April 2011

22.04.2011 / 14:56 von Mark Thomson

Zaboo TTT

Was gibt es schöneres als am Karfreitag um 08:30 aufs Rad zu steigen. Mark Thomson mit seinem Rennrad, ich mit meinem tron29 inkl. Strassenbereifung.

Es war eine geniale Runde von Winterthur das Tösstal rauf, über die Hulftegg und ein paar Gegensteigungen nach Wil, von dort hoch nach Eschlikon. Es kam was kommen musste. 20km TTT (Twin Time Trial). Volle Kanne ging es im Gegenwind zurück nach Winterthur.

Es hat mächtig Spass gemacht, auch wenn der Puls schon ziemlich hoch ging. Vielen Dank Mark, fürs super Training!

Details zur Runde, die Garmin Daten von Mark:

http://connect.garmin.com/activity/80749210?sms_ss=email&at_xt=4db184f23dce1aba%2C0

Ich wünsche euch viel Spass beim Eier suchen.

Stay tuned, Marcel

21.04.2011 / 18:27 von Mat Haussener

CC Homberg und Abendlauf

Nun, auch bei den "langsamen" Bernern geht die Saison nun endlich los!

Uns zwar letzten Samstag mit dem Bike CC im Homberg. Ein sehr harter Kurs auf dem man sich wegen seinen technischen Downhills und der fehlenden Flachstücke eigentlich nie erholen kann. Achtung-Fertig-Los und dann Vollgas bis zum Ziel. Nach einer knappen Stunde ist es dann vorbei. Wie jedes Jahr war ich vor dem ersten Rennen noch sehr nervös. Man weiss ja nie, wo man steht. Der Start klappte sehr gut und ich konnte mich mitten in den Elitefahrern einreihen. Dass ich momentan noch Zaboolos fahre, rächte sich in Runde drei, als mir beim Schalten die Kette hinter die Kassette in die Speichen fiel und sich verklemmte. Der unplanmässige Zwischenstop liess mich den Anschluss an Manuel Scheidegger, den Führenden der Katergorie Masters, verlieren. Dafür hatte ich von hinten nun Damian Perrin (den Cape Epic Teamkollegen von Simu) am Hals. Ich pushte nochmal was ging und konnte Damian bis ins Ziel auf Distanz halten.

Fazit:
2. Kategorie Masters
6. Overall (Sieger Sepp Freiburghaus)
Durchschnittspuls 178
Maximalpuls 187
Rangliste gibt's hier

Heute galt es dann beim Laufen erstmals ernst. Als Multisportler muss ich auch im Laufen einigermassen schnell sein. Dass gelingt nicht immer. Heute aber schon. Der Abendlauf führte über 7km und enthielt eine ungefähr 300m lange Steigung mit ungefähr 50hm Differenz. Tja was soll ich sagen. Auch diese Distanz geht eigentlich fast Vollgas. Da gibt es nichts zu Taktieren. Als nach ungefähr 3km die Post abging, hab ich einen Moment gezögert und schon war ein Duo entwischt. Ich machte mich allein auf die Verfolgung, aber allein ist das eine schwierige Sache.

Fazit:
3. Rang Overall in 25min24sek
Durchschnittspuls 178
Maximalpuls 190

21.04.2011 / 06:13 von Sascha Burghardt

Masters Bundesliga in Münsingen

Am gestrigen Sonntag ging es zum ersten Lauf der MTB Bundesliga. Da ich ja ein alter Mann bin, durfte ich am Samstag in der Mastersklasse fahren. die Fahrer der Mastersklasse fahren nicht das XC Rennen, sondern einen Kurzmarathon (44km)... eigentlich so gar nicht meins.

Vom Start weg ging es gleich volles Tempo los. Da parallel der "normale Marathon" lief, waren auch die ganzen Kurzmarathonprofis am Start.
Da es hinten gerne mal zu Stürzen kommt, hing ich mich dann erst einmal an den späteren Sieger und bin voll vorne mitgefahren. So bin ich auch in den ersten Berg hinein gefahren, wo ich dann aber etwas Tempo raus nahm und war dann in der zweiten Gruppe gut mit dabei.
So ging es dann bis zur Verpflegung bei km 22, doch ein paar km später war er dann da: der "Mann mit dem Hammer"! schlagartig und ohne Vorwarnung ging der Puls nicht mehr über 170 Schläge und die Beine wollten auch nicht mehr. Ich musste reißen lassen und bin dann im "Bummeltempo" weiter gefahren.
Kurz vor dem Ziel kamen wir dann auf die entschärfte Xc Strecke. Doch das war für einen getarnten Rennradfahrer vor mir wohl doch zu anspruchsvoll, so dass er einen halben Meter vor mir stürzte. Leider war da nix mehr zu retten und ich legte mich gleich mit drüber. Dabei prellte ich mir noch den Ellenbogen. wodurch ich dann erst einmal 5 Minuten warten musste, bis ich ihn wieder bewegen konnte. Da ich kein 1500m vor dem Ziel nicht aussteige, bin ich dann noch ins ziel gerollt.

Fazit: auf einem so einfachen und schnellen Kurs läuft der 29er (gerade mit der schmalen 1.9er Bereifung) wie ein Rennrad. Und auf den schnellen Abfahrten liegt er sicher und ruhig. An den Anstiegen konnte ich keine nachteile merken, SO soll es sein!

 

Die Form stimmt und jetzt kommen ja die richtigen Marathons!
Als nächstes geht es am 30.4. auf die große Runde am Gardasee, danach auf die große runde in Offenburg... und dann kommt es! Finale Ligure 24 h, DA freue ich mich schon drauf!

 

20.04.2011 / 11:38

zaboo setzt sich durch -the ride size!

Ich ging nach dem Rennen im Tessin Sonntag direkt ins Trainingscamp nach Cesenatico (Italien). Dort trainierte ich auf dem Rennrad fleissig Grundkondition 700km insgesamt bis Freitag danach reiste ich wieder nach Hause und entschloss mich ein Race zu fahren um noch eine schnelle Einheit zu machen.

In Bütschwil war der Radsporttag und das Rennen dauert ca. 50min ideales Intervall.

Als ich Sonntag mit relativ schweren Beinen am Start stand, wusste ich wirklich nicht wie meine Form ist. Der Start verlief etwas hektisch und es gab schnell ne Spitzengruppe mit Christof Bischof René Wildhaber Tobias Hollenstein und Erich Kuster.

Ich fühlte mich super und entschloss schon in der zweiten Runde anzugreifen, Bischi konnte als Einziger folgen und fuhren dann auch zusammen das ganze Rennen.

Es war cool jeder machte seine Führungsarbeit und bis zur letzten  Runde waren wir fast ein Team ;-) Auf der letzten Runde waren dann ziemlich heftige Sprints angesagt und jeder wollte die wichtige Position 1km vor dem Ziel einnehmen, dies gelang mir dann und konnte dann auch das Rennen für mich entscheiden!

Zum Bike: es fühlte sich gut an, vorallem bei den Kiesaufstiegen konnte man aus dem Sattel und heftig in die Pedale treten ohne durchzudrehen! Die Saison kann kommen!

18.04.2011 / 07:22 von Mark Thomson

Aufwärts!!

Nach dem mechanischen Defekt und der grossen Ernüchterung von Tesserete vor eine Woche, hatte ich Gestern Sonntag die Chance es besser zu machen.

Beim EKZ Bike Cup melden viele Elitefahrer nach, deshalb ist es schwierig das Feld vorher schon abzuschätzen. Auch Gestern war es wieder so. Standen doch einige Racer Bike Cup Top 10 Fahrer am Start.

Dank dem sehr intensiven Einfahren, hatte ich wieder mal einen guten Start. Den Berg hoch konnte ich richtig hämmern, in den technischen Passagen versuchte ich einfach flüssig durch zu kommen was mir auch gut gelungen ist. Dem 29er sei Dank! Gegen Ende des Rennens fehlte mir noch etwas die Kraft, aber das kommt mit den nächsten Rennen. Es geht aufwärts!

Im Ziel war ich 17. und echt zufrieden. Bei einem solchen Feld ist das wirklich gut. Gewonnen hat Marcel Wildhaber von Scott-Swisspower (mit einem 29er).

Nun gilt es gut zu trainieren, in drei Wochen geht es mit dem RBC in Solothurn weiter.

Stay tunded, Marcel

12.04.2011 / 07:17 von Sascha Burghardt

XC Taelercup in Hausach

Letzten Sonntag wurde es dann langsam ernst: das letzte Vorbereitungsrennen vor dem Bundesligastart in Hausach, diesmal Elite Lizens (u23 + Herren + Senioren... ALLES!)

Das Wetter: königlich, sonnig und trocken!

Die Stecke wie immer: perfekt, steil und technisch.

Die Ausgangssituation: bescheiden, Startplatz 75 von 81.

Das Starterfeld: exquisit! Es war, bis auf die paar, die in Lugano waren, ALLES was in Süddeutschland schnell fahren kann anwesend. Ein paar Marathonfahrer haben sich zwar nach München verirrt... aber wer schnell xc fahren kann war in Hausach!

 

Dementsprechend ging es direkt vom Start weg mit Vollgas los! Doch nach ~600m war erst mal Pause. Fünf Fahrer waren der Meinung, dass es cool wäre sich, auf einem 2,5 m breiten Weg so ab zu legen, das der Weg KOMPLETT blockiert war! Dann wieder 300 m Vollgas und an der nächsten Engstelle, in einer Rampe, auf dem 40er: Stehversuche... und  dann wieder Vollgas!

Ab da lief es dann auch echt super. Konstant im oberen eb-Bereich drehte ich dann meine Runden und fuhr immer weiter vor.

Es war genau die richtige Entscheidung ein 40er Kettenblatt zu montieren. Dadurch konnte ich das ganze Rennen auf der Scheibe bleiben.

Der 29er lief auch wieselflink durch den verwinkelten und sehr anspruchsvollen Kurs. Auf den sehr steilen Abfahrten kam ich sicher und zügig zurecht. Es war einfach eine Freude die 5,5 Runden durch zu racen!

Am Ende lag ich dann nach 1:17 h auf Platz 43.

 

Fazit:

- da ich auch auf einem der technisten und steilsten xc Kurse keine Probleme mit dem 29er hatte, sind nun auch die allerletzten Zweifel gegenüber der grossen Räder ausgeräumt. Für mich auch die erste Wahl für xc

- die Beine und die Pumpe laufen gut. > 1 h voll im eb-Bereich ohne Anzeichen von Einbrechen => die Marathons können kommen!

 

Bilder von Tajana, fettes merci!

04.04.2011 / 05:30 von Simon Zahnd

Schlussetappe Cape Epic

Die letzte Etappe ist beim bekanntesten Bike-Rennen der Welt - dem Cape Epic - nicht wie bei der Tour de France eine Triumphfahrt für die Leader; es wird nochmals alles gegeben und vom ersten Meter weg voll gefahren!

So wars auch in der diesjährigen Ausgabe nicht anders und unser Mixed Team kam sehr gut weg, weil sie nochmals alles geben wollten - nur 100 Sekunden trennten sie vom Overallpodest - und auch standen sie ein paar Reihen weiter vorne ein als an den Vortagen. Das macht aber noch nicht alles aus. Renata und Dani kämpften extrem tapfer und der Wettkampfgeist der Beiden ist enorm. 

Simon kam nicht sonderlich gut weg am Start und fand sich dann zwischen Renata und Dani wieder und als er seinen Rhythmus gefunden hatte auf der Passhöhe hatte er den zweiten Platten während dem ganzen Epic - leider war Damian schon den Downhill runtergefahren und hörte Simon nicht mehr und er musste einen Schlauch wechseln.

Der Rhythmus, die gute Overallplatzierung war weg, aber auch die Beiden kämpften sich nochmals in die Top60 vor.

Am Schluss resultierte ein 3. Tagesrang von Renata und Dani und das Podest in der Endabrechnung verpassten sie um knappe 70 Sekunden nach über 35 Rennstunden - schade, aber die Freude über die ganze Leistung überwiegt.

Damian und Simon waren lange auf 'Wunschplatz 29-Kurs' und fielen mit dem Platten auf Rang 31. zurück - Sie sind trotzdem ebenfalls zufrieden mit der super Bikewoche unter härtesten Bedingungen.

Zum Glück strahlte die Sonne jeden Tag und es war nie zu heiss oder regnete selten bis nie und wenn dann nur Nachts. Wir freuen uns auf die Erholungstage und die Rückreise und werden viele Eindrücke mit nach Hause nehmen!

02.04.2011 / 15:02 von Simon Zahnd

Etappe 7 - der vorletzte und schönste Tag

Der heutige Tag bot alles, was Bikerherzen höher schlagen lässt. Ein schöner gemächlicher Aufstieg zum 'Mond' - wunderbare karge, sandige offene Landschaft mit viel Büschen und kratzigen Sträuchern.

Dann folgte die erste Verpflegung nach einer superschnellen Abfahrt. Und weiter gings mit einem weiterem langen Aufstieg durch sandige und coole Forstwege. Und endlich ein nicht mehr enden wollender Singletrail Abschnitt. Sandige, ausgebaute uns sehr flüssige Trails. Wow! So machts Spass.

Wenn dannn nach 117 Km aber immer noch Trails ohne Ende kommen, ist das des guten fast zuviel, vor allem wenn man vorher über 5 Stunden mehr oder wenigen am Anschlag gefahren ist. Aber das ist eben Cape Epic - man ist erst fertig, wenn man im Ziel ist!

Die Leidensgeschichten von Dani und Renata sowie Damian und Simon wie immer sehr unterschiedlich. Renata/Dani hatten etwas Pech, Danis Federgabel war 'tot' und musste wieder aufgepumpt werden in der Tech-Zone und dann ist bei ihm noch das Pedal 'gebrochen' und er konnte nicht mehr enklicken. Somit wenig Zug auf dem Pedal.

Den dritten Gesamtrang haben sie leider verloren - aber die Leistung ist dennoch sehr sehr bemerkenswert. Sie sind ausgezeichnet unterwegs und wer die Epic mal beendet hat, weiss um die Härte des Rennens. Rang 5 erreichten sie heute.

Damian und Simon erwischten einen weiteren sehr guten, wenn auch nicht so perfekten Tag wie gestern. Bereits zu Beginn hatten sie sich unter den ersten 30 Teams festgesetzt und konnten das Ding bis am Schluss durchziehen. Simon erlitt ein Mini-Einbruch gegen das Etappenende und wegen einer Unkonzentriertheit ein kleiner, allererster Sturz, ausgerutscht. Nichts Böses. Rang 28. Overall - 26. in der Kategorie und ebenfalls im 28. Rang vor der letzten Etappe. Wir sind gerüstet für die letzte, nochmals happige aber etwas kürzere Challenge.

Der letzte Tag bringt auch viele Emotionen - wir freuen uns.