Juli 2011
27.07.2011 / 06:40
SwissBikeMasters 2011
Am gestrigen Sonntag war es wieder soweit: mein persönliches Saison Highlight: der Swiss Bike Masters Marathon in Küblis, bei Klosters/Davos. 105 km und 4400 hm durch die Alpen. immer perfekt organisiert und gut besucht.
Ich reiste wie immer am Samstag mit meinem Dad an und wir übernachteten in der Jugendherberge
in Klosters. zuerst war das Wetter noch sehr in Ordnung, doch gegen Abend fing
es auch schon mit nieseln an.
Als wir dann am Sonntag um 5:20 Uhr aufstanden, war alles bewölkt und
regnerisch,... na toll! Über 6 Stunden im Regen durch die Alpen. Beim Start
nieselte es auch leicht. Pünktlich um 7:30 Uhr setzte sich der Pulk aus ungefähr
200 Fahrern der Langdistanz, plus die Fahrer von der 75 km Strecke, in Bewegung.
Ich ging es eher gemächlich an, da ich wusste, dass man sich auf der Strecke
sehr leicht leer fahren kann. Also kurbelte ich kontrolliert nach oben... nach
oben... und nach oben.
Bei einer Höhe von ungefähr 1.700 m fiel mir dann das erste Mal das Weiß auf
den wiesen auf... und es wurde immer mehr, bis wir dann auf über 2.200 m in
guten 10-20 cm Neuschnee unterwegs waren. Dadurch war auch nicht alles fahrbar
und wir stapften durch knöcheltiefen Schneematsch, balancierten um Schnee- bzw.
Wasserlöcher und durchquerten kleinere Bäche.
Dann ging es "endlich" auf die Abfahrt. dort wurde es wie zu erwarten
bitter kalt. Doch auf der darauf folgenden Tragepassage wurde mir Gott sei Dank
wieder halbwegs warm.
als 2. Berg stand die Madrisa mit fast 1.900 m an. Dort fing ich dann an Gas zu
geben und machte auch Platz um Platz gut. Die Frage war nur: wer der überholten
Fahrer würde auf der Langdistanz bleiben und nicht auf die Mitteldistanz
abbiegen?
Diese Entscheidung stand dann im dritten Berg am Schifer auf fast 1.600 m an,
wo es für mich dann direkt wieder weiter auf fast 2.200 m hoch
ging.
Wie sich herausstellte ist kaum jemand auf der Langdistanz geblieben. Es
finishten nur 96 fahrer auf der Langdistanz. Das war aber auch kein Wunder,
denn nach der Carschina Hütte wussten wir auch was uns auf den Heubergen
erwartet: wieder Schnee! Und so kam was kommen musste: es wurde immer steiler
und kälter. aus Schotter wurde tiefster Schlamm und schließlich Schnee und Eishagel.
Doch auch der letzte Anstieg war irgendwann ENDLICH geschafft und es ging auf
die 1.400 hm Abfahrt nach Jenaz. von dort aus ging es noch 10 km bis ins Ziel.
Dort drehte ich noch einmal voll auf und machte noch 3 Plätze im Gesamtklassement
gut.
Fazit: so wurde ich dann 38. (AK 13.) von 96 "Überlebenden"
in 7:09 h. Alleine das durchkommen bei solchen Bedingungen war genauso
eine Probe für den Willen wie auch für die Beine. Da ließ mich auch keine
aufgebogene Kette vor dem Schifer auf die Mitteldistanz abkürzen.
Das Rennen war wie immer perfekt organisiert und einfach eine freude, auch wenn
es das härteste Rennen war, das ich in 16 Jahren Mtb-Rennen gefahren bin.
Hier ein videobericht des Schweizer Fernsehens. Leider etwas Sauserlasstig, aber als Sieger hat er sich das verdient und man sieht schön wie krass die Bedingungen waren.
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e9798a14-b713-4d96-90a3-7eff4e4ec5f7
25.07.2011 / 23:22
Swiss Bike Masters 2011 oder auch „Mt. Generoso zum Zweiten“!
Wenn man denkt, schlimmer als am Mt. Generoso Bike Marathon 2011 kann es sicher nicht werden, so könnte man sich auch täuschen. Aufgrund der Wetterprognosen entscheide ich mich bei meinem ersten Start in Küblis für die 66 Km Runde. Da dieser Start erst um 10:30 Uhr ist, als 3 Stunden später als die 105er und 75er Runde, hoffe ich, dass das Wetter besser und wärmer sein wird ... hoffe!
Tatsächlich ertönt der Startschuss für die beiden Strecken 36 und 66 Km bei trockenen Bedingungen. Das wars dann schon auch. Nach halbem Weg in die Madrisa hoch beginnt es bereits leicht zu regnen und es wird markant kühler. In der Madrisa oben schneit es sogar. Ich drück mir dabon schnell ein Gel hinein, zieh mir noch das Gilet an um nicht auszukühlen und stürze mich in die Abfahrt hinein. Der aufgeweichte Schlammboden verlangt grösste Konzentration und ich fahre dementsprechend vorsichtig und extrem langsam, verliere dadurch aber auch einige Ränge. Als plötzlich ein Tandem an mir regelrecht vorbei schiesst, komme ich aus dem Staunen nicht mehr hinaus … wie kann man hier nur so krass schnell runterfahren???
Nach Klosters folgt der zweite, kräftezehrende Aufstieg über 26 Km Länge und 1500 Höhenmeter in die Heuberge hoch. Ich kann wieder ein gutes Tempo anschlagen … Anfangs noch auf Schotterstrassen folgt dann der krasse Trail über Alpweiden mit vielen steilen Anstiegen, vielen Laufpassagen, Sumpf und Wasserpassagen. Unzählige Male muss ich absteigen und schieben. Der Aufstieg will und will nicht enden. Langsam kriege ich kalte Füsse und Hände, denn rum um mich herum liegt Schnee und der hartnäckige Wind ist bitter kalt. Meine Kräfte und auch die Motivation sinken, denn eine solche Strecke habe ich nie und nimmer erwartet. Es ist wieder eine Schlacht .. eine Schlammschlacht!!! Durch diesen habe ich auch wieder Probleme mit dem Wechsler, so dass ich einmal zurück an einen Bach laufe, um meinen Bidon mit Wasser zu füllen. Damit kann ich den Dreck am Umwerfer und Wechsler abspritzen. In leichtem Schneegestöber erreiche ich endlich den höchsten Punkt, wo auch noch zwei freiwillige Helfer ausharren und Bananenstückchen anpreisen. Von grünen Wiesen ist hier nichts zu sehen. Nur weisse Schneelandschaft und eine braune Dreckspur, die den Weg nach unten zeigt. So geht es wieder über sumpfige Alpweiden mit vielem Ab- und Aufsteigen den Berg runter, gefolgt von einer steilen, schnell zu fahrenden Schotterstrasse, die mir keine Erholung zulässt. Mit meinen klammen Fingern bin ich kaum mehr im Stande zu bremsen und bin heilfroh, endlich wieder im Tal unten zu sein, wo es dann auf den letzten 10 km und ein paar Höhenmeter ins Ziel zurückgeht. Ziemlich kraftlos, aber erleichtert fahre ich über die Ziellinie...
Erst eine halbe Stunde später,
als ich mit Bänz telefoniere, erfahre ich von ihm, dass ich auf den 3. Rang
in meiner Kategorie HF3 und 5. Rang allover gefahren bin!!! WOW - YEAHHH - der
erste Podestplatz im zaboo-Dress ist wahr geworden. Das hätte ich heute nicht
erwartet und da freue ich mich umso mehr darüber ... wenn auch das miese Wetter
mir evt. sogar entgegen gekommen ist, da sich wohl viele abgemeldet oder auf
die kleinere Runde (36 km) gewechselt haben. Aber ein Podestplatz gibt immer Mut und
Motivation für nächste Rennen. Aber jetzt geht es erst mal in die Ferien. Das
Auto ist bereits bepackt und am 6. August gehen die zaboo Abenteuer am Ironbike
in Ischgl weiter!
Wünsche euch schönere und wärmere Sommertag, Grüsse André
25.07.2011 / 18:46
Swiss Bike Masters Küblis
Zusammen mit Richi Wüthrich sind wir am Sonntagmorgen nach Küblis angereist. Schon am Vortag haben wir modern via iPhone das Satellitenbild beobachtet und studiert. Bereits hier zeigte es an, dass die Regenwolken wohl haarscharf zur Rennzeit noch da sein werden - oder eben auch nicht. Am Sonntagmorgen selbst musste man den Weg nach Küblis nicht auswenig kennen: nur den Regenwolken nach, wie auf dem Foto zu erkennen scheint.

In Küblis angekommen regnete es allerdings nur noch leicht und leichte Freude kam auf. Die Temperaturen lagen allerdings bei knapp 8-9 Grad, was die Freude wieder etwas drückte. Denn: wie warm wird es wohl auf über 2200 m.ü.M. sein?
Fast pünktlich, kurz nach 07.25 Uhr folgte der Startschuss und die erste lange Steigung wurde in Angriff genommen. Nasser Boden, grauer Himmel, leichter Nieselregen. Eine kurzer Singletrail durch den Wald gab dann schon mal den Ton an und die neue Trikotfarbe scheint braun zu sein. Der folgende weitere Aufstieg nach Carschina auf 2236 m.ü.M. war dagegen zusätzlich noch weiss. Da die Schneefallgrenze bei run 1800 m.ü.M. lag, fand man oben eine solide Schneedecke auf. Der Singletrail war gefüllt mit Schlamm, Schnee und Wasserpfützen - kalt! Allerdings habe ich eine gute Kleiderwahl getroffen und musste daher nicht so sehr leiden wie Teamkollege Richi, der hier das Rennen, wie viele andere auch, leider beenden musste. Mier selbst ging es bis hier sehr gut, zeitlich gesehen war ich trotz dem eher langsamen Singletrail (Alp Bova) über 12 Minuten früher in Carschina. Die folgenden Abfahrten (natürlich eiskalte Abfahrten!) drängten den Vorsprung allerdings wieder zurück, da ich hierbei einige Probleme hatte.
Beim zweiten langen Aufstieg nach Madrisa konnte ich dagegen wieder bischen Zeit gut machen, welche ich in der kommenden Abfahrt allerdings schon wieder einlöste. In Madrisa selbst, knapp über 1800 m.ü.M., schneite es zu meiner Zeit gerade nicht mehr, dafür herrschte kalter Regen. Auch die dazugehörige Abfahrt war demensprechend technisch schwierig zu fahren: Nasse Wurzeln, nasse Steine, Schlamm und Matsch.
Beim letzten Aufstieg nach Schifer hatte ich die ersten rund 200 Höhenmeter etwas Anlaufschwierigkeiten, vielleicht wegen der vorherigen Kälte, wobei mein Ziel dadurch zur selben Zeit lag, möglichst den Platz zu verteidigen - welchen Platz ich hatte, wusste ich allerdings nicht. Nach den Anlaufschwierigkeiten ging es wieder besser und konnte wieder ein höheres Tempo fahren. "Leider" war es schon der letzte Aufstieg gewesen und die zeitraubende Abfahrt kam herbei. Irgendwie wollten die Abfahrten heute nicht sehr hinhauen, so verlor ich Zeit.
So beendete ich das Rennen (75 km/ 3200 hm) mit einer Zeit von 4:47:55 als 6. in der Kategorie (HF1) und als 28. Overall.
25.07.2011 / 11:50
Sandro Spaeth grandioser Zweiter am Alpinathlon
Sandro Spaeth aus dem zaboo pro team29 wird sensationeller Zweiter am Alpinathlon in St. Moritz. Der Anlass besteht aus Rennvelo/MTB/Lauf/MTB/Lauf - und dauert für die schnellsten Single-Athleten um die Stunden. Genau das richtige für unseren Ex-Marathon-Bikeprofi Sandro!
Er wurde nur vom Multisport-Profi Marc Pschebizin (mehrmaliger Inferno und Gigathlon Sieger) geschlagen, um eine Minute... Gratulation an Sandro, die Leistung ist enorm hoch einzustufen!

Sandro nach dem Rennen: "Ich hatte wirklich eine Sternstunde, vorallem im 20-KM-Lauf. Habe Pschebizin, der mich nach vielleicht 6 Minuten einholte - ich startete langsam - relativ problemlos folgen können. Er griff mehrmals an und konnte mich nicht abschütteln, worauf ich ihm sagte, wir sollten doch besser gemeinsame Sache machen und dann auf dem Velo den Beat Ritter einzuholen. Dieser war enrom schnell in den Lauf gestartet und hatte uns beide überholt. Am Ende der zweiten MTB Strecke hängte ich dann Marc ab, doch im Berglauf kam er wieder..."
25.07.2011 / 11:32
Bilder Transalp

Dani wie immer unermüdlich und zu Spässen aufgelegt - nach der längsten Etappe am 7. Tag

Alle glücklich im Ziel - Rolf, Barbara, Chlöisu, Dani, Hansruedi, Simon
24.07.2011 / 07:09
Gusti Wildhaber gewinnt erstmals dasSBM-Freeride
Grosse Freude bei Gusti Wildhaber: Der 22-Jährige Walenstatter konnte erstmals das Freeride-Masters für sich entscheiden. «Der Wettkampf war konditionell brutal hart», schätzte er die Abfahrt ein. Wildhaber bestreitet normalerweise Cross-Country-Rennen und Bikemarathons. Eine hartnäckige Knieverletzung hat ihn jedoch zum Wechsel der Disziplin gezwungen. Ob nur temporär, kann er im Moment nicht einschätzen.
19.07.2011 / 18:02
zaboo an der Transalp Challenge
Die Bike Transalp ist ein Mountainbike-Etappenrennen für Zweierteams und führt mit dem Mountainbike einmal über die Alpen. Innerhalb von acht Tagen werden ca. 600 Kilometer und 19.500 Höhenmeter zurückgelegt. Die Transalp Challenge ist ein Traum vieler Mountainbiker.
8. Etappe: Trento - Riva del Garda:
(Länge 75.77km / Höhenmeter 2162m)
Resultat Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim: Rang 5, 3h32
Resultat Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus: Rang 57, 3h51
Rennbericht von Simon:
Es ist geschafft - Dani und Simon beenden die 650 Km und über 20'000 Höhenmeter der Transalp Bike Challenge auf dem vierten Rang in der Kategorie Masters!
7. Etappe: S.M. di Castrozza - Trento: zaboo - solide Leistungen auch heute
(Länge 116km / Höhenmeter 2598m)
Das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim erreicht heute wiederum den hervorragenden 6. Etappenrang und arbeiten sich im Gesamtklassement weiter nach vorne.
Auch dem Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus läuft es heute wieder nach Mass. Sie erreichen das Ziel auf dem tollen 56. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Der heutige Tag war mit 116 Km und einem sehr langen Aufstieg der längste der diesjährigen Transalp Challenge!
Dani sagte mir erst im Ziel, dass er heute von Beginn weg gelitten hatte und über dem Limit gefahren war. Und dass es das gewesen sei. Ich merkte davon nur wenig, seine Ausdauer hält auch so an, dass er nach vier Rennstunden. Einen 'Angriff' von unseren Verfolgern, dem Sherpa Tensing - Pedalerie Team aus der Ostschweiz - konterten wir am Schlussaufstieg souverän. Sie kamen dann in der letzten Abfahrt noch etwas weg. Wir rollten nach 4h 39.43 als 6. über die Ziellinie und waren zufrieden. Auf die Sherpas haben wir noch ein 7 Minuten Polster für die Schlussetappe. Die bisher vor uns klassierten Österreicher aus dem Stanger Team hatten einige Probleme und waren auch nach einer Stunde nach uns noch nicht klassiert. Somit sind wir auf den vierten Gesamtrang bei den Masters nach vorne gerutscht...!
Bei den Herren waren heute die Bulls mit den Stöckli Jungs vorne weg und unser zaboo team29 klassierte sich unter den Top60 - BRAVO !
Nun gilt es morgen noch 78 Kilometer und 2000 Höhenmeter zu abstrampeln, bis wir uns am Ziel in Riva in die Arme fallen können. Wir werden bereit sein!
Das Team "Baumat powered by zaboo" beim Start
Simon vom Team "Baumat powered by zaboo" locker im Ziel...
6. Etappe: Alleghe - S.M. di Castrozza: zaboo - und sie tun es wieder!
(Länge 73.39km / Höhenmeter 3156m)
Simon Zahnd und Daniel Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" haben nun den 5. Etappenrang patentiert und wiederholen das Ergebnis der beiden Vortage. Dazu fällt mir nichts mehr ein! :-)
In der Kategorie "Men" fährt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus auf ihren bisher besten Rang des Transalp und erreichen den 52. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe Baumat/zaboo Freunde
Der Sommer ist zurück! Die Sonne lachte uns schon zum Startschuss in Alleghe entgegen. Dani und Simon kamen gut weg und wie gewohnt solid über die ersten Hügel. Die Dolomiten zeigten sich in voller Pracht! Es ist eine sehr imposante Kulisse! Wer noch nie in der Region war, kann sich eine mehrfache Gemmi-Wand in Leukerbad vorstellen. Einfach wunderbar. Auch die Trails boten heute einiges!
Nach 4 Stunden 21 Minuten sind wir nach einem sehr harten Tag in St. Martino di Castrozza angelangt. Es war der härteste Tag bisher. Über Dani muss ich heute gar nicht gross berichten. Er war einmal mehr einfach in jeder Situation ready und hängte mich im technischen Downhill gar ab, da ich etwas auf der Bremse sass und nichts riskieren wollte. Dani fährt mit dem 29er einfach sauber und sehr sicher runter! Es resultierte der Fünfte Rang und im Gesamtklassement sind wir nun ebenfalls auf Rang 5. Der Abstand beträgt drei Minuten zu den Viertklassierten. Wenn wir gut durchkommen, sollten wir mein insgeheim erhofftes Top5 Maters-Ziel auch erreichen. Das Niveau ist zwar hoch aber alle werden langsam müde!
Es hat aber einen faden Beigeschmack, denn wir wären heute eher auf dem Sechsten Rang klassiert. Denn dem Team Zellweger Architekten wurden in der Nacht drei Bikes aus dem Auto geraubt und auch einige weitere Teams hatten Verluste zu klagen. Solches passiert leider immer wieder und unsere zaboo 29er übernachten ab heute nur noch in abgeschlossenen Räumen wo niemand Zutritt hat!
Rolf und Chlöisu hatten ihren super Tag heute! Rang 52. bei den Herren, das kann sich sehen lassen! Herzlichen Gratulation. Das Wichtigste an so einem Etappenrennen ist die Regeneration und die klappt bei uns sehr gut. Daran haben unsere super Betreuer Barbara (für das Team von Chlöisu und Rolf) und Hansruedi (mein Vater supported Dani und Simon) einen grossen Anteil. Sie haben bis jetzt mindestens gerade soviel Arbeit wie wir geleistet. Wir Biker kommen ins Ziel und geben unsere 29er den Betreuern ab. Sie sorgen sich um die Bikes und später um unsere Wäsche. Barbara massiert die beiden zaboo team29 Jungs und wir zwei gehen in die offizielle Massage wo wir jeden Tag eine halbe Stunde durchgeknetet werden.
Nun verbleiben noch die längste Etappe (morgen stehen 123 Km auf dem Programm) bis nach Trento. Danach folgt noch die Zugabe bis nach Riva am Gardasee, wir bleiben dran!
Team "Baumat powered by zaboo" im Ziel...
5. Etappe: St. Vigil - Alleghe: zaboo - wenn's läuft, dann läuft's!
(Länge 73.59km / Höhenmeter 2618m) Die heutige Transalp-Etappe wurde wegen den schlechten Wetterbedingungen vorzeitig abgebrochen. Da es auf dem Pass Rifugio Averau ordentlich schneit und stürmt, wurde das heutige Etappen-Rennen dort mit einer verfrühten Zeitnahme abgebrochen.
Simon Zahnd und Daniel Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" bleiben bei ihrer hohen Pace und erreichen wie am Vortag den 5. Etappenrang bei den "Master". Wahnsinn!
In der Kategorie "Men" fährt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus auf den ausgezeichneten 64. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe Baumat und zaboo Freunde
Die heutige Etappe in St. Vigil begann erneut mit Regen. Das Wetter macht die Transalp wirklich zur Challenge!
Wir hofften gar kurzzeitig, dass die Etappe aufgrund der misslichen Verhältnisse und des auf den Bergen liegenden Schnee abgesagt wird. Wir konnten immerhin ziemlich sicher sein, dass der Hauptaufstieg auf 2400 Meter gestrichen wird, denn schon auf 2100 Metern lag jede Menge Schnee! Das Ziel war in der Nähe von Alleghe inmitten der mächtigen Dolomiten.
Dani ging los wie die Feuerwehr und hielt sich bis Kilometer 15 direkt hinter der Spitze. Ich musste leiden um dranbleiben zu können. Der gut 900 Höhenmeter Aufstieg wurde immer steiler und zwang einige Teilnehmer gar vom Rad zu steigen. Auf dem Pass waren wir wiederum sehr weit vorne. Ich fand dann endlich den "schnellen" Rhythmus und konnte in den 5ten Gang schalten. Einen Sechsten Gang hatte ich bisher nur gestern.
Während dem Rennen wurde entschieden, dass die Distanz gekürzt würde und das Ziel bei der zweiten Verpflegung nach 48 Km sei. Als Fahrer erfuhren wir das erst nach der ersten Verpflegung. Über diese Möglichkeit wurde aber schon vor dem Start informiert. Ich ging jedenfalls immer davon aus. Dani war heute enorm stark am Berg und schloss auf der Fläche jedes Loch wenn es eines zuzufahren gab. Nach 2:33h waren wir dann erneut als Fünfte im Ziel! Dies nur 3 Minuten hinter dem Podest. Es wird mir langsam unheimlich. Im Gesamtklassement sind wir gerade noch 30 Sekunden hinter den Viertklassierten. Es kann noch viel passieren und wir sind jetzt darauf aus, solid durchzukommen! Chlöisu und Rolf kamen ebenfalls zügig über den Berg und waren ebenfalls sehr dankbar, dass das Rennen gekürzt wurde. Sie hatten ihren besten Tag bisher mit Rang 64. Die Jungs werden immer schneller! Wir sind gespannt auf den sechsten Tag!
4. Etappe: Brixen - St. Vigil: zaboo im Formhoch!
Länge 70.85km / Höhenmeter 3454m
Simon Zahnd und Daniel Annaheim fahren das Team "Baumat powered by zaboo" in der Kategorie "Master" bereits in die Top 5 und erreichen den sagenhaften 5. Etappenrang.
Marmet Rolf und Mösle Niklaus vom Team "zaboo team 29" machen ebenfalls wieder Plätze gut und erreichen in der Kategorie "Men" den tollen 78. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Liebe zaboo Freunde
Heute war unser Tag! Es war bereits am Start sonnig und die bevorstehenden 72 Km von Brixen nach St. Vigil - vom Tirol in die Dolomiten - waren mit rund 3"500 Höhenmeter gespickt! Zu Beginn ging es wie meistens gleich in einen sehr langen Aufstieg zum Kreuztal, dem Hausberg von Brixen. Dani pedalte locker den Hügel rauf und ich konnte ihm immer wieder die nötigen "Anschubser" geben. So überholten wir Team um Team und Gruppen um Gruppen. Beide dachten wir, kommt das gut? Wir befanden uns mittlerweile wohl so in den ersten dreissig bis vierzig Rängen und waren somit auf "Kurs". Es machte mir riesig Spass mit Dani "Vollgas" geben zu können. Ich konnte mich voll am Limit bewegen und Dani blieb dran. Und wenn ausnahmsweise mal nicht, dann schob ich halt. So kamen wir gut über die Berge, doch der Schlussaufstieg war enorm hart und ging richtig an die Substanz. Wir mussten unsere 29er das letzte Stück schieben und oben angekommen übermannte uns Beide wiedermal das Gefühl von unendlicher Freude und Erschöpftheit.
Mir schossen Tränen in die Augen - Wow! DANKE Dani und allen Transalp zaboo Beteiligten es war einfach perfekt. Rang 5 und eine Renndauer von 4.5 Rennstunden... Was der Dani leistet, ist unbeschreiblich.
Aus Sicht von Dani:
Happy Birthday Simon!
An seinem heutigen 29. (!) Geburtstag bot Simon eine unglaubliche Leistung. Vor dem Start im pittoresken Brixen überraschte ich ihn mit einem ausgefallenen Geschenk: "Du darfst mich heute den ganzen Tag so oft du willst schieben, ohne mich zu fragen." Und tatsächlich nahm er dies ernst und katapultierte mich heute über die 3500 Höhenmeter. In den steilsten Passagen schob er noch mein Velo neben sich her, währenddem ich den Berg hoch lief. Dabei überholten wir noch Teams, welchen verständlicherweise die Augen fast aus den Köpfen vielen. Die technischen Passagen bieten immer wieder Gelegenheit, sich gegenseitig im richtigen Moment zu unterstützen und so den Stärkeunterschied gewinnbringend einzusetzen. Wir beide können unbescheiden von uns behaupten, dass wir in Bezug auf Teamharmonie ohne weiteres Spezialkurse geben könnten.
Nachtrag Simon:
Der heutige 19. Juli war für mich nicht nur einfach irgendein Tag am Transalp. Es war ein ganz spezieller Tag in meinem Leben! Warum? Nicht dass ich wahnsinnig viel von meinen Geburtstagen halte und auch ein "Runder" war es nicht. Heute wurde ich 29 Jahre alt. Wir schreiben die 29. Woche des Jahres 2011. Und 29 ist für mich seit meiner Selbständigkeit als Bikemarken-Hersteller DIE Zahl. 29 Zoll nämlich ist der Radumfang der zaboobikes.com 29er! Den Geburi mit einem gutem Freund wie Dani auf dem 29er zu verbringen und schönste Trails sowie Landschaften zu erleben, ist für mich sowieso etwas vom Allerhöchsten! Allen sportlichen Leser kann ich nur wärmsten empfehlen, auch mal so ein "Abenteuer" zu wagen - es fägt eifach!
Go zaboo! Wir wünschen euch weiterhin schnelle Beine und tolle Erlebnisse...
Dani Annaheim vom Team "Baumat powered by zaboo" in action...
3. Etappe: Mayrhofen - Brixen: Licht und Schatten bei den zaboo Teams!
Länge 94.01km / Höhenmeter 2154m
In der Kategorie "Master" ist das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim für den Lichtblick zuständig und erreicht den unglaublichen 6. Etappenrang. SUPER!!!
In der Kategorie "Men" kämpft sich das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus ebenfalls bis ins Ziel und belegt den 109. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Hallo liebe zaboo-"Fans" und Newsleser!
Der heutige Morgen in Mayrhofen begann mit starkem Regen, der kurz vor dem Start zum Glück etwas nachliess. Oben auf dem Dach der heutigen Etappe liege Schnee und es sei zwei Grad kalt - gefühlte Null wohl - aber am Ziel in Brixen (Italien) scheine ab Mittag die Sonne, hiess es...schöne Aussichten! Wir zogen also Schuhüberzüge, Beinlinge und Helmkäppi an. Zusätzlich nahm Simon noch einen kleinen Rucksack mit diversen Westen und Gore-Tex Hosen mit. Wir waren gerüstet für alles! Dani hatte sich noch selten so schwach gefühlt vor einem Rennen und konnte sozusagen kein Morgenessen einnehmen. Nur gut, hat er Simon das erst nach dem Rennen gesagt, denn Simon war trotz miesen Bedingungen voller Zuversicht. Ein zaboo 29er Biker gibt so schnell nicht auf...! Wir starteten also bei Regen und mit quietschenden Scheibenbremsen und fanden einen flotten Rhythmus in der zügigen "Verfolgergruppe". In der 30 Km langen Steigung von 640 Meter bis auf hoch auf 2200 Meter über Meer gab"s kaum einen Zwischenboden. Einfach hoch bis in den Schnee! Dieser Aufstieg war unser Terrain und wir konnten die Gruppe sprengen. Durch unsere Laufqualitäten - Dani als Triathlet und Simon als ehem. Duathlet - waren wir in den Schiebepassagen deutlich schneller als die fahrenden und schiebenden Biker unterwegs. Wir befanden uns wohl zwischenzeitlich auf dem vierten Rang der Masterkategorie und in den Top40 Overall. Oben angekommen, galt es kurz die Windjacke anzuziehen und dann nichts wie nach Italien an die Wärme runterzusausen. Das war jedenfalls unser Motto. Von weitem sah man schon den Talboden und die Sonne! Die Streckenführung war leider wiederum sehr viel auf Teerstrassen und Radwegen angelegt und die "Abfahrt" war 60 Kilometer lang und gespickt mit kleinen Gegensteigungen. Insgesamt hatten wir 94 Km zurückzulegen. Als Dani dann kurz anhielt und Simon sein plattes Vorderrad zeigte, dachten wohl beide "Nein, bitte nicht jetzt!". Zum Glück war diese Plattfuss aber nur ein kleines Malheur. Einmal Nachpumpen reichte und wir konnten weiterfahren. Leider Verloren wir aber den super Schnellzug nach Brixen und fuhren dann halt mit der nächsten auch sehr schnellen Gruppe (mit den Mixed Leader-Teams) bis nach Hause. Rang 6...! Die Viertplatzierten waren in jener Gruppe in welcher wir bis zum Plattfuss gefahren sind. Aber die Königsetappe ist ja erst morgen Dienstag ;-)
Chlöisu und Rolf kamen sichtlich zufrieden ins Ziel. Den beiden Jungs aus der Lenk machte der kurzfristige Wintereinbruch wohl nichts aus. Sowieso ist es sehr lustig im Camper mit den "Lenkern" ,den beiden "älteren Herren" (Betreuer Hansruedi und Dani) und Barbara, die Freundin von Rolf, welche ebenfalls Support bietet.
zaboo fägt! Wir sind motiviert für Morgen. Es wird auch sonst ein spezieller Tag, mehr dazu morgen!
Anmerkung der Redaktion: Simon hat morgen Geburtstag!!!
2. Etappe: Weerberg - Mayrhofen: Schönes Wetter und schöne Resultate der zaboo Teams!
Länge 68,74km / Höhenmeter 2911m
In der Kategorie "Master" verpasst das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim knapp einen Topten Rang und belegt den 11. Etappenrang.
In der Kategorie "Men" gibt das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus weiterhin Vollgas und belegt den 79. Etappenrang.
Rennbericht von Simon:
Am zweiten Tag gings von Weerberg gleich 900 Höhenmeter bergauf. Danach folgten erneut 1000 Hm und zumSchluss nochmals 700. Wer gut klettern kann, der war heute gut bedient, denn die Abfahrten waren im Gegensatz relativ einfach und wirklich technische Passagen gab's erst bei Rennhälfte. Wir fanden einen guten Auftakt. Immer wieder konnten wir einander helfen. Zum Beispiel fiel bei Dani die Kette zwischen Speiche und Kassette. Da hiess es sofort zu reagieren! Bikes tauschen, Simon behebt das Malheur und fährt wieder nach vorne, dann folgt der erneute Bikewechsel. Dani hatte nicht den besten Tag, aber schlug sich enorm tapfer die drei langen Berge hoch. Simon hatte zum Glück viel bessere Beine und die Form kommt langsam. Wir kamen heil und ohne Probleme durch den Rest der Etappe und finishten nach wiederum etwas über vier Stunden auf dem guten 11. Rang bei den Masters. Im Overallklassement ergab dies ein 62. Rang. Im Gesamtklassement sind wir immer noch in den ersten Zehn, was es uns wiederum erlaubt im nur 50 Teams umfassenden Top-Startblock zu starten. Dani stellte fest, dass nach den 11'111 Hm vom Gigathlon die heutigen 2'900 Hm doch etwas des Guten zuviel waren. Wir hatten aber eine sehr gute Massage und werden auch morgen unseren Top10 Platz verteidigen wollen! Das zaboo team29 mit Chlöisu und Rolf fuhr auch nur wenig später über die Ziellinie in Mayrhofen, einer schmucker Ortschaft im Zillertal. Happy Trails und bis am Montag...
Team "Baumat powered by zaboo" heute leider nur ganz klein im Hintergrund zu sehen...
1. Etappe: Mittenwald - Weerberg: Und die zaboo Teams geben schon in der ersten Etappe mächtig Gas!
Länge 95,55km / Höhenmeter 2336m
In der Katergorie "Master" belegt das Team "Baumat powered by zaboo" mit Simon Zahnd und Daniel Annaheim den hervorragenden 8. Etappenrang.
In der Kategorie "Men" erreicht das Team "zaboo team 29" mit Marmet Rolf und Mösle Niklaus den 65. Rang.
Rennbericht von Simon:
Der Startschuss fiel um 10 Uhr morgens bei stahlblauem Himmel und angenehmen Temperaturen im Städtchen Mittenwald. Es liegt inmitten des Karwendelgebirges in Deutschland, nahe der österreichischen Grenze - welche wir bereits am ersten Aufstieg passierten. Ziel war 96 Km und über 2336 Höhenmeter später in Weerberg. Dani war ruhig und wie immer gut gelaunt, er hatte seit dem Gigathlon voll auf Erholung gesetzt, was richtig und wichtig war! Simon war ebenfalls ready, die Vorbereitung war jedoch nicht die Beste, aber wird schon, hat er sich gedacht...
Nachdem die Anfangsphase vorbei war, gings vorne bereits recht zur Sache und die schnellsten Teams waren aus dem Blickfeld verschwunden. Das Feld war international besetzt und wie immer stark auch die Masterskategorie, in welcher Dani und Simon starteten (zusammen sind die Beiden 81 Jahre alt - ab 80 ist man Masters).
Retour zum Rennen aus Simons Sicht: "Ich hatte noch nie so einen schnellen Dani in der Anfangsphase erlebt, unglaublich wie schnell und taktisch clever er fuhr. Immer schön in einer Gruppe drin. Für mich gings wie die Feuerwehr los und ich musste leiden und versuchen, Danis Hinterrad und die Gruppe zu halten. Es war schnell und hart für mich - unerwartet hart. Mir war ein bisschen schwindlig und erst im Aufstieg zum dem ersten Pass konnte ich endlich Danis Rhythmus annehmen und es lief immer besser. Gefühlsmässig waren wir recht 'weit vorne' klassiert und es galt Stand zu halten. Der Ehrgeiz war da und die Top10 bei den Masters das erklärte Ziel.
Immer wenn ich Danis Schnauf höre, weiss ich, jetzt ist er am Anschlag - ich wars sowieso... Trotzdem konnte ich ihn am zweiten Berg immer wieder etwas schieben, was mir aber ansatzweise fast Krämpfe bescherte. Bereits waren 60 Kilometern absolviert und die meisten Höhenmeter hatten wir hinter uns. Die nächsten 20 Kilometer war horrend schnell und wir konnten bereits wieder auf eine super Gruppe aufschliessen. Der Schlussanstieg hatte es jedoch in sich. Zuerst geteerte Strasse und dann noch eine Schotterstrasse bis zum Ziel. Dani gab noch einmal alles und ich konnte nur noch wenig schieben. Im Ziel angekommen, waren wir beide happy aber sehr erschöpft. Rang 8 nach 4h und 10 Min. Fahrzeit war das Fazit! Wow, damit sind wir sehr zufrieden. In bin einmal mehr beeindruckt von Dani. Mit seinen 52 Lenzen bringt es unvorstellbare sportliche Höchstleistungen!"
Unsere zaboo team29 Kollegen Chlöisu Mösle und Rolf Marmet - wir teilen den Camper mit ihnen - waren ebenfalls nach unter viereinhalb Stunden in Ziel. Bravo! Übrigens haben die Jungs von Stöckli - Konny Loser und Urs Huber - die erste Etappe für sich entscheiden können! Gratulation. Wir freuen uns auf morgen...! So kann es weitergehen.
Zieleinlauf Team "Baumat powered by zaboo"

Team "Baumat powered by zaboo"
19.07.2011 / 15:26
XCO SM Plaffeien
So, am Sonntag den 17.07.11 stand für mich der Saison-Höhepunkt die XCO Master SM in Plaffeien (FR) auf dem Programm.
Um top Vorbereitet an den Start gehen zu können, entschied ich mit meiner Familie bereits am Samstag in den Sensebezirk anzureisen. Das B&B auf einem Bauernhof ganz in der Nähe war genial und die Kids hatten ebenfalls ihre helle Freude.
Am Samstagnachmittag absolvierte ich zwei Runden auf der Strecke. Genial zu fahren. Mein terra29 Proto bügelte die Wurzeln wunderbar weg. Die Form ist da, das Material top und die Motivation natürlich sowieso.
Am Sonntag um 07:00 Uhr kam dann aber die Sintflut! Die Strecke verwandelte sich in einen Bach. Irgendwie sollte es aber schon gehen...
Nach einem guten Start war ich dann in der ersten von 4 Runden am höchsten Punkt der Strecke ohne am Anschlag zu fahren auch ganz vorne mit dabei. Doch dann kam eben die Abfahrt und ich war weg. Leider nach hinten, denn ich kam mit diesen sehr schwierigen Verhältnissen überhaupt nicht zurecht. Da nützt der beste 29er nichts.
Trotz allem kämpfte ich mich durch, das gibt mir der Kopf nicht zu und kam als 7. ins Ziel. Nicht was ich von mir erwartete! Das Bike hat aber leider sehr darunter gelitten. Der hintere Bremssattel hat sich verabschiedet, der Rahmen auch ziemlich gelitten. Die Pros stellen nach dem Rennen das Bike dem Mech hin und gut ist es. Ich verbrachte einige Stunden in der Garage das gute Stück wieder einigermassen flott zu kriegen und ein paar Investitionen in Ersatzteile werden auch noch von Nöten sein....
Ausser Spesen leider nichts gewesen, aber that's racing.
Nun geht es bald mit der Familie in die Ferien. Kopf lüften, gut trainieren um Ende August für weitere Taten bereit zu sein.
In diesem Sinne, stay tuned, Marcel
16.07.2011 / 19:47
Mat gewinnt an der MTB-SM 2011
Gewisse Dinge wiederholen sich im Leben:
Ich konnte an der MTB Schweizermeisterschaft in Plaffeien beim zweiten Start an einem IXS oder Racercup zum zweiten mal in diesem Jahr ein Rennen gewinnen. 
Zum zweiten mal erhielt ich als 29er Fahrer einen 26er Radsatz als Preis. 
Innoffiziell kann ich mich nun Schweizermeister der Kategorie Fun Masters nennen. Offiziell gibt es leider keine Titel für die Fun-Kategorien. Trotzdem war das Rennen für mich ein voller Erfolg. Früh konnte ich mich zusammen mit einem Kollegen einer anderen Kategorie absetzen. Bergauf musste ich mich jeweils etwas strecken um am Hinterrad meines Kollegen bleiben zu können. Bergab war ich es aber, der den Ton angab. Die Strecke war der Hammer. Sehr technische Abfahrten mit schnellen und harten Aufstiegen gemischt. Ein perfektes CC-Rennen eben.

Allen zaboo Ridern, welche morgen an den Start gehen wünsch ich trockene Füsse und viiiel Glück!
P.S. Der zaboo terra29 2012 Prototyp ist eine echte Granate
Gruz und Happy Trails
mat
07.07.2011 / 10:28
Gigathlon 2011
Simon vermittelte mich ins Team Wir(z). Der Organisator Peter Wirz ist übrigens der Erfinder des Gigathlons.
Wir traten in folgender Besetzung an:
Christian Wenk, Handbike/Inlinestrecke; Jasmine Nunige, Rennvelo; Gabriela Frey, Schwimmen; Peter Camenzind, Berglauf; meine Wenigkeit, Bike
Mit einem genialen Teamspirit, pushten wir uns gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen. Ich konnte sowohl am Samstag wie auch am Sonntag jeweils die Overall 15. Zeit auf dem Bike realisieren. Die unzähligen Überholmanöver kosteten sicher Zeit, haben aber umso mehr Spass gemacht. Wir konnten den für uns nicht für möglich gehaltenen 49. Rang in der Team of Five Wertung realisieren. Einfach giga mässig!
Der Gigathlon 2011 ist Geschichte, aber er wird tief in meinen Erinnerungen verankert bleiben. Herzlichen Dank an das ganze Team, an Simon für die Vermittlung und an meine Familie zu Hause für das freie Wochenende.
Hier sind einige Bilder vom Team zu finden: http://www.peterwirz.ch/wir(z)
Übrigens, GPS und iPhone sei Dank, meine Frau konnte mich online auf der Bikestrecke verfolgen und mit fiebern. Motivations Massages inklusive!
Nach dem Gigathlon ist vor der XC Schweizermeisterschaft. Form konservieren und nochmals Vollgas.
Stay tuned, Marcel
04.07.2011 / 15:34
Gigathlon Bilder
Teamphoto crespo.ch zaboo29 PRO, ELITE und TOP Teams
oben: Philipp Gerber, Simon, Sandro Spaeth, Tobias Hollenstein, Pascal, Lukas Gehring, Matthias Bieri
unten: Sonja Fluder, Monika Born (Geschäftsführerin crespo.ch), Nicole Landolt, Flurina Heim, Stephanie Pipke, Sabrina Wiedmer.
das ELITE Team mit Sabrina, Lukas, Simon (man sieht nur sein zaboo Rennvelo) und Stephanie
das TOP Team mit Urs Gross, Claudia Bellasi, Sonja Fluder und Pascal Beckerbauer (es fehlt Beat Gerber)
04.07.2011 / 14:35
Giga-Erfolge!
Gigantische crespo.ch - zaboo29 Teamleistungen am Gigathlon
Der grösste Multisportanlass der Schweiz, der Gigathlon, hat im 2011 im Kanton Wallis Halt gemacht!
| Inline | Flurina Heim, Samedan GR / Stephanie Pipke (Berlin, D) / Sonja Fluder, Schwarzenberg LU |
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| Rennvelo | Sandro Spaeth, Ettingen BL / Simon Zahnd, Uetendorf Urs Gross, Oberönz |
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| Schwimmen | Nicole Landolt, Langenthal / Sabrina Wiedmer, Steffisburg Claudia Bellasi, Herzogenbuchsee |
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| Laufen | Matthias Bieri, Uettligen / Lukas Gehring, Faltschen Beat Gerber, Schaffhausen |
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| Bike | Philipp Gerber, Aeschi / Tobias Hollenstein, Mühlrüti SG Pascal Beckerbauer, Sachseln LU |
01.07.2011 / 12:15
crespo.ch zaboo29 am Gigathlon
gleich mit 4 Teams sind crespo.ch zaboo29 am Gigathlon - und noch vielen anderen zaboo sowie crespo.ch Athleten!
Sandro Spaeth (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 PRO Team)
Mat Haussener (im Couple mit Chrige Wyss)
Yvonne Bürgi (Bike/Rennvelo im Couple mit Chäspu Grünig)
Niklaus Mösle (Bike für 'fremdes' Team)
Gusti Wildhaber (Bike für 'fremdes' Team)
Marcel Knecht (Bike für Peter Wirz - Gigathlongründer - Team)
Simon Zahnd (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 ELITE Team)
Urs Gross (Rennvelo für crespo.ch zaboo29 TOP Team)
Pascal Beckerbauer (Bike für crespo.ch zaboo29 TOP Team)
Eliane Schär und Hampe Ryf (Laufen resp. Bike für 'fremdes' Team)
somit sind fast alle zaboo teams29 Fahrer sind vor Ort !!!
ev. habe ich gar noch jemand vergessen, dann auch Dir viel Glück!
