina. Die folgenden Abfahrten (natürlich eiskalte Abfahrten!) drängten den Vorsprung allerdings wieder zurück, da ich hierbei einige Probleme hatte.
Beim zweiten langen Aufstieg nach Madrisa konnte ich dagegen wieder bischen Zeit gut machen, welche ich in der kommenden Abfahrt allerdings schon wieder einlöste. In Madrisa selbst, knapp über 1800 m.ü.M., schneite es zu meiner Zeit gerade nicht mehr, dafür herrschte kalter Regen. Auch die dazugehörige Abfahrt war demensprechend technisch schwierig zu fahren: Nasse Wurzeln, nasse Steine, Schlamm und Matsch.
Beim letzten Aufstieg nach Schifer hatte ich die ersten rund 200 Höhenmeter etwas Anlaufschwierigkeiten, vielleicht wegen der vorherigen Kälte, wobei mein Ziel dadurch zur selben Zeit lag, möglichst den Platz zu verteidigen - welchen Platz ich hatte, wusste ich allerdings nicht. Nach den Anlaufschwierigkeiten ging es wieder besser und konnte wieder ein höheres Tempo fahren. "Leider" war es schon der letzte Aufstieg gewesen und die zeitraubende Abfahrt kam herbei. Irgendwie wollten die Abfahrten heute nicht sehr hinhauen, so verlor ich Zeit.
So beendete ich das Rennen (75 km/ 3200 hm) mit einer Zeit von 4:47:55 als 6. in der Kategorie (HF1) und als 28. Overall.
25.07.2011 / 11:50
Sandro Spaeth grandioser Zweiter am Alpinathlon
Sandro Spaeth aus dem zaboo pro team29 wird sensationeller Zweiter am Alpinathlon in St. Moritz. Der Anlass besteht aus Rennvelo/MTB/Lauf/MTB/Lauf - und dauert für die schnellsten Single-Athleten um die Stunden. Genau das richtige für unseren Ex-Marathon-Bikeprofi Sandro!
Er wurde nur vom Multisport-Profi Marc Pschebizin (mehrmaliger Inferno und Gigathlon Sieger) geschlagen, um eine Minute... Gratulation an Sandro, die Leistung ist enorm hoch einzustufen!

Sandro nach dem Rennen: "Ich hatte wirklich eine Sternstunde, vorallem im 20-KM-Lauf. Habe Pschebizin, der mich nach vielleicht 6 Minuten einholte - ich startete langsam - relativ problemlos folgen können. Er griff mehrmals an und konnte mich nicht abschütteln, worauf ich ihm sagte, wir sollten doch besser gemeinsame Sache machen und dann auf dem Velo den Beat Ritter einzuholen. Dieser war enrom schnell in den Lauf gestartet und hatte uns beide überholt. Am Ende der zweiten MTB Strecke hängte ich dann Marc ab, doch im Berglauf kam er wieder..."
25.07.2011 / 11:32
Bilder Transalp

Dani wie immer unermüdlich und zu Spässen aufgelegt - nach der längsten Etappe am 7. Tag

Alle glücklich im Ziel - Rolf, Barbara, Chlöisu, Dani, Hansruedi, Simon
24.07.2011 / 07:09
Gusti Wildhaber gewinnt erstmals dasSBM-Freeride
Grosse Freude bei Gusti Wildhaber: Der 22-Jährige Walenstatter konnte erstmals das Freeride-Masters für sich entscheiden. «Der Wettkampf war konditionell brutal hart», schätzte er die Abfahrt ein. Wildhaber bestreitet normalerweise Cross-Country-Rennen und Bikemarathons. Eine hartnäckige Knieverletzung hat ihn jedoch zum Wechsel der Disziplin gezwungen. Ob nur temporär, kann er im Moment nicht einschätzen.
19.07.2011 / 18:02
zaboo an der Transalp Challenge
Die Bike Transalp ist ein Mountainbike-Etappenrennen für Zweierteams und führt mit dem Mountainbike einmal über die Alpen. Innerhalb von acht Tagen werden ca. 600 Kilometer und 19.500 Höhenmeter zurückgelegt. Die Transalp Challenge ist ein Traum vieler Mountainbiker.
8. Etappe: Trento - Riva del Garda:
(Länge 75.77km / Höhenmeter 2162m)
Resultat Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim: Rang 5, 3h32
Resultat Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus: Rang 57, 3h51
Rennbericht von Simon:
Es ist geschafft - Dani und Simon beenden die 650 Km und über 20'000 Höhenmeter der Transalp Bike Challenge auf dem vierten Rang in der Kategorie Masters!
7. Etappe: S.M. di Castrozza - Trento: zaboo - solide Leistungen auch heute
(Länge 116km / Höhenmeter 2598m)
Das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim erreicht heute wiederum den hervorragenden 6. Etappenrang und arbeiten sich im Gesamtklassement weiter nach vorne.
Auch dem Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus läuft es heute wieder nach Mass. Sie erreichen das Ziel auf dem tollen 56. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Der heutige Tag war mit 116 Km und einem sehr langen Aufstieg der längste der diesjährigen Transalp Challenge!
Dani sagte mir erst im Ziel, dass er heute von Beginn weg gelitten hatte und über dem Limit gefahren war. Und dass es das gewesen sei. Ich merkte davon nur wenig, seine Ausdauer hält auch so an, dass er nach vier Rennstunden. Einen 'Angriff' von unseren Verfolgern, dem Sherpa Tensing - Pedalerie Team aus der Ostschweiz - konterten wir am Schlussaufstieg souverän. Sie kamen dann in der letzten Abfahrt noch etwas weg. Wir rollten nach 4h 39.43 als 6. über die Ziellinie und waren zufrieden. Auf die Sherpas haben wir noch ein 7 Minuten Polster für die Schlussetappe. Die bisher vor uns klassierten Österreicher aus dem Stanger Team hatten einige Probleme und waren auch nach einer Stunde nach uns noch nicht klassiert. Somit sind wir auf den vierten Gesamtrang bei den Masters nach vorne gerutscht...!
Bei den Herren waren heute die Bulls mit den Stöckli Jungs vorne weg und unser zaboo team29 klassierte sich unter den Top60 - BRAVO !
Nun gilt es morgen noch 78 Kilometer und 2000 Höhenmeter zu abstrampeln, bis wir uns am Ziel in Riva in die Arme fallen können. Wir werden bereit sein!
Das Team "Baumat powered by zaboo" beim Start
Simon vom Team "Baumat powered by zaboo" locker im Ziel...
6. Etappe: Alleghe - S.M. di Castrozza: zaboo - und sie tun es wieder!
(Länge 73.39km / Höhenmeter 3156m)
Simon Zahnd und Daniel Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" haben nun den 5. Etappenrang patentiert und wiederholen das Ergebnis der beiden Vortage. Dazu fällt mir nichts mehr ein! :-)
In der Kategorie "Men" fährt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus auf ihren bisher besten Rang des Transalp und erreichen den 52. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe Baumat/zaboo Freunde
Der Sommer ist zurück! Die Sonne lachte uns schon zum Startschuss in Alleghe entgegen. Dani und Simon kamen gut weg und wie gewohnt solid über die ersten Hügel. Die Dolomiten zeigten sich in voller Pracht! Es ist eine sehr imposante Kulisse! Wer noch nie in der Region war, kann sich eine mehrfache Gemmi-Wand in Leukerbad vorstellen. Einfach wunderbar. Auch die Trails boten heute einiges!
Nach 4 Stunden 21 Minuten sind wir nach einem sehr harten Tag in St. Martino di Castrozza angelangt. Es war der härteste Tag bisher. Über Dani muss ich heute gar nicht gross berichten. Er war einmal mehr einfach in jeder Situation ready und hängte mich im technischen Downhill gar ab, da ich etwas auf der Bremse sass und nichts riskieren wollte. Dani fährt mit dem 29er einfach sauber und sehr sicher runter! Es resultierte der Fünfte Rang und im Gesamtklassement sind wir nun ebenfalls auf Rang 5. Der Abstand beträgt drei Minuten zu den Viertklassierten. Wenn wir gut durchkommen, sollten wir mein insgeheim erhofftes Top5 Maters-Ziel auch erreichen. Das Niveau ist zwar hoch aber alle werden langsam müde!
Es hat aber einen faden Beigeschmack, denn wir wären heute eher auf dem Sechsten Rang klassiert. Denn dem Team Zellweger Architekten wurden in der Nacht drei Bikes aus dem Auto geraubt und auch einige weitere Teams hatten Verluste zu klagen. Solches passiert leider immer wieder und unsere zaboo 29er übernachten ab heute nur noch in abgeschlossenen Räumen wo niemand Zutritt hat!
Rolf und Chlöisu hatten ihren super Tag heute! Rang 52. bei den Herren, das kann sich sehen lassen! Herzlichen Gratulation. Das Wichtigste an so einem Etappenrennen ist die Regeneration und die klappt bei uns sehr gut. Daran haben unsere super Betreuer Barbara (für das Team von Chlöisu und Rolf) und Hansruedi (mein Vater supported Dani und Simon) einen grossen Anteil. Sie haben bis jetzt mindestens gerade soviel Arbeit wie wir geleistet. Wir Biker kommen ins Ziel und geben unsere 29er den Betreuern ab. Sie sorgen sich um die Bikes und später um unsere Wäsche. Barbara massiert die beiden zaboo team29 Jungs und wir zwei gehen in die offizielle Massage wo wir jeden Tag eine halbe Stunde durchgeknetet werden.
Nun verbleiben noch die längste Etappe (morgen stehen 123 Km auf dem Programm) bis nach Trento. Danach folgt noch die Zugabe bis nach Riva am Gardasee, wir bleiben dran!
Team "Baumat powered by zaboo" im Ziel...
5. Etappe: St. Vigil - Alleghe: zaboo - wenn's läuft, dann läuft's!
(Länge 73.59km / Höhenmeter 2618m) Die heutige Transalp-Etappe wurde wegen den schlechten Wetterbedingungen vorzeitig abgebrochen. Da es auf dem Pass Rifugio Averau ordentlich schneit und stürmt, wurde das heutige Etappen-Rennen dort mit einer verfrühten Zeitnahme abgebrochen.
Simon Zahnd und Daniel Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" bleiben bei ihrer hohen Pace und erreichen wie am Vortag den 5. Etappenrang bei den "Master". Wahnsinn!
In der Kategorie "Men" fährt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus auf den ausgezeichneten 64. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe Baumat und zaboo Freunde
Die heutige Etappe in St. Vigil begann erneut mit Regen. Das Wetter macht die Transalp wirklich zur Challenge!
Wir hofften gar kurzzeitig, dass die Etappe aufgrund der misslichen Verhältnisse und des auf den Bergen liegenden Schnee abgesagt wird. Wir konnten immerhin ziemlich sicher sein, dass der Hauptaufstieg auf 2400 Meter gestrichen wird, denn schon auf 2100 Metern lag jede Menge Schnee! Das Ziel war in der Nähe von Alleghe inmitten der mächtigen Dolomiten.
Dani ging los wie die Feuerwehr und hielt sich bis Kilometer 15 direkt hinter der Spitze. Ich musste leiden um dranbleiben zu können. Der gut 900 Höhenmeter Aufstieg wurde immer steiler und zwang einige Teilnehmer gar vom Rad zu steigen. Auf dem Pass waren wir wiederum sehr weit vorne. Ich fand dann endlich den "schnellen" Rhythmus und konnte in den 5ten Gang schalten. Einen Sechsten Gang hatte ich bisher nur gestern.
Während dem Rennen wurde entschieden, dass die Distanz gekürzt würde und das Ziel bei der zweiten Verpflegung nach 48 Km sei. Als Fahrer erfuhren wir das erst nach der ersten Verpflegung. Über diese Möglichkeit wurde aber schon vor dem Start informiert. Ich ging jedenfalls immer davon aus. Dani war heute enorm stark am Berg und schloss auf der Fläche jedes Loch wenn es eines zuzufahren gab. Nach 2:33h waren wir dann erneut als Fünfte im Ziel! Dies nur 3 Minuten hinter dem Podest. Es wird mir langsam unheimlich. Im Gesamtklassement sind wir gerade noch 30 Sekunden hinter den Viertklassierten. Es kann noch viel passieren und wir sind jetzt darauf aus, solid durchzukommen! Chlöisu und Rolf kamen ebenfalls zügig über den Berg und waren ebenfalls sehr dankbar, dass das Rennen gekürzt wurde. Sie hatten ihren besten Tag bisher mit Rang 64. Die Jungs werden immer schneller! Wir sind gespannt auf den sechsten Tag!
4. Etappe: Brixen - St. Vigil: zaboo im Formhoch!
Länge 70.85km / Höhenmeter 3454m
Simon Zahnd und Daniel Annaheim fahren das Team "Baumat powered by zaboo" in der Kategorie "Master" bereits in die Top 5 und erreichen den sagenhaften 5. Etappenrang.
Marmet Rolf und Mösle Niklaus vom Team "zaboo team 29" machen ebenfalls wieder Plätze gut und erreichen in der Kategorie "Men" den tollen 78. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe zaboo Freunde
Heute war unser Tag! Es war bereits am Start sonnig und die bevorstehenden 72 Km von Brixen nach St. Vigil - vom Tirol in die Dolomiten - waren mit rund 3"500 Höhenmeter gespickt! Zu Beginn ging es wie meistens gleich in einen sehr langen Aufstieg zum Kreuztal, dem Hausberg von Brixen. Dani pedalte locker den Hügel rauf und ich konnte ihm immer wieder die nötigen "Anschubser" geben. So überholten wir Team um Team und Gruppen um Gruppen. Beide dachten wir, kommt das gut? Wir befanden uns mittlerweile wohl so in den ersten dreissig bis vierzig Rängen und waren somit auf "Kurs". Es machte mir riesig Spass mit Dani "Vollgas" geben zu können. Ich konnte mich voll am Limit bewegen und Dani blieb dran. Und wenn ausnahmsweise mal nicht, dann schob ich halt. So kamen wir gut über die Berge, doch der Schlussaufstieg war enorm hart und ging richtig an die Substanz. Wir mussten unsere 29er das letzte Stück schieben und oben angekommen übermannte uns Beide wiedermal das Gefühl von unendlicher Freude und Erschöpftheit.
Mir schossen Tränen in die Augen - Wow! DANKE Dani und allen Transalp zaboo Beteiligten es war einfach perfekt. Rang 5 und eine Renndauer von 4.5 Rennstunden... Was der Dani leistet, ist unbeschreiblich.
Aus Sicht von Dani:
Happy Birthday Simon!
An seinem heutigen 29. (!) Geburtstag bot Simon eine unglaubliche Leistung. Vor dem Start im pittoresken Brixen überraschte ich ihn mit einem ausgefallenen Geschenk: "Du darfst mich heute den ganzen Tag so oft du willst schieben, ohne mich zu fragen." Und tatsächlich nahm er dies ernst und katapultierte mich heute über die 3500 Höhenmeter. In den steilsten Passagen schob er noch mein Velo neben sich her, währenddem ich den Berg hoch lief. Dabei überholten wir noch Teams, welchen verständlicherweise die Augen fast aus den Köpfen vielen. Die technischen Passagen bieten immer wieder Gelegenheit, sich gegenseitig im richtigen Moment zu unterstützen und so den Stärkeunterschied gewinnbringend einzusetzen. Wir beide können unbescheiden von uns behaupten, dass wir in Bezug auf Teamharmonie ohne weiteres Spezialkurse geben könnten.
Nachtrag Simon:
Der heutige 19. Juli war für mich nicht nur einfach irgendein Tag am Transalp. Es war ein ganz spezieller Tag in meinem Leben! Warum? Nicht dass ich wahnsinnig viel von meinen Geburtstagen halte und auch ein "Runder" war es nicht. Heute wurde ich 29 Jahre alt. Wir schreiben die 29. Woche des Jahres 2011. Und 29 ist für mich seit meiner Selbständigkeit als Bikemarken-Hersteller DIE Zahl. 29 Zoll nämlich ist der Radumfang der zaboobikes.com 29er! Den Geburi mit einem gutem Freund wie Dani auf dem 29er zu verbringen und schönste Trails sowie Landschaften zu erleben, ist für mich sowieso etwas vom Allerhöchsten! Allen sportlichen Leser kann ich nur wärmsten empfehlen, auch mal so ein "Abenteuer" zu wagen - es fägt eifach!
Go zaboo! Wir wünschen euch weiterhin schnelle Beine und tolle Erlebnisse...
Dani Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" in action...
3. Etappe: Mayrhofen - Brixen: Licht und Schatten bei den zaboo Teams!
Länge 94.01km / Höhenmeter 2154m
In der Kategorie "Master" ist das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim für den Lichtblick zuständig und erreicht den unglaublichen 6. Etappenrang. SUPER!!!
In der Kategorie "Men" kämpft sich das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus ebenfalls bis ins Ziel und belegt den 109. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Hallo liebe zaboo-"Fans" und Newsleser!
Der heutige Morgen in Mayrhofen begann mit starkem Regen, der kurz vor dem Start zum Glück etwas nachliess. Oben auf dem Dach der heutigen Etappe liege Schnee und es sei zwei Grad kalt - gefühlte Null wohl - aber am Ziel in Brixen (Italien) scheine ab Mittag die Sonne, hiess es...schöne Aussichten! Wir zogen also Schuhüberzüge, Beinlinge und Helmkäppi an. Zusätzlich nahm Simon noch einen kleinen Rucksack mit diversen Westen und Gore-Tex Hosen mit. Wir waren gerüstet für alles! Dani hatte sich noch selten so schwach gefühlt vor einem Rennen und konnte sozusagen kein Morgenessen einnehmen. Nur gut, hat er Simon das erst nach dem Rennen gesagt, denn Simon war trotz miesen Bedingungen voller Zuversicht. Ein zaboo 29er Biker gibt so schnell nicht auf...! Wir starteten also bei Regen und mit quietschenden Scheibenbremsen und fanden einen flotten Rhythmus in der zügigen "Verfolgergruppe". In der 30 Km langen Steigung von 640 Meter bis auf hoch auf 2200 Meter über Meer gab"s kaum einen Zwischenboden. Einfach hoch bis in den Schnee! Dieser Aufstieg war unser Terrain und wir konnten die Gruppe sprengen. Durch unsere Laufqualitäten - Dani als Triathlet und Simon als ehem. Duathlet - waren wir in den Schiebepassagen deutlich schneller als die fahrenden und schiebenden Biker unterwegs. Wir befanden uns wohl zwischenzeitlich auf dem vierten Rang der Masterkategorie und in den Top40 Overall. Oben angekommen, galt es kurz die Windjacke anzuziehen und dann nichts wie nach Italien an die Wärme runterzusausen. Das war jedenfalls unser Motto. Von weitem sah man schon den Talboden und die Sonne! Die Streckenführung war leider wiederum sehr viel auf Teerstrassen und Radwegen angelegt und die "Abfahrt" war 60 Kilometer lang und gespickt mit kleinen Gegensteigungen. Insgesamt hatten wir 94 Km zurückzulegen. Als Dani dann kurz anhielt und Simon sein plattes Vorderrad zeigte, dachten wohl beide "Nein, bitte nicht jetzt!". Zum Glück war diese Plattfuss aber nur ein kleines Malheur. Einmal Nachpumpen reichte und wir konnten weiterfahren. Leider Verloren wir aber den super Schnellzug nach Brixen und fuhren dann halt mit der nächsten auch sehr schnellen Gruppe (mit den Mixed Leader-Teams) bis nach Hause. Rang 6...! Die Viertplatzierten waren in jener Gruppe in welcher wir bis zum Plattfuss gefahren sind. Aber die Königsetappe ist ja erst morgen Dienstag ;-)
Chlöisu und Rolf kamen sichtlich zufrieden ins Ziel. Den beiden Jungs aus der Lenk machte der kurzfristige Wintereinbruch wohl nichts aus. Sowieso ist es sehr lustig im Camper mit den "Lenkern" ,den beiden "älteren Herren" (Betreuer Hansruedi und Dani) und Barbara, die Freundin von Rolf, welche ebenfalls Support bietet.
zaboo fägt! Wir sind motiviert für Morgen. Es wird auch sonst ein spezieller Tag, mehr dazu morgen!
Anmerkung der Redaktion: Simon hat morgen Geburtstag!!!
2. Etappe: Weerberg - Mayrhofen: Schönes Wetter und schöne Resultate der zaboo Teams!
Länge 68,74km / Höhenmeter 2911m
In der Kategorie "Master" verpasst das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim knapp einen Topten Rang und belegt den 11. Etappenrang.
In der Kategorie "Men" gibt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus weiterhin Vollgas und belegt den 79. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Am zweiten Tag gings von Weerberg gleich 900 Höhenmeter bergauf. Danach folgten erneut 1000 Hm und zumSchluss nochmals 700. Wer gut klettern kann, der war heute gut bedient, denn die Abfahrten waren im Gegensatz relativ einfach und wirklich technische Passagen gab's erst bei Rennhälfte. Wir fanden einen guten Auftakt. Immer wieder konnten wir einander helfen. Zum Beispiel fiel bei Dani die Kette zwischen Speiche und Kassette. Da hiess es sofort zu reagieren! Bikes tauschen, Simon behebt das Malheur und fährt wieder nach vorne, dann folgt der erneute Bikewechsel. Dani hatte nicht den besten Tag, aber schlug sich enorm tapfer die drei langen Berge hoch. Simon hatte zum Glück viel bessere Beine und die Form kommt langsam. Wir kamen heil und ohne Probleme durch den Rest der Etappe und finishten nach wiederum etwas über vier Stunden auf dem guten 11. Rang bei den Masters. Im Overallklassement ergab dies ein 62. Rang. Im Gesamtklassement sind wir immer noch in den ersten Zehn, was es uns wiederum erlaubt im nur 50 Teams umfassenden Top-Startblock zu starten. Dani stellte fest, dass nach den 11'111 Hm vom Gigathlon die heutigen 2'900 Hm doch etwas des Guten zuviel waren. Wir hatten aber eine sehr gute Massage und werden auch morgen unseren Top10 Platz verteidigen wollen! Das zaboo team29 mit Chlöisu und Rolf fuhr auch nur wenig später über die Ziellinie in Mayrhofen, einer schmucker Ortschaft im Zillertal. Happy Trails und bis am Montag...
Team "Baumat powered by zaboo" heute leider nur ganz klein im Hintergrund zu sehen...
1. Etappe: Mittenwald - Weerberg: Und die zaboo Teams geben schon in der ersten Etappe mächtig Gas!
Länge 95,55km / Höhenmeter 2336m
In der Katergorie "Master" belegt das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim den hervorragenden 8. Etappenrang.
In der Kategorie "Men" erreicht das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus den 65. Rang.
Rennbericht von Simon:
Der Startschuss fiel um 10 Uhr morgens bei stahlblauem Himmel und angenehmen Temperaturen im Städtchen Mittenwald. Es liegt inmitten des Karwendelgebirges in Deutschland, nahe der österreichischen Grenze - welche wir bereits am ersten Aufstieg passierten. Ziel war 96 Km und über 2336 Höhenmeter später in Weerberg. Dani war ruhig und wie immer gut gelaunt, er hatte seit dem Gigathlon voll auf Erholung gesetzt, was richtig und wichtig war! Simon war ebenfalls ready, die Vorbereitung war jedoch nicht die Beste, aber wird schon, hat er sich gedacht...
Nachdem die Anfangsphase vorbei war, gings vorne bereits recht zur Sache und die schnellsten Teams waren aus dem Blickfeld verschwunden. Das Feld war international besetzt und wie immer stark auch die Masterskategorie, in welcher Dani und Simon starteten (zusammen sind die Beiden 81 Jahre alt - ab 80 ist man Masters).
Retour zum Rennen aus Simons Sicht: "Ich hatte noch nie so einen schnellen Dani in der Anfangsphase erlebt, unglaublich wie schnell und taktisch clever er fuhr. Immer schön in einer Gruppe drin. Für mich gings wie die Feuerwehr los und ich musste leiden und versuchen, Danis Hinterrad und die Gruppe zu halten. Es war schnell und hart für mich - unerwartet hart. Mir war ein bisschen schwindlig und erst im Aufstieg zum dem ersten Pass konnte ich endlich Danis Rhythmus annehmen und es lief immer besser. Gefühlsmässig waren wir recht 'weit vorne' klassiert und es galt Stand zu halten. Der Ehrgeiz war da und die Top10 bei den Masters das erklärte Ziel.
Immer wenn ich Danis Schnauf höre, weiss ich, jetzt ist er am Anschlag - ich wars sowieso... Trotzdem konnte ich ihn am zweiten Berg immer wieder etwas schieben, was mir aber ansatzweise fast Krämpfe bescherte. Bereits waren 60 Kilometern absolviert und die meisten Höhenmeter hatten wir hinter uns. Die nächsten 20 Kilometer war horrend schnell und wir konnten bereits wieder auf eine super Gruppe aufschliessen. Der Schlussanstieg hatte es jedoch in sich. Zuerst geteerte Strasse und dann noch eine Schotterstrasse bis zum Ziel. Dani gab noch einmal alles und ich konnte nur noch wenig schieben. Im Ziel angekommen, waren wir beide happy aber sehr erschöpft. Rang 8 nach 4h und 10 Min. Fahrzeit war das Fazit! Wow, damit sind wir sehr zufrieden. In bin einmal mehr beeindruckt von Dani. Mit seinen 52 Lenzen bringt es unvorstellbare sportliche Höchstleistungen!"
Unsere zaboo team29 Kollegen Chlöisu Mösle und Rolf Marmet - wir teilen den Camper mit ihnen - waren ebenfalls nach unter viereinhalb Stunden in Ziel. Bravo! Übrigens haben die Jungs von Stöckli - Konny Loser und Urs Huber - die erste Etappe für sich entscheiden können! Gratulation. Wir freuen uns auf morgen...! So kann es weitergehen.
Zieleinlauf Team "Baumat powered by zaboo"

Team "Baumat powered by zaboo"
19.07.2011 / 15:26
XCO SM Plaffeien
So, am Sonntag den 17.07.11 stand für mich der Saison-Höhepunkt die XCO Master SM in Plaffeien (FR) auf dem Programm.
Um top Vorbereitet an den Start gehen zu können, entschied ich mit meiner Familie bereits am Samstag in den Sensebezirk anzureisen. Das B&B auf einem Bauernhof ganz in der Nähe war genial und die Kids hatten ebenfalls ihre helle Freude.
Am Samstagnachmittag absolvierte ich zwei Runden auf der Strecke. Genial zu fahren. Mein terra29 Proto bügelte die Wurzeln wunderbar weg. Die Form ist da, das Material top und die Motivation natürlich sowieso.
Am Sonntag um 07:00 Uhr kam dann aber die Sintflut! Die Strecke verwandelte sich in einen Bach. Irgendwie sollte es aber schon gehen...
Nach einem guten Start war ich dann in der ersten von 4 Runden am höchsten Punkt der Strecke ohne am Anschlag zu fahren auch ganz vorne mit dabei. Doch dann kam eben die Abfahrt und ich war weg. Leider nach hinten, denn ich kam mit diesen sehr schwierigen Verhältnissen überhaupt nicht zurecht. Da nützt der beste 29er nichts.
Trotz allem kämpfte ich mich durch, das gibt mir der Kopf nicht zu und kam als 7. ins Ziel. Nicht was ich von mir erwartete! Das Bike hat aber leider sehr darunter gelitten. Der hintere Bremssattel hat sich verabschiedet, der Rahmen auch ziemlich gelitten. Die Pros stellen nach dem Rennen das Bike dem Mech hin und gut ist es. Ich verbrachte einige Stunden in der Garage das gute Stück wieder einigermassen flott zu kriegen und ein paar Investitionen in Ersatzteile werden auch noch von Nöten sein....
Ausser Spesen leider nichts gewesen, aber that's racing.
Nun geht es bald mit der Familie in die Ferien. Kopf lüften, gut trainieren um Ende August für weitere Taten bereit zu sein.
In diesem Sinne, stay tuned, Marcel
16.07.2011 / 19:47
Mat gewinnt an der MTB-SM 2011
Gewisse Dinge wiederholen sich im Leben:
Ich konnte an der MTB Schweizermeisterschaft in Plaffeien beim zweiten Start an einem IXS oder Racercup zum zweiten mal in diesem Jahr ein Rennen gewinnen. 
Zum zweiten mal erhielt ich als 29er Fahrer einen 26er Radsatz als Preis. 
Innoffiziell kann ich mich nun Schweizermeister der Kategorie Fun Masters nennen. Offiziell gibt es leider keine Titel für die Fun-Kategorien. Trotzdem war das Rennen für mich ein voller Erfolg. Früh konnte ich mich zusammen mit einem Kollegen einer anderen Kategorie absetzen. Bergauf musste ich mich jeweils etwas strecken um am Hinterrad meines Kollegen bleiben zu können. Bergab war ich es aber, der den Ton angab. Die Strecke war der Hammer. Sehr technische Abfahrten mit schnellen und harten Aufstiegen gemischt. Ein perfektes CC-Rennen eben.

Allen zaboo Ridern, welche morgen an den Start gehen wünsch ich trockene Füsse und viiiel Glück!
P.S. Der zaboo terra29 2012 Prototyp ist eine echte Granate
Gruz und Happy Trails
mat
07.07.2011 / 10:28
Gigathlon 2011
Simon vermittelte mich ins Team Wir(z). Der Organisator Peter Wirz ist übrigens der Erfinder des Gigathlons.
Wir traten in folgender Besetzung an:
Christian Wenk, Handbike/Inlinestrecke; Jasmine Nunige, Rennvelo; Gabriela Frey, Schwimmen; Peter Camenzind, Berglauf; meine Wenigkeit, Bike
Mit einem genialen Teamspirit, pushten wir uns gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen. Ich konnte sowohl am Samstag wie auch am Sonntag jeweils die Overall 15. Zeit auf dem Bike realisieren. Die unzähligen Überholmanöver kosteten sicher Zeit, haben aber umso mehr Spass gemacht. Wir konnten den für uns nicht für möglich gehaltenen 49. Rang in der Team of Five Wertung realisieren. Einfach giga mässig!
Der Gigathlon 2011 ist Geschichte, aber er wird tief in meinen Erinnerungen verankert bleiben. Herzlichen Dank an das ganze Team, an Simon für die Vermittlung und an meine Familie zu Hause für das freie Wochenende.
Hier sind einige Bilder vom Team zu finden: http://www.peterwirz.ch/wir(z)
Übrigens, GPS und iPhone sei Dank, meine Frau konnte mich online auf der Bikestrecke verfolgen und mit fiebern. Motivations Massages inklusive!
Nach dem Gigathlon ist vor der XC Schweizermeisterschaft. Form konservieren und nochmals Vollgas.
Stay tuned, Marcel
04.07.2011 / 15:34
Gigathlon Bilder
Teamphoto crespo.ch zaboo29 PRO, ELITE und TOP Teams
oben: Philipp Gerber, Simon, Sandro Spaeth, Tobias Hollenstein, Pascal, Lukas Gehring, Matthias Bieri
unten: Sonja Fluder, Monika Born (Geschäftsführerin crespo.ch), Nicole Landolt, Flurina Heim, Stephanie Pipke, Sabrina Wiedmer.
das ELITE Team mit Sabrina, Lukas, Simon (man sieht nur sein zaboo Rennvelo) und Stephanie
das TOP Team mit Urs Gross, Claudia Bellasi, Sonja Fluder und Pascal Beckerbauer (es fehlt Beat Gerber)
04.07.2011 / 14:35
Giga-Erfolge!
Gigantische crespo.ch - zaboo29 Teamleistungen am Gigathlon
Der grösste Multisportanlass der Schweiz, der Gigathlon, hat im 2011 im Kanton Wallis Halt gemacht!
| Inline | Flurina Heim, Samedan GR / Stephanie Pipke (Berlin, D) / Sonja Fluder, Schwarzenberg LU |
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| Rennvelo | Sandro Spaeth, Ettingen BL / Simon Zahnd, Uetendorf Urs Gross, Oberönz |
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| Schwimmen | Nicole Landolt, Langenthal / Sabrina Wiedmer, Steffisburg Claudia Bellasi, Herzogenbuchsee |
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| Laufen | Matthias Bieri, Uettligen / Lukas Gehring, Faltschen Beat Gerber, Schaffhausen |
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| Bike | Philipp Gerber, Aeschi / Tobias Hollenstein, Mühlrüti SG Pascal Beckerbauer, Sachseln LU |
01.07.2011 / 12:15
crespo.ch zaboo29 am Gigathlon
gleich mit 4 Teams sind crespo.ch zaboo29 am Gigathlon - und noch vielen anderen zaboo sowie crespo.ch Athleten!
Sandro Spaeth (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 PRO Team)
Mat Haussener (im Couple mit Chrige Wyss)
Yvonne Bürgi (Bike/Rennvelo im Couple mit Chäspu Grünig)
Niklaus Mösle (Bike für 'fremdes' Team)
Gusti Wildhaber (Bike für 'fremdes' Team)
Marcel Knecht (Bike für Peter Wirz - Gigathlongründer - Team)
Simon Zahnd (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 ELITE Team)
Urs Gross (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 TOP Team)
Pascal Beckerbauer (Bike für crespo.ch zaboo29 TOP Team)
Eliane Schär und Hampe Ryf (Laufen resp. Bike für 'fremdes' Team)
somit sind fast alle zaboo teams29 Fahrer sind vor Ort !!!
ev. habe ich gar noch jemand vergessen, dann auch Dir viel Glück!
27.06.2011 / 18:57
crespo.ch zaboo29 am Biennathlon...
...So darf es noch mehr aussehen...!
Doppelsieg bei den Teams und zweiter Rang bei Single Frauen sowie ein Bronzerang von Chiara bei den Kids!
Sandro
Simon
Simon und Sandro feiern den Doppelsieg
Zieleinlauf crespo.ch zaboo29 Siegerteam !
Chlöisu Mösle - auf dem 5. Teamrang!
Yvonne mit zaboo terra29 im Downhill, mit Schwung auf den 2. Rang!
27.06.2011 / 14:22
Racer Bikes Cup Chur
Zuerst einmal herzliche Gratulation an die zaboo Teams am Biennathlon!
Gestern Sonntag um 09:35 starteten Gusti Wildhaber und ich zu einem weiteren Racer Bikes Cup. Dieses mal galt es in Chur 6 anspruchsvolle Runden zu absolvieren. Gusti sicher mit dem Ziel ganz Vorne mitzumischen, für mich stand eine Top20 Platzierung im Vordergrund. Für Gusti resultierte ein 9. Rang. Well done mate!!
Nach einem für mich wie immer verhaltenen Start konnte ich im ersten langen Aufstieg schon ordentlich Leute einsammeln. In der ersten Abfahrt riskierte ich dann etwas zu viel und machte einen Abflug über den Lenker. Mein tron29 blieb heil und ich konnte ohne Probleme weiterfahren. Die Fahrer welche ich im Aufstieg überholte, waren nun leider alle wieder vor mir...
Ich bin einfach meinen Rhythmus weitergefahren und konnte wieder aufholen. Am Ende verlor ich dann aber den Sprint um Platz 19 und wurde 20. Kann man wohl noch zu den Top20 zählen, also Ziel erreicht! Die Beine waren wirklich sehr gut. Den grössten Teil meines Rückstandes habe ich mir in den Abfahrten eingehandelt. Meine Kids wollen mich halt im Ziel heil empfangen ;-)...
Tagwache war um 5:45, dafür waren wir um 13:30 wieder zu Hause. Den Nachmittag verbrachte ich dann mit den Kids in der Badi. Die Kampfspuren vom Sonntag Morgen waren natürlich sichtbar. Die einen sammeln Tattoos, ich sammle schrammen.....
Stay tuned, Marcel
26.06.2011 / 06:16
Doppelsieg am Biennathlon - und noch mehr...!
Der Tag versprach vieles. Gleich zwei schnelle crespo.ch zaboo29 Teams waren am Start. Die Vorjahres-Sieger rund um Sandro Spaeth und unser wie immer solides Team aus den Vorjahren. Ich wusste, dass unser Team zu den Mitfavoriten zählt, hatten wir doch im Vorjahr mit dem dritten Rang schon unser Ziel Podest erreicht. Nun waren wir auf den Inlines noch besser vertreten als früher.
Unser schneller Inliner Markus Zürcher aus Kriens kam in den Top10 retour und Übergab Schwimmerin Andrea Brechbühl (meiner Nachbarin aus Mühlethurnen), die wie immer eine solide Leistung ablieferte im doch noch kühlen Bielersee. Dann galts auch für mich Ernst. Als 7. Team wurde ich auf die etwas längere Bikestrecke geschickt.
Es hat mächtig Spass gemacht, den mein neuer 29er war einfach einsame Spitze! Ich hatte das Glück einen 29er Rahmen, den wir im 2012 auf den Markt bringen zu fahren. Einfach WOW. Ich durfte an 3er Stelle an Matthias Bieri übergeben und er lief noch fast zum Sieg - 10 Sekunden hinter dem Siegerteam - von zaboo ;-)
Yvonne Bürgi sensationelle Zweite bei den Single Frauen, mit der drittschnellsten Bikezeit - auf zaboo natürlich.
Gratulation auch an Hampe Ryf, welcher im Couple auf zaboo teilnahm.
17.06.2011 / 09:49
Run & Bike Gürbetal 2011
Der erste Run & Bike Gürbetal war ein guter Start für die Wiederaufnahme des Duathlon Cups im Chabisland!
Die attraktive Wettkampfform (Zeitfahren und dann Laufen mit Jagdstart) lockte 80 Duathleten/innen nach Mühlethurnen. Der frühere Gürbetal Duathlon war in den 90er Jahren immer gut besucht und scheint auch Jahre danach bei den Spitzenathleten immer noch ein beliebter Anlass zu sein!
Bei den Männern siegte Andy Sutz aus Schaffhausen vor Stefan Riesen (Lokalmatador aus Rüschegg) und bei den Frauen war Renata Bucher (vom zaboo pro team29) vor Nicole Klingler aus Liechtenstein siegreich.
Weitere Resultate auf runandbikeguerbetal.ch
Der nächste Run & Bike wird am 9. Juni 2012 stattfinden - reserviert euch das Datum bereits jetzt !
13.06.2011 / 18:58
RBC Engelberg
In der XC Saison geht es Schlag auf Schlag. Jedes Wochenende ist ein Rennen. Nach dem ich beim RBC in Gränichen auf einer super genialen Strecke mit dem 21. Rang schon sehr zufrieden war, ging ich guten Mutes in Engelberg an den Start. Eine Strecke mit ordentlich Höhenmeter. Gilt es doch bei der Skisprungschanze 6 mal hoch zu hämmern.
Nach einem wie immer verhaltenen Start ging es für mich plötzlich die Post ab. Fahrer um Fahrer konnte ich überholen und war am Ende 11. im Ziel. Ein super Resultat für mich. Es geht weiter aufwärts. Mein tron29 ist richtig den Berg hochgeflogen. Runter nahm habe ich besonders bei nassen Bedingungen noch viel Luft nach oben. Mein Semislick am Hinterrad hat das nötige dazu beigetragen. Aber irgendwann kommt ja dann der zweite Laufradsatz und ich habe mehr Flexibilität in der Reifenwahl.....
Am nächsten Sonntag geht es in Hittnau mit dem nächsten EKZ Bike Cup weiter. Eine weitere Möglichkeit sich an der Leistungsgrenze zu bewegen.
Stay tuned, Marcel
13.06.2011 / 10:57
super Teamleistung in Estavayer
Die zaboo team29 rider machten in Estavayer eine gute Figur und brachten einige Podestränge mit nach Hause!
Renata Bucher konnte einen wertvollen 2. Gesamtrang bei den Elite Frauen herausfahren über die 60 Km. Geschlagen wurde sie nur von der Profibikerin Ariane Lüthi
Fränzi Brun fuhr auf der Kurzstrecke über 30 Km ebenfalls auf den 2. Rang in der Hauptklasse und dem 4. Rang Overall!
Christoph Rindlisbacher fuhr nach 2h34min und 60km bereits wieder im Ziel und wurde Dritter bei den Fun1, bravo.
Weiter für zaboo am Start waren Bänz Bucher, Stefan und Angela Krebs sowie Richi Wüthrich. Alle mit einer sehr guten Overall-Leistung! So macht der Rennsport Freude. Das anschliessende Zusammensein, das gute Wetter machte den zweiten Lauf der iXS Bike Classic Serie zu einem erfolgreichen Biketag! Ranglisten unter datasport.com
12.06.2011 / 09:55
Monte Generoso
Wegen Abwesenheit folgt mein Beitrag zum Monte Generoso Marathon nun mit rund einer Woche Verspätung.
Angemeldet war ich bei der Mitteldistanz, 57km, 2100hm. Wie weiter unten schon erwähnt, wurde diese um 4km zu 61km verlängert.
Um 8.00 Uhr war der Start, zuvor konnten wir bei teilweise Sonnenschein anreisen (wir übernachteten Nähe Lugano) und Einfahren. Nach dem Startschuss fing es allerdings bereits nach kürzester Zeit an zu tröpfeln, paar Minütchen später regnete es wie aus Kübeln. So fuhr ich in den ersten längeren Anstieg. Diesen konnte ich in einem guten Tempo fahren. Später, oben angekommen, überholte ich einen anderen Fahrer während einer grossen Pfütze, worin ich auch einen nicht sehbaren Ast mit dem Hinterrad aufgegabelt habe. Irgendwie kam es dazu, dass sich der Umwerfer dabei verbog und sich am Sattelrohr verdrehte. Auf dem 1. Kettenblatt konnte ich so gar nicht mehr fahren, also 2. Kettenblatt rein und auf der Kassette waren so 3 Gänge mehr oder weniger gut zu schalten. Schade nur, dass das zu diesem Zeitpunkt die absolut schlechtesten Gänge waren. Trotzdem kämpfte ich mich so bis zum Reparaturposten durch, wo ich hier rund 10 Minuten aufwenden musste um den Umwerfer 1. gerade zu biegen und 1. wieder richtig zu montieren. Tatsächlich hat das dann geklappt und ich war happy, dass ich wieder Aussichten aufs Ziel hatte. Ansonsten hätte ich dieses wohl kaum erreicht.
So gings in die erste längere Abfahrt, wobei ich hier "ausnahmsweise" auch mal nicht allzu viel riskieren wollte. Dafür kann man beim bergauffahren wieder etwas ziehen, dachte ich mir. So packte ich bei der kommenden Verpflegungszone vor dem nächsten längeren Aufstieg einen frischen Bidon. Dass man unter Umständen mal einen Bidon nicht erwischt, ist möglich. Dass ein Bidon aber ein Loch auf der Unterseite hat, wodurch das ganze schöne Getränk ausläuft?! Das hatte ich zuvor noch nie erlebt. Kaum hatte ich also den Bidon bekommen, anfangs noch nicht viel dabei gedacht, kurz später war allerdings der ganze Bidon leer. Super. So schon durstig und dann noch nichts zu trinken. Trotzdem fuhr ich so noch mehr oder weniger optimistisch in den 2. längeren Anstieg. Die ersten paar Höhenmeter gingen noch gut, dann fing aber das Leiden mehr und mehr an. Die Umgebung komplett nass, ich selbst aber komplett ausgetrocknet. Es wurde mir schwindlig und zeitweise weiss vor Augen. Es war ein Kampf. Ich wollte in dem Moment nur noch irgendwie oben ankommen. Irgendwann warf ich noch einen Blick auf den Höhenmesser, daran war zu sehen, dass es noch immer rund 250hm hoch gehen wird, aber schon jetzt war ich am Limit. Der Körper machte dadurch langsam mehr und mehr platt und die getretene Leistung ebenso. Fast oben angekommen überholte mich ein Fahrer, der 2 Bidons hatte, mir grosszügigerweise einen abgegeben hat und ich endlich, endlich wieder was trinken konnte. Ein paar Minuten später ging es dem Körper auch wieder viel, viel besser.
So kam das Ziel näher. Nur noch die letzte Abfahrt. Rund ein Drittel der Abfahrt gefahren hörte ich ein Zischen - wohl kein Platten?! Naja, nur fast. Das Vorderrad war betroffen, war allerdings schlauchlos mit Milch. Die Milch konnte wohl gerade noch die letzte nötige Luft im Pneu retten. Allerdings trat immer mehr Luft hinaus, bis es so schwabbelig wurde, dass sich der Pneu bei beinahe jeder Kurve von der Felge hob und noch mehr Luft abliess. Zum Guten Glück hatte ich eine Patrone mit Ventil dabei: Kurz aufpumpen und die letzten paar Kilometer ins Ziel fahren - dachte ich mir. Problem: Die Patrone und das Ventil habe ich irgendwo verloren.
So fuhr ich halt mit extrem wenig Luft ins Ziel und verlor hierbei wohl auch noch ordentlich Zeit.
Später konnte ich den Pneu pumpen. Allerdings war das zu spät, denn ich war bereits im Ziel.
Viel Pech verfolgte mich an diesem Rennen. So genügte es mit einer Zeit von 3h 44min noch für den 14. Platz / 31. Overall.
08.06.2011 / 06:10
XC Masters DM Albstadt
Am Samstag war es dann soweit, das wichtigste XC Rennen des Jahres: die deutsche Meisterschaft der Mastersklasse in Albstadt! Der Veranstalter hatte sich etwas neues ausgedacht und ließ uns ungewohnterweise um 18:00 Uhr starten.
Da Cornelius den Marathon um 15:00 Uhr fahren wollte, waren wir schon um 13:30 Uhr vor ort. Das stellte sich jedoch als Glücksgriff heraus.
Auf Facebook wurde schon eifrig verbreitet, wie hart die Rennstrecke doch sein sollte, doch weder meine Erinnerungen an die DM 2005 und 2006, noch die Videorecherche auf Youtube konnte etwas Anspruchsvolles hervorbringen. Vor Ort ging es dann gleich auf die Strecke und dort fand ich dann auch eine "nette Zusatzschleife". Jetzt war mir alles klar! Es ging in mehreren doppel S-Kurven, über Wurzeln und zwei Drops hinunter auf die alte mir bekannte Strecke. Doch nach mehrmaligem Abfahren saß auch das, und ich konnte beruhigt an den Start gehen.
Wie erwartet war das Feld nicht riesig, aber sehr stark besetzt. So ging es dann auch gleich mit einem Höllentempo los. Ich fuhr vom start weg im Spitzenbelastungsbereich, kämpfte um jeden Meter und fuhr einfach immer, was in den Beinen steckte. Taktieren wie bei einem Marathon war nicht nötig, einfach 60 Minuten 110%. Das resultierte in einem leichten "Tunnelblick" und einem etwas "stieren Gesichtsausdruck". Die Abfahrten konnte ich jedoch sicher meistern, was einigen nicht gelang. So kam ich dann nach vier sehr heftigen Runden völlig platt im Ziel als 13. an. Es macht doch immer wieder richtig Spaß, eine Stunde maximales Tempo auf einer anspruchsvollen Strecke zu fahren.
Jetzt stehen allerdings erst einmal mit Kirchzarten und Frammersbach zwei sehr schöne Marathons mit jeweils mehr als 100 km an.
Hier noch ein paar sehr nette Bilder von meinem Trainingspartner Cornelius:
06.06.2011 / 10:18
iXS swiss bike classic #1 Monte Generoso
Woran denkt man, wenn man als Biker "Monte Generoso Bike Marathon" hört?
Sonne, Wärme, Trails ohne Ende und Easygoing vielleicht? Hab ich jedenfalls gedacht...
Die Wirklichkeit lautete eher Stau ohne Ende, Regen, abgesagte Strecken und Materialprobleme!
Aber hier der Reihe nach...
Ich hatte mich eigentlich für die Lange Strecke (94km/3500hm) angemeldet. Im letzten Jahr durch drei Plattfüsse gesegnet, konnte es ja nur besser kommen. Leider erfuhren wir noch vor der Abfahrt ins Tessin, dass die 94km Strecke abgesagt worden war. Den Stotterer in meiner Motivation dauerte nur kurz und ich stellte mich auf die stattdessen stattfindende Mitteldistanz (62km/2100hm) ein. Mein lockeres Einfahren am Vortag wollte ich gleich im Tessin erledigen und so fuhren wir los - bis zum Stau! Als wir endlich in Mendrisio eintrafen, reichte es noch knapp zur Pastapary aber keinesfalls mehr zum Einfahren. Nach dem Essen zogen wir uns wie jedes Jahr unter die Fussballtribüne zurück und übernachteten draussen mit Schlafsack und Mätteli. Trotz lauter Autobahn schlief ich recht gut. Nach dem Morgenessen ging bei zum Glück noch trockenen Bedingungen das übliche Prozedere mit Vorbereiten und Einfahren über die Bühne und um 8.00 Uhr wurden wir auf die Strecke geschickt. Trocken blieb es leider nicht lange. Im Gegenteil! Es goss in Strömen und die Trails verwandelten sich zusehends in Bäche. Zum Fahren war das gar nicht sooo unangenehm ausser dass wir halt dreckig wurden. Mich konnte an diesem Tag einfach nichts von meiner Lockerheit abbringen. Ich fuhr meinen Rhythmus und kriegte bald Gesellschaft von Christoph, einem Teamkollegen. Unser Tempo war ähnlich und so pflügten wir gemeinsam durch den Schlamm und ergänzten uns sehr gut, fand ich. Das letzte was ich von Christoph sah, war allerdings eine Rauchwolke, die von seiner Hinterradbremse aufstieg. Was weiter mit Christoph passierte, wird er vielleicht selber berichten. Von da an fuhr ich mehr oder weniger allein und war eigentlich sehr gut unterwegs. Leider gingen nun aber auch bei mir die Probleme los! Bereits in der langen Abfahrt zwischen den zwei Hauptaufstiegen hat sich die Hinterbremse verabschiedet. Ich konnte einfach den Hebel bis zum Lenker ohne Bremswirkung durchziehen. Lustigerweise hat mir das im Rennen gar nicht so viel ausgemacht. Man stellt sich irgendwie darauf ein und bremst halt vorne. Ich hatte aber auch Glück! In der leztzten Abfahrt ist mir am Hinterrad aber dann die Luft rausgezischt. Eigentlich hatte ich mich gerade darüber gefreut, problemlos durchgekommen zu sein, als ich es merkte. Ein Stein hatte wohl den Pneu von der Felge weggedrückt! Das ist dann der Nachteil von Tubeless! Danach war vielleicht noch ein halbes Bar Druck im Pneu. Dummerweise war noch ziemlich viel Trail und danach noch 5km Teerstrasse zu bewältigen. Was tun? Pumpen und Zeit verlieren oder Weitereiern? Ich hab mich dann für's Weitereiern entschieden. Bin fast auf dem Lenker gelegen um das Rad zu entlasten. Trotzdem ist jeder Schlag auf die Felge durchgegangen. Ich fuhr so schnell es ging und war froh auf der Terstrasse angelangt zu sein. Da ging's dann besser. Ich musste nur in den Kurven aufpassen dass das Hinterrad nicht wegdriftet. Trotzdem wurde ich auf den kletzten Kilometern richtig gläubig vor lauter Beten und war froh, als ich endlich das Ziel erreichte. Das Malheur hat mich aber exakt zwei Minuten gekostet! Ein Kollege von mir hat mich kurz nach dem Platten überholt und mir noch soviel Zeit bis ins Ziel abgenommen! Krass, ich hätte vielleicht doch besser gepumpt?
Im Ziel dann die Erleichterung! Ich hatte in meiner Kategorie den Tagessieg geschafft! Ich freute mich diebisch...
Fazit: 1. Kategorie / 20. Overall Langdistanzfeld
Gruz und Happy Trails
mat
05.06.2011 / 14:20
Mat gewinnt Fun Kat. am Mte. Generoso
Mat Haussener gewinnt die Kategorie Fun 2 und ist schnellster zaboo-Mann am Monte Generoso Bike Marathon !
Gratulation an ihn und auch alle weiteren zaboo Fahrer, diverse Rennberichte folgen am Montag
29.05.2011 / 20:30
EKZ Bike Cup #3 Gossau SG
Die letzten Trainingswochen waren geprägt durch viel Intervalltraining. Ab jetzt bis Mitte Juli ist jedes Wochenende ein Rennen. Heute ging es für mich in Gossau SG mit dem EKZ Bike Cup weiter.
Tolles Wetter, tolle Strecke, tolles Feld, tolle Organisation. Was will man mehr. Ein guter Tag um alles zu geben!!
Am Start hatte ich leider etwas Mühe, konnte aber die verlorene Zeit wieder aufholen und mich ganz vorne im Junioren/Master Feld festsetzen. Ab der 3. von 6 Runden sind dann die Elite Fahrer (Handicap Start) herangebraust. Einer davon (sehr bekannt...) schoss mich regelrecht ab, dazu kam auch noch ein heftiger Kraftausdruck.... Wenn er es nötig hat! Bei diesem Zwischfall verdrehte es mir den Umwerfen, so dass ich fortan mit Schaltproblemen zu kämpfen hatte.
Meinen Rhythmus konnte ich trotzdem ziemlich hoch halten. Leider verlor ich auf den letzten 2 km noch drei Plätze an Elite Fahrer. Mit meinem 12 Rang bin ich trotzdem sehr zufrieden. Die Top 10 sind wieder sehr nah!
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Am nächsten Sonntag geht es beim RBC in Gränichen weiter.
Stay tuned Marcel
27.05.2011 / 17:46
Bad Wildbad : 2. Lauf German Bike Masters
es mein erster. die German Bike Masters umfasst 5 Rennen und 3 davon
Es ging schon bescheiden los: Als ich bei auf der Fahrt immer wieder
ein "komisches Ziehen" im Magen spürte, dachte ich noch an nix
Schlimmes. "Das wird schon", dachte ich und bereitete mich, in Bad
Wildbad angekommen, auf den Start vor.
Im Startblock war mir dann schon übel und als es dann mit vollem
Ich beschloss das Beste draus zu machen und es einfach zu ignorieren.
Manchmal wird so etwas ja nach ein paar km wieder besser.
Wurde es aber nicht! Am ersten richtigen Anstieg bekam ich dann auch
Die Stecke ist sehr abwechslungsreich. Es war alles dabei: Locker auf
Schotter dahin cruisen, lustige felsige Trails bergauf, highspeed auf
Nach der ersten Runde war es dann klar, dass es heute nicht mehr besser
wird und es nur ums "Überleben" geht. Aber ich wollte kein DNF und
lieber ein paar Punkte als Puffer, als gar keine Punkte.
So kämpfte ich mich die Anstiege hoch und belohnte mich auf den
spaßigen Abfahrten damit, mit meinem 29er Hardtail die 26er Fullies
Die letzte Runde wurde es dann noch netter, ich konnte dann gar nix
mehr bei mir behalten und kam dann so langsam echt in einen
Ich kämpfte mich aber doch noch durch und wurde 9. der masters1 und
masters1 Klasse.
Hier noch ein paar Bilder von Britt Graepel:
19.05.2011 / 18:53
Offenburg: Worldclass Marathon Challenge
Letzten Sonntag ging es beim ersten Heim-Marathon in Offenburg weiter. Die Wetterprognose war eher bescheiden und es sah nach einer schonen 3-4 h Regenausfahrt aus.
Das Ziel war es, die letztjährige Zeit von 3:57 h zu verbessern.
So stand ich dann pünktlich und motiviert im ERSTEN Startblock. SO muss das sein! Um acht Uhr machten wir uns dann auf die Strecke, und das gut besetzte Feld legte auch gleich dementsprechend los.
Irgendwie kam ich nicht in die Gänge, doch ich machte mir keine Gedanken und fuhr mein Tempo weiter. Das Rennen ging ja noch eine Weile.
Anstieg auf den Mooskopf fühlte ich mich dann langsam ausreichend wach und fing an Gas zu geben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine Gruppe von zwei weiteren 29er Fahrern und einem "Kinderradfahrer" um mich versammelt.
Da mir das Fahren mit einer Gruppe nicht besonders sympathisch ist, blieb ich einfach vorne an der Spitze und fuhr mein Tempo. So wie man es mittlerweile ja von den Bildern kennt: Sascha mit dem 29er vorne und ein Rattenschwanz hinterher.
Wir sammelten Gruppe um Gruppe ein und arbeiteten uns langsam aber sicher nach vorne.
Am vorletzten Berg war mir die Gruppe mit mehr als zehn Fahrern aber dann doch zu groß geworden. Also fuhr ich an der steilsten Stelle voll Attacke und hatte nach ein paar Kurbelumdrehungen schon ein Loch gerissen.
Von da an hieß es die letzten 15 km noch einmal voll Anschlag.
Auf den letzten 500 m konnte ich auch noch einen Freund, der mich am ersten Berg einfach allein gelassen hatte, wieder einholen. Mit ihm lieferte ich mir dann auf der Zielgeraden noch eine kleines Duell.
Fazit:
Im Ziel war ich dann 6. in der Senioren1 Klasse und 14. Overall, mit 3:34 h Fahrtzeit. Die Form ist gut. Nächsten Sonntag geht es nach Bad Wildbad, zum zweiten Lauf der german bike masters.
Die Bilder kommen diesmal von Britt Graepel, der Freundin meines Mit-Sprinters ;)
17.05.2011 / 08:20
Sponser Interview
Ende März wurde ich von Sponser Sport Food für ein Interview angefragt. Nun wurde es auf dem Sponser Blog veröffentlicht. Eine weitere Möglichkeit zaboo bekannt zu machen....
Check it out: http://www.sportfood4you.ch/2011/04/marcel-knecht-stellt-sich-vor/
Stay tuned, Marcel
14.05.2011 / 12:20
ich schnappte mir mein terra29
Gestern, Freitag, bekam ich endlich mein zaboo terra29. Ich konnte es kaum erwarten, das Ding endlich mal zu fahren. So stöberte ich durch meinen Schrank um meine Kleider zusammenzusuchen, richtig nervös, konnte es kaum erwarten.
So machte ich mich mit ein paar Schraubenschlüssel auf den Weg um zwischendurch gewisse Einstellungen auf mich anzupassen. Es machte richtig Spass, mit dem terra unterwegs zu sein. Auch die Rahmengrösse passt ziemlich optimal, trotz dass ich vorerst eher Richtung Rahmengrösse "L" tendiert habe. Das terra29 ist nun doch nur ein M. Ich bin rund 181cm gross und daher hätte ich mich zwischen M und L gesehen. Doch das M mit einem 100er Vorbau, gerader 600er Lenker + Barends, passt nun wirklich ziemlich optimal.
So zog es mich förmlich durchs Obwaldner Land. Ich glaube, ich war noch nie mit einem Bike unterwegs, bei dem es unterwegs so oft von anderen Bikern und Rennvelofahrern hiess "ein schönes Bike". Klar, es sieht nun halt einfach auch sehr hübsch aus. Seht selbst =) (Fotos nur per Handy, daher schlechte Qualität):

09.05.2011 / 18:29
26er nach 29er
Die letzten zwei Wochen war ich mit einem Testbike (zombie29) unterwegs, als Übergangslösung bis ich meines erhalte - und das wird noch diese Woche sein. Endlich 
In den 2 Wochen fuhr ich nur mit dem 29er um mich an die grossen Räder und dessen Fahreigenschaften zu gewöhnen. Das zombie29 hatte ich bis letzten Samstag an den erfolgreichen BikeDays, da musste ich es an Simon zurückgeben. So bin ich nun für eine Woche mit meinem 26er allein und drehte bereits am Sonntag wieder die erste Runde mit diesem. Nach 2 Wochen ausgiebig 29er fahren fühlt man sich ordentlich komisch auf den kleinen Rädern. Dafür konnte ich so bestmöglich die jeweiligen Vor- und Nachteile wortwörtlich erfahren.
Die Hauptvorteile beim 29er liegen nach wie vor bei der deutlich besseren Laufruhe und besseren Traktion - wie schon früher beschrieben. Allerdings werden diese Punkte erst dann besser sichtbar, wenn man nicht vom 26er auf ein 29er wechselt, sondern vom 29er zurück auf das bereits gekannte 26er. [Vielleicht liegt es daran, dass man sich normalerweise beim Schritt vom 26er aufs 29er zuerst gewöhnen muss und diese Vorteile daraufhin in der Gewöhnphase bischen schwinden (psychologisch gesehen. vielleicht.)]
Zumindest gibt es Abschnitte, auf denen ich mit dem 29er deutlich schneller und sicherer unterwegs bin, als mit meinem 26er Fully! Dazu gehören hauptsächlich Schotterabfahrten, sowie wurzlige / bis zu einem gewissen Grad ruppige Trails. Der Hauptfaktor liegt wohl bei der besseren Laufruhe, gefolgt von er besseren Traktion.
Das 26er hingegen ist in stark verwinkelten engen Trails ein wenig besser aufgehoben. Dafür fährt es sich bei den restlichen ca. 98% der Trails deutlich unruhiger (sogar Fully!). Meiner Ansicht nach hat letzten Endes das 29er die Nase deutlich vorne. Es ist einfach schneller.
05.05.2011 / 22:00
Rocky Mountain Bike Marathon 2011, Riva del Garda (It)
Nach meiner fast zweijährigen Radreise von Patagonien nach Alaska (www.marandi.ch) und dies mit einem 19 Kg(!) schweren Tourenbike und zusätzlich 40 Kg Gepäck, freue ich mich jetzt jeden Tag, mein federleichtes zaboo terra29 auszufahren - und heute zum ersten Mal an einem Rennen. Die Anspannung, nach fast 3-jähriger Wettkampfpause, war deshalb an diesem Samstagmorgen definitiv nicht zu verbergen. Als am Morgen auch noch mehr "Vakuum" als Luft im vorderen Reifen vorhanden ist, hat die Sache auch nicht gerade beruhigt. Zum Schlauch wechseln ist die Zeit jedoch zu knapp, deshalb sofort aufpumpen, an den Start gehen und das erste Risiko auf sich nehmen !!
Mit mir stehen auch noch mein Trainingspartner Bänz Bucher und Franziska Brun am Start. Wir Innerschweizer fahren alle die Ronda Piccola. Das Wetter ist heute Morgen ideal. In der Nacht hat es zwar noch geregnet, deshalb werden die Abfahrten wohl ziemlich heikel zu befahren sein und Vorsicht ist geboten. Das Rennen verläuft für mich überraschenderweise optimal. Ich kann die ganze Strecke imm voll in die Pedalen drücken und komme ohne Sturz durch. Das zaboo terra29 sitz perfekt und für mich rollte es sowohl in den langen Anstiegen über die groben Römerstrassen und Schotterwege wie auch in den Abfahrten absolut sensationell und vor allem auch sehr ruhig. Als relativ ungeübter Downhiller fühle ich mich auf dem Twentyniner-Hardtail auch in den Abfahrten sehr sicher in der Spur. Das erste Rennen mit zaboo hat richtig Spass gemacht !!! Meine Pulswerte, wie immer ziemlich tief: Max Puls: 164, Durchschnittspuls: 149 (anaerobe Schwelle: 159).
P.S. Welch ein Glück, ich habe im Ziel immer noch Luft im vorderen Reifen :-).
Bänz und ich glücklich und zufrieden wieder im Ziel !
Rocky Mountain Bike Marathon Garda 2011 - Ronda Piccola, 53 Km, 1659 Hm
Kat. Männer:
1. Moos Alexandre (CH) 2:02:14
52. Bucher Bänz (CH) 2:32:27 (auf zaboobikes.com)
Kat. Männer Master 1
1. Oechsner Joachim (D) 2:16:10
6. Hager André (CH) 2:27:55 (auf zaboobikes.com)
Kat. Frauen:
1. Schweizer Sabrina (D) 2:26:36
5. Brun Franziska (CH) 2:39:52 (auf zaboobikes.com)
Rangliste gibt's hier.
05.05.2011 / 18:52
Gardasee: Racing on the fast lane!
Am Samstag war es endlich so weit. Oft hat es sich einfach nicht ergeben, aber dieses Jahr musste es sein: Gardasee Marathon in Riva!
Anreise mit Joe am Donnerstag. Freitag ging es dann zum Nummern holen. Da bekam ich dann den ersten Schock: STARTBLOCK D!!! Somit war das Todesurteil für eine Top 50 Platzierung schon gesprochen. Aber: akzeptiere, was du nicht ändern kannst! Also beschloss ich, einfach Gas zu geben und Spass zu haben!
Am Samstag morgen hatte ich dann die Wahl: warmfahren und hinten im Startblock D, oder Kaltstart und ganz vorne. Da es bei der Ortsdurchfahrt ab und zu rumst und ich ja auf dem Weg zum ersten Berg eh warm werde, stand ich dann 50 Minuten in der ersten Startreihe in Block D rum.
Was da zum Teil in die Startblöcke vor mir lief, war das kalte Grauen... aber ich wollte ja spass haben!
20 Minuten nach dem ersten Block ging es dann los! Gleich mal mit Puls >170 durch Riva geballert und in den ersten Berg.
Und da begann das "Elend" schon: auf den ersten 100 m Anstieg wurde schon in 3er Reihen geschoben! DAS ist Startblock D am Gardesee. naja, ich habe mich dann freundlich durchgerufen und kam ohne absteigen zu müssen durch.
Die "Läufer" waren dann auch auf den Abfahrten anzutreffen, doch da konnte ich relativ problemlos auf den für sie als "nicht fahr/laufbaren" Spuren (meist einfach Falllinie) einfach vorbei fahren.
Nach der ersten Abfahrt ging es dann auf ein Flachstück, das ich zügig vor einer größeren Gruppe im Wind hinter mich brachte. Warum werde ich nur immer verfolgt? Doch dann kam ein Anstieg und ich war meine Verfolger wieder los. Weiter ging es dann auf einem welligen Teilstück mit echt assigen Rampen, die mich mit der 28 auf 34 Zähne Übersetzung doch beissen ließen. War aber noch alles im grünen Bereich.
Ab der Streckenteilung grande/extrema wurde es dann sehr einsam. Auf den letzten 1200 hm habe ich dann nur noch alle ~10 Minuten Leute zum überholen gesehen.
Was bergauf dann doch etwas ätzend war, war dann auf der letzten Abfahrt einfach nur DELUXE! Die vollen 1200 hm ohne "Hindernisse" ins Tal rasen! Der 29er bewies mal wieder seine superben Abfahrtseigenschaften!
Unten angekommen hieß es wieder ~8km flach, gegen den Wind nach Riva zurück. Wieder einmal hatte ich nach kurzer Zeit einen ganzen Rattenschwanz 26er hinter mir, die in meinem Windschatten ums überleben kämpften .
So kam ich dann als 70. bei den Herren (85. Overall) in 5:21h ins Ziel.
Fazit: wenn in Riva etwas anderes als ein A auf der Startnummer steht kann man eine wirklich gute Platzierung echt vergessen. Nicht einmal nur wegen der Überholerei, das ging recht gut. Das große Problem ist, dass man auf den Flachstücken nie eine gescheite Gruppe hat und immer alleine im Wind ist. Und den letzten Berg fährt man dann auch ganz alleine und das macht es nicht gerade einfacher.
ABER es war trotzdem ein tolles Rennen! Der 29er ist gerade auf der Langdistanz, wenn es schnell wird, eine echte Waffe!
02.05.2011 / 08:00
zaboo bike taufe - ZARA
Nach langem Warten habe ich am 29.(!!!).04. endlich mein Bike bekommen. Leider bin ich erst gestern zu meiner ersten Ausfahrt gekommen. Wir haben uns zu viert getroffen und sind dann zu und auf den hiesigen Königstuhlgefahren. Schon auf dem Weg dort hin war ich begeistert; in der Ebene ging es mit dem neuen Bike auch schon gut voran. und als wir dann die erste Steigung in Angriff genommen haben... HAMMER!!! wie das Bike bergauf geht... fast von alleine; treten musste ich nur alibimäßig ;-) Und diese Begeisterung musste ich natürlich den anderen dreien auch gleich mal mitteilen und habe ihnen auch sofort angeboten auch mal das bike zu testen, was sie natürlich auch gerne gemacht haben. Und auch bei ihnen war unisono das Selbe zu vernehmen... sie waren ebenso von den klettereigenschaften begeistert; genauso wie vom Design.
Und eine kleine Überraschung hatten sie auch noch für mich parat. Als einer das Rad getestet hat und ich zusammen mit einem anderen nach den ersten Beiden zum nächsten Rastpunkt kamen saßen die zwei schon mit einer kleinen Flasche Sekt dort. Diese wurde dann geköpft und ich sollte das Bike taufen :-) und jetzt heißt es/sie ZARA :-)
Nachdem wir dann zum höchsten Punkt des Berges weitergefahren sind und dort die geniale Aussicht über heidelberg genossen haben, haben wir uns auf den Rückweg gemacht; Dieser führte über eine der vorhandenen Downhillstrecken. Und auch hier machte das Bike (oder ZARA ;-) ) eine sehr gute Figur. Wobei es für mich schon eine kleine Umstellung war bergab so über dem Lenker zu hängen. Das ist mir auch einmal zum Verhängnis geworden, da ich an einer stelle schön über den Lenker geflogen bin :-) Ich lag nach dem Sturz auf dem Rücken, habe aber das Rad sofort hochgehalten, damit da bloß nichts dran passiert :-) Unterm Strich muss ich sagen, dass es ein supertolles Bike ist. Eine Granate bergauf, eine Rakete in der Ebene und auch bergab gut zu handeln. Ich bin mal gespannt wie sich das ganze verbessert, wenn ich die Parts mal gegen leichtere austausche :-) soviel zu den ersten eindrücken... weitere folgen!
02.05.2011 / 07:00
Zwischenzeit und the ride size
Ich bin anscheinend eine Nummer zu gross gewachsen, so dass auch ich "mein" zaboo bike noch nicht bekommen konnte, da ich es in Grösse L brauche. Mittlerweile werde ich aber schon bald auf meinem zaboo tron29 unterwegs sein. Um diese Zeit überbrücken zu können und mich an die grossen Räder zu gewöhnen, hat mir Simon leihweise ein zombie29 angeboten, mit welchem ich nun seit knapp 2 Wochen unterwegs bin.
Eigentlich hätte ich dieses Wochenende auch in Italien am Gardasee am Start sein wollen. Da mir eine Entzündung im Knie in den letzten Wochen allerdings einen Strich durch die Rechnung machte, musste ich mangels intensiven Einheiten dieses Vorhaben streichen. Zur Zeit bin ich mit einem "gespritzen" Knie unterwegs, wodurch ich zumindest zum Grossen Teil meine Trainings mehr oder weniger normal absolvieren kann. Was sich daraus wirklich ergibt, wird sich anfangs Juni in Mendrisio am Monte Generoso Marathon zeigen.
Zumindest war ich nun endlich auf den grossen Rädern unterwegs. Wie schon beim Ersten Testride noch letzten Herbst, habe ich mir auch diesmal nur bedingt Vorteile davon erhofft - dadurch werden anschliessend die positiven Seiten von 29ern noch stärker wahrgenommen =)
Neben dem üblichen, wie bessere Traktion, vor und in Kurven länger schnell sein, die enorm bessere Laufruhe und dadurch auf Trails einen allgemein grösseren Fahrspass zu haben, empfinde ich bei mir auch die Proportionen besser beibehalten zu können (über 180cm gross -> grössere Räder).
Speziell auf Trails bekommt man die grossen Räder sehr zu spüren, so dass man auch auf etwas ruppigeren Trails besser hindurch "surfen" kann. Es fühlt sich an, wie ein kleines Fully. Allerdings sind die Fahreigenschaften teils sehr verschieden, so dass man es nicht damit vergleichen kann. Je nach Einsatzgebiet eignet sich das 29er deutlich besser, als ein Fully (26er).
Daraus lässt sich von meiner Seite aus schliessen, dass jeder einmal ein Twentyniner testen sollte, dem es ermöglicht ist, es lohnt sich.
..denn man ist schneller am Ziel
01.05.2011 / 05:51
U23-GOLD für Brigitta Poor an Cross Tri WM!
zaboo bikes feiert seine erste Weltmeisterin - Brigitta Poor aus Ungarn. Die Nachwuchshoffnung im Offroad Triathlon und XTERRA konnte an die super Leistungen von Anfang Saison anknüpfen und den ersten Saisonhöhepunkt für sich entscheiden. Der Wechsel zu zaboo bikes hat sich für Brigi jedenfalls gelohnt. Wurde sie im letzten Jahr auf Maui and der XTERRA WM noch geschlagen, konnte sie sich nun mit dem terra29 souverän durchsetzen, dank einer perfekten Performance auf der Bikestrecke.
Das zaboo bikes Team GRATULIERT seiner jungen Weltmeisterin
22.04.2011 / 14:56
Zaboo TTT
Was gibt es schöneres als am Karfreitag um 08:30 aufs Rad zu steigen. Mark Thomson mit seinem Rennrad, ich mit meinem tron29 inkl. Strassenbereifung.
Es war eine geniale Runde von Winterthur das Tösstal rauf, über die Hulftegg und ein paar Gegensteigungen nach Wil, von dort hoch nach Eschlikon. Es kam was kommen musste. 20km TTT (Twin Time Trial). Volle Kanne ging es im Gegenwind zurück nach Winterthur.
Es hat mächtig Spass gemacht, auch wenn der Puls schon ziemlich hoch ging. Vielen Dank Mark, fürs super Training!
Details zur Runde, die Garmin Daten von Mark:
http://connect.garmin.com/activity/80749210?sms_ss=email&at_xt=4db184f23dce1aba%2C0
Ich wünsche euch viel Spass beim Eier suchen.
Stay tuned, Marcel
21.04.2011 / 18:27
CC Homberg und Abendlauf
Nun, auch bei den "langsamen" Bernern geht die Saison nun endlich los!
Uns zwar letzten Samstag mit dem Bike CC im Homberg. Ein sehr harter Kurs auf dem man sich wegen seinen technischen Downhills und der fehlenden Flachstücke eigentlich nie erholen kann. Achtung-Fertig-Los und dann Vollgas bis zum Ziel. Nach einer knappen Stunde ist es dann vorbei. Wie jedes Jahr war ich vor dem ersten Rennen noch sehr nervös. Man weiss ja nie, wo man steht. Der Start klappte sehr gut und ich konnte mich mitten in den Elitefahrern einreihen. Dass ich momentan noch Zaboolos fahre, rächte sich in Runde drei, als mir beim Schalten die Kette hinter die Kassette in die Speichen fiel und sich verklemmte. Der unplanmässige Zwischenstop liess mich den Anschluss an Manuel Scheidegger, den Führenden der Katergorie Masters, verlieren. Dafür hatte ich von hinten nun Damian Perrin (den Cape Epic Teamkollegen von Simu) am Hals. Ich pushte nochmal was ging und konnte Damian bis ins Ziel auf Distanz halten.
Fazit:
2. Kategorie Masters
6. Overall (Sieger Sepp Freiburghaus)
Durchschnittspuls 178
Maximalpuls 187
Rangliste gibt's hier
Heute galt es dann beim Laufen erstmals ernst. Als Multisportler muss ich auch im Laufen einigermassen schnell sein. Dass gelingt nicht immer. Heute aber schon. Der Abendlauf führte über 7km und enthielt eine ungefähr 300m lange Steigung mit ungefähr 50hm Differenz. Tja was soll ich sagen. Auch diese Distanz geht eigentlich fast Vollgas. Da gibt es nichts zu Taktieren. Als nach ungefähr 3km die Post abging, hab ich einen Moment gezögert und schon war ein Duo entwischt. Ich machte mich allein auf die Verfolgung, aber allein ist das eine schwierige Sache.
Fazit:
3. Rang Overall in 25min24sek
Durchschnittspuls 178
Maximalpuls 190
21.04.2011 / 06:13
Masters Bundesliga in Münsingen
Am gestrigen Sonntag ging es zum ersten Lauf der MTB Bundesliga. Da ich ja ein alter Mann bin, durfte ich am Samstag in der Mastersklasse fahren. die Fahrer der Mastersklasse fahren nicht das XC Rennen, sondern einen Kurzmarathon (44km)... eigentlich so gar nicht meins.
Vom Start weg ging es gleich volles Tempo los. Da parallel der "normale Marathon"
lief, waren auch die ganzen Kurzmarathonprofis am Start.
Da es hinten gerne mal zu Stürzen kommt, hing ich mich dann erst einmal an den späteren
Sieger und bin voll vorne mitgefahren. So bin ich auch in den ersten Berg
hinein gefahren, wo ich dann aber etwas Tempo raus nahm und war dann in der
zweiten Gruppe gut mit dabei.
So ging es dann bis zur Verpflegung bei km 22, doch ein paar km später war er
dann da: der "Mann mit dem Hammer"! schlagartig und ohne Vorwarnung
ging der Puls nicht mehr über 170 Schläge und die Beine wollten auch nicht
mehr. Ich musste reißen lassen und bin dann im "Bummeltempo" weiter
gefahren.
Kurz vor dem Ziel kamen wir dann auf die entschärfte Xc Strecke. Doch das war für
einen getarnten Rennradfahrer vor mir wohl doch zu anspruchsvoll, so dass er
einen halben Meter vor mir stürzte. Leider war da nix mehr zu retten und ich
legte mich gleich mit drüber. Dabei prellte ich mir noch den Ellenbogen.
wodurch ich dann erst einmal 5 Minuten warten musste, bis ich ihn wieder
bewegen konnte. Da ich kein 1500m vor dem Ziel nicht aussteige, bin ich dann noch
ins ziel gerollt.
Fazit: auf einem so einfachen und schnellen Kurs läuft der 29er (gerade mit der
schmalen 1.9er Bereifung) wie ein Rennrad. Und auf den schnellen Abfahrten liegt
er sicher und ruhig. An den Anstiegen konnte ich keine nachteile merken, SO
soll es sein!
Die Form stimmt und jetzt kommen ja die
richtigen Marathons!
Als nächstes geht es am 30.4. auf die große Runde am Gardasee, danach auf die große
runde in Offenburg... und dann kommt es! Finale Ligure 24 h, DA freue ich mich
schon drauf!
20.04.2011 / 11:38
zaboo setzt sich durch -the ride size!
Ich ging nach dem Rennen im Tessin Sonntag direkt ins Trainingscamp nach Cesenatico (Italien). Dort trainierte ich auf dem Rennrad fleissig Grundkondition 700km insgesamt bis Freitag danach reiste ich wieder nach Hause und entschloss mich ein Race zu fahren um noch eine schnelle Einheit zu machen.
In Bütschwil war der Radsporttag und das Rennen dauert ca. 50min ideales Intervall.
Als ich Sonntag mit relativ schweren Beinen am Start stand, wusste ich wirklich nicht wie meine Form ist. Der Start verlief etwas hektisch und es gab schnell ne Spitzengruppe mit Christof Bischof René Wildhaber Tobias Hollenstein und Erich Kuster.
Ich fühlte mich super und entschloss schon in der zweiten Runde anzugreifen, Bischi konnte als Einziger folgen und fuhren dann auch zusammen das ganze Rennen.
Es war cool jeder machte seine Führungsarbeit und bis zur letzten Runde waren wir fast ein Team ;-) Auf der letzten Runde waren dann ziemlich heftige Sprints angesagt und jeder wollte die wichtige Position 1km vor dem Ziel einnehmen, dies gelang mir dann und konnte dann auch das Rennen für mich entscheiden!
Zum Bike: es fühlte sich gut an, vorallem bei den Kiesaufstiegen konnte man aus dem Sattel und heftig in die Pedale treten ohne durchzudrehen! Die Saison kann kommen!
18.04.2011 / 07:22
Aufwärts!!
Nach dem mechanischen Defekt und der grossen Ernüchterung von Tesserete vor eine Woche, hatte ich Gestern Sonntag die Chance es besser zu machen.
Beim EKZ Bike Cup melden viele Elitefahrer nach, deshalb ist es schwierig das Feld vorher schon abzuschätzen. Auch Gestern war es wieder so. Standen doch einige Racer Bike Cup Top 10 Fahrer am Start.
Dank dem sehr intensiven Einfahren, hatte ich wieder mal einen guten Start. Den Berg hoch konnte ich richtig hämmern, in den technischen Passagen versuchte ich einfach flüssig durch zu kommen was mir auch gut gelungen ist. Dem 29er sei Dank! Gegen Ende des Rennens fehlte mir noch etwas die Kraft, aber das kommt mit den nächsten Rennen. Es geht aufwärts!
Im Ziel war ich 17. und echt zufrieden. Bei einem solchen Feld ist das wirklich gut. Gewonnen hat Marcel Wildhaber von Scott-Swisspower (mit einem 29er).
Nun gilt es gut zu trainieren, in drei Wochen geht es mit dem RBC in Solothurn weiter.
Stay tunded, Marcel
12.04.2011 / 07:17
XC Taelercup in Hausach
Letzten Sonntag wurde es dann langsam ernst: das letzte Vorbereitungsrennen vor dem Bundesligastart in Hausach, diesmal Elite Lizens (u23 + Herren + Senioren... ALLES!)
Das Wetter: königlich, sonnig und trocken!
Die Stecke wie immer: perfekt, steil und technisch.
Die Ausgangssituation: bescheiden, Startplatz 75 von 81.
Das Starterfeld: exquisit! Es war, bis auf die paar, die in Lugano waren, ALLES was in Süddeutschland schnell fahren kann anwesend. Ein paar Marathonfahrer haben sich zwar nach München verirrt... aber wer schnell xc fahren kann war in Hausach!
Dementsprechend ging es direkt vom Start weg mit Vollgas los! Doch nach ~600m war erst mal Pause. Fünf Fahrer waren der Meinung, dass es cool wäre sich, auf einem 2,5 m breiten Weg so ab zu legen, das der Weg KOMPLETT blockiert war! Dann wieder 300 m Vollgas und an der nächsten Engstelle, in einer Rampe, auf dem 40er: Stehversuche... und dann wieder Vollgas!
Ab da lief es dann auch echt super. Konstant im oberen eb-Bereich drehte ich dann meine Runden und fuhr immer weiter vor.
Es war genau die richtige Entscheidung ein 40er Kettenblatt zu montieren. Dadurch konnte ich das ganze Rennen auf der Scheibe bleiben.
Der 29er lief auch wieselflink durch den verwinkelten und sehr anspruchsvollen Kurs. Auf den sehr steilen Abfahrten kam ich sicher und zügig zurecht. Es war einfach eine Freude die 5,5 Runden durch zu racen!
Am Ende lag ich dann nach 1:17 h auf Platz 43.
Fazit:
- da ich auch auf einem der technisten und steilsten xc Kurse keine Probleme mit dem 29er hatte, sind nun auch die allerletzten Zweifel gegenüber der grossen Räder ausgeräumt. Für mich auch die erste Wahl für xc
- die Beine und die Pumpe laufen gut. > 1 h voll im eb-Bereich ohne Anzeichen von Einbrechen => die Marathons können kommen!
Bilder von Tajana, fettes merci!
Hausach2011
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04.04.2011 / 05:30
Schlussetappe Cape Epic
Die letzte Etappe ist beim bekanntesten Bike-Rennen der Welt - dem Cape Epic - nicht wie bei der Tour de France eine Triumphfahrt für die Leader; es wird nochmals alles gegeben und vom ersten Meter weg voll gefahren!
So wars auch in der diesjährigen Ausgabe nicht anders und unser Mixed Team kam sehr gut weg, weil sie nochmals alles geben wollten - nur 100 Sekunden trennten sie vom Overallpodest - und auch standen sie ein paar Reihen weiter vorne ein als an den Vortagen. Das macht aber noch nicht alles aus. Renata und Dani kämpften extrem tapfer und der Wettkampfgeist der Beiden ist enorm.
Simon kam nicht sonderlich gut weg am Start und fand sich dann zwischen Renata und Dani wieder und als er seinen Rhythmus gefunden hatte auf der Passhöhe hatte er den zweiten Platten während dem ganzen Epic - leider war Damian schon den Downhill runtergefahren und hörte Simon nicht mehr und er musste einen Schlauch wechseln.
Der Rhythmus, die gute Overallplatzierung war weg, aber auch die Beiden kämpften sich nochmals in die Top60 vor.
Am Schluss resultierte ein 3. Tagesrang von Renata und Dani und das Podest in der Endabrechnung verpassten sie um knappe 70 Sekunden nach über 35 Rennstunden - schade, aber die Freude über die ganze Leistung überwiegt.
Damian und Simon waren lange auf 'Wunschplatz 29-Kurs' und fielen mit dem Platten auf Rang 31. zurück - Sie sind trotzdem ebenfalls zufrieden mit der super Bikewoche unter härtesten Bedingungen.
Zum Glück strahlte die Sonne jeden Tag und es war nie zu heiss oder regnete selten bis nie und wenn dann nur Nachts. Wir freuen uns auf die Erholungstage und die Rückreise und werden viele Eindrücke mit nach Hause nehmen!
02.04.2011 / 15:02
Etappe 7 - der vorletzte und schönste Tag
Der heutige Tag bot alles, was Bikerherzen höher schlagen lässt. Ein schöner gemächlicher Aufstieg zum 'Mond' - wunderbare karge, sandige offene Landschaft mit viel Büschen und kratzigen Sträuchern.
Dann folgte die erste Verpflegung nach einer superschnellen Abfahrt. Und weiter gings mit einem weiterem langen Aufstieg durch sandige und coole Forstwege. Und endlich ein nicht mehr enden wollender Singletrail Abschnitt. Sandige, ausgebaute uns sehr flüssige Trails. Wow! So machts Spass.
Wenn dannn nach 117 Km aber immer noch Trails ohne Ende kommen, ist das des guten fast zuviel, vor allem wenn man vorher über 5 Stunden mehr oder wenigen am Anschlag gefahren ist. Aber das ist eben Cape Epic - man ist erst fertig, wenn man im Ziel ist!
Die Leidensgeschichten von Dani und Renata sowie Damian und Simon wie immer sehr unterschiedlich. Renata/Dani hatten etwas Pech, Danis Federgabel war 'tot' und musste wieder aufgepumpt werden in der Tech-Zone und dann ist bei ihm noch das Pedal 'gebrochen' und er konnte nicht mehr enklicken. Somit wenig Zug auf dem Pedal.
Den dritten Gesamtrang haben sie leider verloren - aber die Leistung ist dennoch sehr sehr bemerkenswert. Sie sind ausgezeichnet unterwegs und wer die Epic mal beendet hat, weiss um die Härte des Rennens. Rang 5 erreichten sie heute.
Damian und Simon erwischten einen weiteren sehr guten, wenn auch nicht so perfekten Tag wie gestern. Bereits zu Beginn hatten sie sich unter den ersten 30 Teams festgesetzt und konnten das Ding bis am Schluss durchziehen. Simon erlitt ein Mini-Einbruch gegen das Etappenende und wegen einer Unkonzentriertheit ein kleiner, allererster Sturz, ausgerutscht. Nichts Böses. Rang 28. Overall - 26. in der Kategorie und ebenfalls im 28. Rang vor der letzten Etappe. Wir sind gerüstet für die letzte, nochmals happige aber etwas kürzere Challenge.
Der letzte Tag bringt auch viele Emotionen - wir freuen uns.
31.03.2011 / 13:55
Stage 5 - Zeitfahren
Das Zeitfahren heute war ein riesiger Spass für beide Baumat/zaboobikes.com Teams! Rang 4. für Renata und Dani mit einem grossen Vorsprung auf das bisher viertplatzierte Rotwild-Team.i Sie haben nun 15 Minuten Reserven für die letzten 3 Tage Epic.
Damian und Simon waren auch heute flott unterwegs. Mit Rang 28 genau so klassiert wie ihre Startnummer. Nach dem gestrigen sehr langen Tag einfach eine super Abwechslung und mit fast 24h Erholung wars nahezu perfekt. Heute hat sich Simon erstmals so richtig gut gefühlt auf dem Bike nach paar Leidenstagen und die Beiden waren fast gleich stark am Berg. Downhill ist Damian ist eine Klasse für sich!
Wir sind gespannt auf den morgigen Tag - mit 140 Km die längste Etappe!
30.03.2011 / 15:16
Stage 4 - Cape Epic
Die extreme Herausforderung haben heute definitiv alle gefunden. Ein sehr langer Tag mit vielen kleinen Anstiegen und vielen technischen Passagen voll von Sand, groben Steinen und schnelle und auch mal langsame Abfahrten. Renata und Dani verpassen aufgrund zwei Plattfüssen den erneuten 3. Rang knapp, aber im Gesamtklassement sind sie immer noch auf dem Podest klassiert.
Mit über 6 Stunden Renndauer ging der heutige an die Substanz. Damian und Simon hatten heute ihren besten Tag mit Rang 27. Nur ein kleiner Durchschlag gegen Ende der Etappe hinderte die Beiden vor einer Top25 Klassierung.
28.03.2011 / 11:07
Stage 1
Der erste Tag war vollgepackt mit superschönen Singletrails und steinigen Abfahrten sowie viele doppelspurigen technischen Forstwegen. 89 Kilometer waren angesagt und wir wussten, dass wir diesen Tag nicht unterschätzen durften. Es war wahnsinnig schnell und die Profiteams waren schnell ausser Sichtweite.
Renata und Dani starteten recht schnell und Dani musste am Schluss mit Krämpfen in den Beinen etwas büssen. Aber schlussendlich resultierte wiederum der grandiose 3. Rang!
Damian und Simon starteten auch zügig und konnten stetig die ersten beide Aufstiege fahren. Die Batterien von Simon waren 14 Kilometer vor Schluss ziemlich leer. Er konnte sich noch ohne grossen Zeitverlust ins Ziel retten. Nach dem gestrigen 64. Rang haben sie sich ein Stück nach vorne gearbeitet.
Das Leben im Camp macht allen Spass, zusammen mit dem Mixed Führungsduo Esther Süss/Bärti Bucher haben unser Camp eingerichtet. Es hat sowieso recht viele Schweizer Teams am Epic und das Zusammenleben ist sehr relaxed und freundlich. Die Organisation und Verpflegung einmal mehr absolute Spitze!
27.03.2011 / 17:48
RBC Schaan FL
Heute Sonntag war es soweit. Mit viel Training aber noch ohne Ernstkampf in den Beinen ging es gleich mit dem Racer Bikes Cup in Schaan FL los.
Dank der Zeitumstellung auf Sommerzeit war für die innere Uhr schon um 05:00 Uhr Tagwache. Mit meinem Schwiegervater Pius als Betreuer ging es ins Ländle.
Mit 70 Fahrer bei den Amateuren/Master war es ein riesen Feld und das Gedränge nach dem Start um 09:35 Uhr entsprechend.
Ich kam gut in die Gänge, und konnte mich in den Top 20 festsetzen. In der ersten Abfahrt hatte ich dann aber ein mechanisches Problem und musste kurz absteigen. Schwupp, zurück auf Platz 35...
Den Berg hoch konnte ich einige wieder einsammeln, dafür kam es in der 2. Abfahrt noch schlimmer. Ein Jungspund schoss mich nach allen Regeln der Kunst ab und ich flog in die Balustrade. Ich blieb heil, das Bike auch und weiter gehts. Die Moral war dann leider etws weg. Trotzdem konnte ich noch einige Fahrer überholen und schloss das Rennen auf dem 28. Rang ab.
Nicht die Welt. Aber ich habe die Gewissheit, dass das Wintertraining so schlecht nicht war. Es müssen aber noch ein paar harte Trainings gefahren werden, so dass der Puls auch wirklich richtig hoch kommt. No pain no gain!
Das zaboo Bike war einfach genial. Noch nie fühlte ich mich so sicher auf einem Bike. Super Laufruhe und wendig um die Ecken. Was will man mehr. Mit passt es genial.
In zwei Wochen geht es in Tesserete TI bereits mit dem nächsten RBC weiter.
Bilder in Action folgen ASAP.
Bis bald
Marcel
22.03.2011 / 16:28
Die Karten müssen auf den Tisch
So, jetzt ist fertig lustig! Am Sonntag um 09:35 müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden. Ob ich Trümpfe habe oder nur "Brättli" werden wir sehen.
Bereits sind 69 Fahrer auf der Amateure/Master Startliste vom Racer Bikes Cup in Schaan. Die Master kann man an einer Hand abzählen, der Rest sind "young guns". Hoffentlich sehe ich trotz meines Alters nicht zu alt aus. Ich werde einfach alles geben und am Schluss schauen was dabei herausgekommen ist. Auch ich bin gespannt wie meine Form sein wird.
Meine 29er Feile wird sicher TOP am Start stehen. Es liegt also alles an mir....
Diese Woche gut erholen. Noch ein paar lockere Trainingsrunden auf der Strasse und im Gelände drehen und dann loooooooooooos!
Race update folgt.
Stay tuned
Marcel
11.03.2011 / 05:52
Ladies and gentlemen, start your engine!!
Gestern war es soweit. Nach unzähligen Kilometer auf der Rolle, bei Kälte und schlechtem Wetter ging es endlich mit meiner 29er Feile ins Gelände. Die Reflexe müssen ja auch aus dem Winterschlaf geweckt werden, steht in 2 Wochen doch auch der erste Racer Bikes Cup in Schaan auf dem Programm. Der Motor muss nun auch mal in höhere Drehzahlen gejagt werden.
Ich habe mich entschieden am Irchel (auf Youtube unter Irchel Downhill suchen) zu ballern. Es ist fast unheimlich wie das Gerät abgeht. Ich bin technische Rampen hochgefahren, welche ich mit 26" und Dugast nie geschafft habe. Runter fühlt man sich einfach bombensicher. Zeitvergleich gegenüber dem 04.08.10? Schneller...
Noch ein paar harte Intervalle nächste Woche. Dann mal schauen was in Schaan gegen die Jungen so alles drin liegt. Ich bin gespannt. An der Motivation wird es sicher nicht fehlen. Am Bike findet nur noch finetuning statt. Die leichten Tune Teile montieren und auf den superleichten Race Laufradsatz hoffen.
Stay tuned, Marcel
05.03.2011 / 12:06
Ziel schon vorzeitig nicht erreicht
Diese Woche hatte ich mir 20 effektive Trainingsstunden zum Ziel gesetzt, welche ich nun aber nicht erreichen kann. Die Woche wäre sehr polysportiv gewesen: Montag: Rolle- und Lauftraining, Dienstag: pause wegen intensiver Vorwoche, Mittwoch: Langlauf und Rolle, Donnerstag: Langlauf, kleine Snowboardtour und Lauftraining. Wobei es bei diesem Lauftraining begann: Der Körper fühlte sich zwar in top Zustand, allerdings meldete sich bereits nach 30 Minuten das linke Knie. Aus vergangenen Situationen, wo Knieprobleme im Spiel waren, habe ich gelernt und deshalb vorsorglich die Laufeinheit abgebrochen. Gestern, Freitag, war dadurch eine "Zwangspause". Heute, Samstag, versuchte ich es nochmals auf dem Rennrad, allerdings ebenfalls nur 45 Minuten. Das Knie fühlt sich zwar wieder sehr viel besser an, dennoch scheint es dringendst eine Pause haben zu wollen.
Alles in Allem passt es nicht soooo schlecht, denn nächste Woche wäre sowieso aus Regenerationsgründen eine reduzierte Trainingswoche geplant. Trotzdem aber beende ich diese Woche nun mit nur 14 Stunden, statt 20.
Pascal
04.03.2011 / 19:45
Sonnenstube die Zweite
Zaboo im Schnee und das im Tessin? Ja, es ist möglich. Auf dem Monte Bre oberhalb Locarno schneite es! Dem Bike war es egal, es flog die 1000 Höhenmeter rauf. Am Nachmittag war dann chillen angesagt. Bei diesem Wetter geht man ja nicht mal mit dem Hund gassi!
Heute Morgen oh Wunder Sonnenschein! Also, auf's Bike und die letzte lange Einheit geniessen. Via Verbania, Domodossola und dem Chentovalli zurück nach Ascona. 129 km auf der Uhr. Sonne satt, einfach genial!! Die Ausdauer sollte nun passen, bis zu den ersten Rennen wird nun kurz und heftig trainiert.
Übrigens, ich hatte meine Feile an der Waage: Strassenbereifung auf Crest29 Felgen, 2 schwere Flaschenhalter, kleine Pumpe= 8750 Gramm!! Mit den Nöpplipneu auf dem Race Laufradsatz werden es sub 9000 Gramm sein. Und das alles mit seriösem Material. Genial!!
Morgen Samstag nochmals kurz auf's Bike und dann geht es auch schon wieder nach Hause. Fertig Ferien, am Montag geht's zurück ins Büro.
Stay tuned Marcel
02.03.2011 / 17:52
Sonnenstube??
Letzte Woche habe ich mit der Familie den Schnee genossen. Ja, es hatte welchen. Die Kids habes es so richtig krachen lassen! Das Bike war natürlich mit dabei. Ich habe dafür gesorgt, dass im Skiraum die Luft nicht besser wurde ;-). Fleissiges Rollentraining also. Anschliessend bin ich dann ca. 450 Höhenmeter zur Mittelstation rauf spatziert. Ist auch was. Jetzt ist aber fertig Winter!! Seit Dienstag bin ich nun im Tessin. Es müssen noch ein paar Kilometer gesammelt werden. Gleich nach der Ankunft ging es mit meinem Brandneuen Racebike (mit Strassenbereifung, die Nöpplipneu blieben zu Hause) bei angenehmen 10 Grad los. 125km mit 1100 Höhenmeter waren am Schluss auf der Uhr. Das Bike fühlt sich einfach genial an! Zaboo rocks!! Die Gümmeler mit ihren sub 7kg Maschinen wurden reihenweise verbrannt! Die staunen übrigens Bauklötze wenn da einer mit einem 29er vorbei rauscht. Heute ging es einmal um den Lago Maggiore. Wo ist die Sonnenstube? Hochnebel bei 5 Grad!! Warme Kleider und genügend Gel in der Tasche. Die 165km habe ich überlebt. Nach 4h kam dann aber das grosse Leiden. Puls OK, aber die Beine wollten nicht mehr so. Morgen Donnerstag wird das Training kurz aber heftig sein. Ich will mal die Klettereigenschaften meines Zaboos's im Aufstieg zum Monte Bre testen. Schlappe 1000hm auf knapp 10km. Mal sehen was noch in den Beinen ist. More News very soon. Ciao a tutti Marcel
28.02.2011 / 14:27
Stillstand und doch Fortschritt?
Meine Route führte heute bei schönstem Wetter und warmen Temperaturen von Sachseln Richtung Alpnach, dann um den Lopper-Tunnel nach Kriens und Hellbühl, dort eine Schlaufe gedreht und zurück nach Sachseln. Nicht alle Welt, 3 Stunden waren es. Traumhaft - In Gedanken. In Realität kam ich kaum vorwärts, ich hütete meinen Platz: die Rolle.
Um nun aber trotzdem noch in die Natur zu kommen folgt jetzt noch eine Laufeinheit. Draussen! =)
22.02.2011 / 16:40
Zaboo goes Heidelberg
Am vergangenen Montag durfte ich mein Terra 29 bei Simon in Uetendorf abholen, bevor ich mich nach Disentis zum Freeride Camp der Uni Heidelberg aufmachte, wo ich ein wenig wehmütig bei 8 Grad und grünen Hängen die Ski statt dem Bike aus dem Kofferraum lud. Ob mir mein neues Bike diese Missachtung verzeihen würde bezweifelte ich zu diesem Zeitpunkt.
Vier Ski- und einen Biketag später bin ich mir sicher einen tollen und gutmütigen Charakter für die kommende Saison an meiner Seite zu haben.
Nun aber von vorne: Die vier Tage um und auf dem Oberalbstock entpuppten sich entgegen meiner anfänglichen Skepsis, wegen des fehlenden Schnees im Tal, als echtes Erlebnis, dem es auch an physischer Intensität nicht mangelte. Doch blieb mir stets die Freude auf mein neues Terra im Kopf. So ertappte ich mich bei der einen oder anderen Abfahrt wie ich mir innerlich, auf den bereits vom Schnee preisgegebenen Flächen, eine kleine Bikerunde zusammenbastelte, jedoch sollte die erste Fahrt wirklich bis heute auf sich warten lassen. Noch am Abend meiner Rückkehr nahm ich die noch notwendigen Einstellungen am Rad vor um gleich am nächsten Morgen die ersehnte erste Ausfahrt starten zu können. Trotz der meiner noch etwas lädierten Beine von der Tour des Vortages fühlte ich mich gut und kurbelte erwartungsvoll dem Wald entgegen. Auf meinen liebsten Trainingstrails angelangt fuhr ich, beflügelt von meinem neuen Gefährt, eine Kehre nach der anderen immer schneller den Berg hinauf, um geradewegs in die frisch angelegte, technisch anspruchsvolle Downhillstrecke einzubiegen, um mein Terra auch in dieser Disziplin zu prüfen. Am Fuße des Berges angelangt blickte ich über die Schulter zurück und grinste meine Kollegen an, die alle ein Urteil von mir über den „Neuen“ in unserer Runde erwarteten. Was soll ich sagen? Ein super Bike! Es hält sämtliche Versprechen der Befürworter und diejenigen, die an den großen Rädern noch zweifeln sind bestimmt noch kein Terra 29 gefahren.
In diesem Sinne – the ride size for a living planet – viele Grüße aus Heidelberg
Bilder von Terra‘s ersten Abenteuern in und um Heidelberg folgen!
22.02.2011 / 08:11
poisen cup: adenau
am 20./2. ging es dann zum 2. lauf des poisen cups nach adenau. recht weit, fast 4h auto ein weg, aber im februar war einfach kein anderes rennen zu finden... aber das rennen lohnt sich. eine echt nette strecke und auch gut organisiert. kann man nix sagen!
zum rennen: es hatte wie angekuendigt -2grad und war am schnee/eis regenen... der anstieg ging gott sei dank auf asphalt hoch und dann ging es zum rumsauen in den schmodder! das war aber auch gut so, so war man nicht so waaahnsinnig schnell und ist auf der abfahrt nicht voellig ausgekuehlt. es gab auch 2 lustige kurz singletrail passagen, die gerade durch den schlamm interessant wurden.
vom start weg bildete sich eine spitzengruppe mit erik huenlein, kim tofaute, benjamin brockhagen und mir. wir hatten am ende des anstieges gleich einen vorsprung herausgefahren, um dem rest zu zeigen, das wir nicht mit ihnen spielen wollten :)
auf der abfahrt blieben wir erstmal alle zusammen, da es schon sehr seifig war. so ging es dann auch in die 2. runde. dort konnte erik allerdings ein loch reisen, da ich in einem der zwei singletrails ein bisschen aufgehalten wurde.
darauf hatte ich keine lust mehr und bin dann ab runde 3 von vorne gefahren. nach der 4. runde hatte kim auf platz 4 liegend dann noch einen platten und viel ganz zurrueck. ich forcierte dann am anstieg noch einmal das tempo und zog in der abfahrt endgueltig davon. diesen vorsprung konnte ich in der der letzten runde noch etwas ausbauen und wurde sicher 2.
fazit: die form ist da! jetzt muss ich es nur noch umsetzen! und auch im tiefen schlamm lief mein 29er ruhiger als die "kinderraeder" ;)
so bilder gibt es dank pepe nietnagel auch:
14.02.2011 / 09:26
zaboo UMFRAGE
Liebe Besucherin, lieber Besucher
Seit wenigen Monaten ist zaboo auf dem Schweizer Markt lanciert. Der Start ist mehr als geglückt. Das ist aber erst der Anfang - wir haben noch einiges vor. So wollen wir auch unsere Kommunikation professioneller und zielgruppengerechter umsetzen. Dazu führen wir eine Online-Umfrage durch und bitten Sie um Ihre Unterstützung. Investieren Sie 15 Minuten Ihrer wertvollen Zeit und nehmen Sie an der Umfrage teil. Als Dankeschön verlosen wir 3 tolle Preise. Zaboo dankt Ihnen herzlich!
13.02.2011 / 19:29
Teambekleidung
Heute hatte ich das gute Glück, spontan meine neue zaboo-Teambekleidung von Simon abzuholen. Das neue Bekleidungsset umfasste eine komplette Radbekleidung für Sommer und Winter, einen neuen MET-Helm und einen zaboo-Freizeitpullover, passend zum zaboo-T-shirt. Bei einer gefolgten kürzeren, dafür intensiven Rennvelo-Runde, konnte ich das neue Bekleidungsmaterial gleich testen.
Ich bin sehr überzeugt von den Materialien, Qualität und Funktionalität!

Von daher also ein dickes Lob für die Organisation der super Bekleidung!

13.02.2011 / 13:42
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Gestern Samstag konnte ich so richtig die Sonne geniessen. 125km mit 1055 Höhenmetern hat es gegeben. Es war einfach so richtig genial. Wenn es nicht dunkel geworden währe... Ich hätte es noch länger ausgehalten!
Heute um 8:45 ging es gleich wieder los. Geplant waren weitere 100 km. Nach ca. 15min wollte ich mal den ersten Schluck aus dem Bidon nehmen. Bidon? Oh, der ist leider nicht mitgekommen. So 1:30 ohne zu trinken geht schon, also änderte ich meine Route so dass ich ohne zu dehydrieren wieder zurück komme. Ich kann ja dann noch ein andere Schlaufe drehen. 200m vor der Haustüre schoss mich ein Gaspedaldrücker ab!! Ich konnte abspringen, doch mein Vorderrad wurde überrollt! Also kein zweites Schläufli, dafür ins Whirlpool meiner Eltern.
Nun muss ich mal auf die Schnelle ein 26" Vorderrad organisieren, so dass ich wenigstens trainieren kann.
Die Saison hat noch nicht begonnen, und schon ordentlich Material zerstört. Zum Glück habe ich meine Zaboos noch nicht. So musste immer mein altes BMC Trainingsrad hinhalten....
Geniesst die Sonne!
Stay tuned, Marcel
06.02.2011 / 20:11
Fortschritte?
Was für eine Woche!
Nach dem ich am Mittwoch noch bei -4°C sämtliche Velo-Kleider die ich habe brauchte um halbwegs nicht zu erfrieren, war es bereits am Freitagabend schon ganz anders. Übrigens, zum Glück hatte ich am Mittwoch diverse Kleiderschichten. Mein Sturz bei ca. Tempo 60 währe wohl nicht so glimpflich verlaufen. OK, mein Trainingsrad hat ordentlich gelitten, aber ich blieb heil! Mit den zerrissenen Klamotten kann ich nun das Rad reinigen....
Zurück zum Freitag. Feierabenbier? Nicht für mich, lieber eine schnelle Runde auf der Strasse. Die Beine zucken, der Kopf will mehr. Pfäffikon -> Hittnau ging schon wieder auf der grossen Scheibe! Die Fortschritte sind sicht- und messbar. Aber weiter gehts, die Konkurrenz schläft nicht!
Die schönen Temperaturen am Wochenende konnte ich auf dem Rad nicht so geniessen. War immer früh unterwegs, da war es noch nicht so angenehm. Was solls, Hauptsache gute Kilometer. Sonst wurde aber fleissig Sonne getankt.
Tomorrow back to work...
Stay tuned
Marcel
03.02.2011 / 18:28
IceRider
"am gestrigen sonntag, war es soweit. sascha burghardt's zaboo musste
seine feuertaufe bei eisigen -9grad in schoemberg (calw) bestehen.
die strecke war bretthart gefroren und zum teil auch ueberfroren.
nach der warmfahrrunde wahr es aber klar, das das mit dem 29er auch
ohne spikes geht.
nach der ersten abfahrt hatte sascha allerdings so eingefrorene
haende, das er ersteinmal an der trinkflasche die haende auftauen
musste. irgend wie muessen die handschuhe zwischen warmfahren und
start nass geworden sein,... bei -9grad nicht nur nicht angenehm,
sondern auch echrt gefaehrlich, wenn man den lenker nicht greifen
kann!
das rennen schien gelaufen... aber gegen ende der ersten runde lief es
so gut, das er beschloss doch noch einmal gas zu gebeben... der zombie
will leute fressen, was es auch an jedem anstieg tat!
mitte der 2. runde war er auch schon wieder in der gruppe, die er mit
eingefrorenen haenden ziehen lassen musste und die aufholjagd konnte
weiter gehen!
im ziel lag er dann auf 19. (15.ak) von 105 startern, nur 9minuten
hinter dem sieger. Es war nur schade, das er in der ersten runde
~5minuten verlohren hatte, sonst waere es ein weit vorne in den top10
gewesen.
fazit: der zombie hat die feuertaufe mit bravur bestanden. im flachen
konnte ich der fahrer sich schonen und an den rampen klettert das rad
wie eine gemse! auf den abfahrten liegt es einfach wie ein brett!"
31.01.2011 / 16:12
Trans Andes Challenge 2011
Die Trans Andes Challenge 2011 ist bereits wieder Geschichte! Eine Geschichte mit einem Happy-End. Ich war selten so zufrieden nach einem Rennen. Einfach zufrieden mit dem Erreichten!
Jede Etappe hatte besonderes zu bieten. Der erste Tag startete mit der Überfahrt auf der Fähre und einem superschönen und langen Aufstieg mit einer schnellen Abfahrt Richtung Huilo-Huilo. Wir konnten bereits den zweiten Platz realisieren und ich war sehr erstaunt über unser gutes Ergebnis und meine Form schien bereits in Ordnung zu sein!
Am zweiten Tag konnten wir unseren Vorsprung auf unsere kanadischen Verfolger ausbauen und wiederum eine sehr schöne Etappe erleben mit Start in Huilo-Huilo und Ziel bei der wunderbaren Therme von Conaripe.
Der dritte Tag werde ich nie vergessen. Noch nie konnte ich ein doch sehr international besetztes Rennen gewinnen. Am langen Anstieg in Richtung Volcano de Villaricca, wo ich zusammen mit meinem Teampartner Javier Püschel super harmonierte, konnten wir das Spitzenteam mit Ben Sonntag und Jason Sager einholen und verloren auf dem letzten Kilometer des Uphills noch etwas Zeit. Auf der Abfahrt standen Ben und Jason dann plötzlich am Wegrand, Ben hatte einen platten Reifen zu beklagen. Wir übernahmen die Führung und konnten die bis zum Ziel halten, resp. noch ausbauen. Mit 2.30min Vorsprung kamen wir in Menutue an. Super schön! Trotz Pech für die beiden Jamis-Fahrer für mich doch ein sehr schöner Erfolg. Vorallem auch für meinen Einheimischen Teampartner Javier, den ihn erwarteten alle einmal zuoberst auf den Podium. Er zählt zu den ganz grossen Fahrern auf dem Südamerikanischen Kontinent und es war auch für mich eine Ehre mit ihm das Rennen absolvieren zu dürfen.
Am Tag 4 bis 6 folge ein Highlight das Andere! Vor allem Landschaftlich genial. Das Essen war immer perfekt und die Mitstreiter immer sehr relaxed. Etappenrennen haben eine total anderen Charme als Eintagesrennen!
Der Lebenstil der Chilenen hatte es mir bereits letztes Jahr angetan. Es sind sehr nette und zuvorkommenden Leute mit gesundem Humor und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Sie lassen sich nicht stressen und alles funktioniert irgendwie, wenn auch mal mit etwas Verspätung.
Das Rennen gab mir einmal mehr pure Energie für kommende zaboo Arbeiten. Es ist noch ein langer, harter und steiniger Weg bis unsere 29er Marke etabliert ist. Wir sind bereit dafür!
Resultate des Trans Andes Challenge findet ihr hier
16.01.2011 / 15:29
12 Grad, blauer Himmel
Ebenfalls nicht im Tessin oder auf den Kanaren, dafür aber im frühlingshaften Obwalden zu Hause. Auch mich hat bei dem Wetter natürlich das Rennvelo gepackt um ein paar Kilometer zu sammeln.
Schade aber, da hätte ich wohl doch noch eine Zusatzrunde nehmen sollen: bei mir warens gestern, Samstag, wie heute, Sonntag, je nur 100km. Muss mich an Marcel geschlagen geben - aber der Revanche kommt noch! =)
Dabei führte es mich gestern um Ruswil herum, heute fuhr ich kreuz und quer durch Ob- und Nidwalden.
Trotz nur 100km kann ich auf ein erfolgreiches Grundlagentraining zurückschauen .. obwohl aus Motivationsgründen bei dem traumhaften Wetter der Puls teilweise auch dem Grundlagenbereich entwichen ist... Pascal
09.01.2011 / 08:29
welcome to zaboo teams29 blog
Herzlich Willkommen auf dem Teamblog von den zaboo teams29
Auf eine erfolgreiche Saison 2011
27.12.2010 / 16:30
Skitour Rickhubel OW
Heute kam kurzentschlossen eine Änderung: statt auf die Langlaufskier ging es heute mit meinem Bruder auf eine kleine Skitour. Start war das Langis, von wo aus es uns Richtung Rickhubel trieb (beides im OW-Land).
Wir waren nicht die ersten oben, was wir uns natürlich auch so dachten, dennoch zeigte sich das Panorama und die Natur von seiner schönsten Seite: Sonnenschein, fast windstill und Pulverschnee ...
17.12.2010 / 04:34
Teamrider André Hager testet
Sensationell – Cool – einfach geil!!! War heute zwei Stunden auf dem Zaboo-Bike unterwegs. OK, aufgrund des Wetters leider zu 99% nur auf Asphaltstrassen. Nicht mal Schotterstrassen waren bei diesen feuchten Verhältnissen zum Fahren brauchbar. Trotzdem war ich von unten bis oben nass und dreckig!!! Aber kein Problem, wenn man ein solches Bike fährt.
Ich war natürlich total gespannt, wie ich mit einem fremden Fahrrad zurecht komme, nachdem ich 2 Jahre mit einem 18kg schweren Tourenrad und zusätzlich 40Kg Gepäck unterwegs war. Ich habe mich sofort von Beginn an total wohl gefühlt auf dem Rad. Es sitzt in den Händen, in den Beiden und am Hintern wunderbar. Die Umstellung auf 29“ war kein Problem für mich (jedenfalls auf der Strasse nicht). Das Rad rollt super und in den Kurven, bei tiefen wie bei hohen Tempis, ist es extrem spurtreu (besser als das Scott Genius). Fühle mich somit sehr gut und sicher. Leider konnte ich noch nichts technisches fahren, bin aber sehr zuversichtlich, dass auch dies wunderbar laufen wird. Was mich dann noch am meisten wunder nimmt sind die ganz steilen Anstiege auf Schotter…
22.11.2010 / 12:57
zaboo testride von Teamfahrer Marcel Knecht
Datum: 21.11.2010
Ort: Region Winterthur, Schauenberg
Am Samstag den 20.11.2010 konnte ich das Testbike vom Team Kollegen Gusti Wildhaber übernehmen. Auf den ersten Blick habe war ich vom Bike überwältigt!
Am Sonntagmorgen war es dann soweit. Das Teil konnte ausgiebig getestet werden. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ging es um 09:00 Uhr ab in den Nebel.
Von Beginn weg habe ich mich total wohl gefühlt. Es fühlt sich wirklich so an wie Simon es mir beschrieben hat. Extreme Laufruhe mit einer super Spurtreue. Über die Wurzelteppiche hat man ein gefühltes Fully! Dank der super Traktion kann man auch sehr steile Aufstiege voll im wiegetritt rauf ballern.
Obwohl die Trails sehr feucht und schmierig waren, fühlte ich mich auch bei hohem Tempo immer sehr sicher auf dem Bike.
Kalt hatte ich nie. Das Bike schreit nach Tempo, entsprechend war auch der Puls nicht immer im Grundlagenbereich. Aber nach 3:22h war ich dann wirklich platt. Mit einem breiten Lächeln hängte ich den 29er in die Garage.
Fazit:
Das zaboo terra29 hat mich ab der ersten Sekunde voll überzeugt. Sowas geniales bin ich noch nie gefahren. Sowohl den Berg hoch, wie auch runter setzt es Massstäbe. Die Vorteile eines 29er Bikes kommen voll zur Geltung.
Das Testbike habe ich nun noch knapp zwei Wochen bei mir. Hoffentlich ist das Wetter nicht zu schlecht, dass ich noch die eine oder andere Ausfahrt geniessen kann.
Stay tuned
Marcel
























