August 2011

30.08.2011 / 06:47 von Mark Thomson

RBC Muttenz, wie ein Anfänger...

Am Sonntag stand bereits das letzte von 8 Rennen des Racer Bikes Cup in Muttenz an. Ich wusste von Anfang an, dass es auf dieser mehrheitlich flachen Strecke schwierig wird. Doch mit meinem terra29 2012 fühlte ich mich zum ersten Mal auf dieser Strecke wohl. Der Flache Singletrail zurück ins Stadion konnte so richtig geballert werden.

Nach dem Start im grossen Feld und dem entsprechenden Gedränge hielt ich mich etwa zurück. Nur keinen Massensturz dachte ich mir. Im Gelände konnte ich gut mitfahren und auf dem besagten Singletrail ordentlich Tempo bolzen. Ich kam in eine Gruppe die aber leider überhaupt nicht harmonierte. Wenn ich nicht geführt habe, brach das Tempo ein. Ich wollte ja vorwärts kommen, also führte ich weiter. Dies ging 4 Runden so. Auf der letzten Runde gab ich dann alles. Im einzigen Aufstieg warf ich alles in die Waagschale. Die Abfahrt und auch der Singletrail gelangen mir auch sehr gut. Doch leider löste sich dann der Junior vor mir nicht in Luft auf und die 40 Meter Vorsprung auf die grössere Gruppe war wieder dahin. Im Sprint auf der Pferderennbahn hatte ich dann keine Körner mehr und wurde auf den 26. Rang durchgereicht. Schade, da macht man alles fürs Tempo und wird am Ende abgekocht wie ein Anfänger!

Das Gesamtklassement schloss ich im 20. Rang als 3. Master ab. Nicht schlecht, zufrieden bin ich aber nicht! Wurde ich doch mehrmals unter Wert geschlagen.

Nun stehen noch drei EKZ Bike Cup Rennen an. Endlich mal wieder ein paar Höhenmeter die geknackt werden müssen. Ich freue mich auf die weiteren Rennen. Die Form ist da, das Rennglück kommt hoffentlich nun auch noch dazu!

Stay tuned, Marcel

24.08.2011 / 10:26 von Mat Haussener

zaboo gibt auch in der Vertikalen Gas

777 Biker wagten sich am Sonntag, 14. August 2011 um Punkt 13.00 Uhr auf die anspruchsvolle Strecke vom Parpaner Rothorn nach Churwalden. Und der Topfavorit wurde seiner Rolle gerecht. René Wildhaber gewann das TREK BIKE ATTACK 2011. Er wurde allerdings von unserem Gravityspezialisten Gusti Wildhaber stark bedrängt.
Mit 1:09 Minuten Rückstand fuhr Gustav Wildhaber vom zaboo Pro Team auf dem hervorragenden zweiten Platz ein.

tl_files/zaboobikes/bilder/teamblog/pro team29/wildhaber.jpg

Das Bike Attack Rennen in der Lenzerheide gehört definitiv zu den Klassikern der Marathon-Downhills. Man könnte es als das wichtigstes Rennen dieser Art im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Schließlich stammt die absolute Mehrheit der 777 Starter aus der Schweiz , Deutschland oder Österreich. Bereits im März waren alle Startplätze ausgebucht. 
 
Die Strecke hat zwei Gesichter. Wenn man so will, ist die erste Hälfte der Downhill und die zweite der Marathon. Siegchancen haben hier nur echt komplette Fahrer, die sowohl in den technischen und zum Teil extrem schnellen Passagen der Strecke ihr Bike perfekt im Griff haben und die untenraus in den langen Tretpassagen immer noch die nötige Tretpower leisten können.

Ergebnisse Herren

Ergebnisse Damen

 

23.08.2011 / 18:38 von Simon Zahnd

Team zaboo - Zaugg Bau am Inferno

Statt durch den See von Thun nach Oberhofen zu Schwimmen nahm unsere Schwimmerin Lisa Stalder zusammen mit dem Biker und dem Läufer das Schiff MS Berner Oberland. Grund dafür war zu starker Wind und somit musste das Schwimmen abgesagt werden.

Somit wurde per Rennrad-Massenstart gestartet in Oberhofen.Unser Rennvelofahrer Reto Grossenbacher ging das Rennen etwas verhalten an da er wusste die Grosse Scheidegg steht noch bevor. Zwischen Interlaken und Brienz bildete sich ein Feld wo er gut mithalten konnte.

(Die Spitze war zu dieser Zeit schon lange im Anstieg zur Grossen Scheidegg).

Trotz einem Massensturz konnte Reto noch weiterfahren und später die Grosse Scheidegg in angriff nehmen.

Nach 4 h 13 Min. übergab Reto an Romano Schär der das Bike von Grindelwald über die Kleine Scheidegg führte. Mittlerweile waren die Temperaturen über 30 Grad angestiegen und es war wichtig sich zu verpflegen. Romano Schär riskierte viel in der Abfahrt nach Lauterbrunnen, was sich lohnte und zu Rangverbesserungen führte.

In Stechelberg angekommen  nach genau 2 Stunden, übergab Romano unserem Läufer

Jean-Luc Hofer bei Zwischenrang 83.

 Dieser wusste nicht genau in welcher Zeit er die Strecke absolvieren kann, da er noch bis vor kurzem eine Verletzung am Fuss hatte und immer noch mit Stützverband startete. Seine Selbsteinschätzung übertraf aber alles! Er absolvierte die Strecke in genau

1 Stunde und 37 Minuten. Wir waren alle sehr überrascht und freuten uns am Schluss über den für uns eher überraschenden 61. Rang! Muss doch gesagt werden,alle haben das erste mal am Inferno teilgenommen!

Herzlichen Dank allen Beteiligten und auch unserem Supporter Peter Grossenbacher

22.08.2011 / 12:14 von Mark Thomson

EKZ Bike Cup Eschenbach, Hitzeschlacht

Nach 5 Wochen Rennpause, Ferien mit der Familie (und natürlich mit meinem zaboo29er) ging es am Sonntag um 13:00 Uhr in die letze Phase der Saison 2011.

Mit meinem frisch aufgebauten terra29/2012 stand ich top motiviert an der Startline. Das Feld war wiederum super besetzt. War doch mit Fabian Giger der 10. vom Weltcup in Val di Sole ebenfalls am Start. Auch die schnellsten Schweizer Junioren wollten sich in Eschenbach den letzten Schliff für die WM holen.

Das Quecksilber stieg und stieg, also wollte ich zu Beginn nicht überdrehen. Das ging ganz gut und ich fand einen guten Rhythmus. Ich befand mich mit 3 Elitefahrer in einer guten Gruppe als sich ein Hard Fahrer mir auf dem Singletrail in den Weg stellte. Die Folge war ein Überschlag. Alles blieb heil, aber die Gruppe war natürlich weg. Gegen Ende machte mir die Hitze dann schon zu schaffen und ich kam als 17. ins Ziel. Ohne Sturz... Aber eben, immer der Konjunktiv!!

Meine Pulsdaten zeigten mir, dass ich wirklich alles gegeben habe: Durchschnitt 178, Maximalpuls 188 und das über eine Renndauer von 1h20'.

Nun ist Erholung angesagt, am nächsten Sonntag geht es in Muttenz mit dem Finale des Racer Bikes Cup weiter.

Stay tuned, Marcel

22.08.2011 / 07:01 von Simon Zahnd

Inferno Team Trophy - Sieg

Das crespo.ch zaboobikes.com Team mit Cherelle Oestringer, Sandro Spaeth, Simon Zahnd und Matthias Bieri galten als Favoriten für den Teamwettkampf. Aber ein Rennen ist erst fertig, wenn die Ziellinie überquert ist...

Das Team hatte eine sehr gute Besetzung in allen Disziplinen, vor allem im Laufen und dem Schwimmen zwei absolute Ausnahmeathleten. Mit Sandro, dem früheren Bikeprofi auf dem Rennrad und Simon mit gewohnt solider Basis sollte eigentlich fast nichts mehr schief gehen.

Und dann die Meldung dass nicht geschwommen wird... Die Inferno Team Trophy wurde somit schon vor dem Start richtig spannend...! Gestartet wurde somit in Oberhofen und Sandro kam in einer super Rennradzeit von 3 Stunden 11 Min (mit Grosser Scheidegg und Grön als Hindernis auf dem Weg...) als Zweiter in Grindelwald an und übergab Simon. Der erwischte nicht seinen Glanztag, konnte den Rückstand aber in Grenzen halten und kam als Dritter in Stechelberg an. Mit 6 resp. 2.5 Min Rückstand auf die führenden Teams. Mit dem 'Lauf des Jahres' kam unser sensationeller Läufer Mätthu Bieri über 3 Minuten vor allen Konkurrenten in Mürren an. Wow! 

Cherelle, unser Schwimmerin, war bis dahin verständlicherweise enttäuscht, machte ihr Training dann aber in Mürren im Hallenbad, 5 Km in 75 Minuten... das zeugt von grosser Klasse!

Wir hatten allen Grund zum Feiern! Gratulation auch an alle weiteren Teams und Einzelathleten, für die grossartige Leistung am sehr heissen Samstag...! Wir sind überglücklich über den realisierten Sieg am Inferno! Das hat im zaboo Palmares noch gefehlt ;-)

15.08.2011 / 09:23 von Pascal Beckerbauer

Eiger Bike Grindelwald

Am Sonntagmorgen reiste ich nach Grindelwald zur 55 km / 2500hm Strecke an. Zum ersten Mal für mich schien diese Saison an einem IXS-Rennen die Sonne. Leider habe ich mich einen Tag zu spät angemeldet, so dass ich im 2. Block starten musste, also um 08.15 statt 07.45. Nachdem nach nur kurzer Verspätung der Startschuss ertönte, weil gewisse Fahrer ihre Bikes nicht mehr fanden (gestohlen?), setzte ich mich an der Spitze einer 4er-Gruppe bei. In einem guten Tempo fuhren wir auf die grosse Scheidegg. In etwa hier trennte sich die Gruppe, da es auf der Strecke zu stauen begann, da bereits viele Fahrer des vorherigen Blocks eingeholt wurden. Von hier weg bis ins Ziel fuhr ich mehr oder weniger mit einem Thömus-Fahrer zusammen, der sich ebenfalls in dem zuvor genannten 4er-Grüppchen befand. Das war ganz amüsant, bergab setzte er sich meist etwas von mir ab, was aber auch auf die "Staus" zurückzuführen war, bergauf holte ich ihn wieder ein, sodass wir viele Teile des Rennens zusammen fahren konnten.

Ich fühlte mich während dem Rennen recht gut, obwohl ich vom Gefühl her am Morgen doch nicht ganz fit war. Die letzten Kilometer bis ins Ziel mit den ständigen kurzen Auf- und Abstiegen zehrten allerdings doch nochmal an den Kräften, wobei das viel grössere Problem die sehr schnell und stark kommenden Krämpfe in den Beinen waren. Dadurch war ich dann doch sehr froh, als ich die Ziellinie überquerte.
Ansonsten konnte ich von Anfang bis am Schluss ein ständig konstantes Tempo fahren, was mich motivierte.

Mit einer Zeit von ca. 3h 08min ergab das den 9. Rang in der Kat. HF-1 und den 27. Rang Overall auf der 55km Strecke.






14.08.2011 / 15:49 von Simon Zahnd

TRANS ROCKIES - zaboo ERFOLGE

Haussener/Perrin siegen an Trans Rockies CAN

Die zaboo-Erfolgsgeschichte geht weiter. Matthias Haussener und Damian Perrin aus Gurzelen und Bern vom zaboo pro29-Team siegen im 7-Etappenrennen Trans Rockies von Fernie nach Canmore, Canada, bei den Zweierteams.  Das  Mixed-Team  Simon Zahnd und Yvonne Bürgi  aus Uetendorf und Schachen, ebenfalls zaboo, erreichen ebenfalls den Podest auf dem dritten Gesamtrang.

Jeden Tag einen Podestplatz reichten den erfahrenen Etappenfahrer Haussener und Perrin aus, um letztendlich das gelbe Leadertrickot „nach Hause“ in Canmore zu fahren, das sie bereits nach der dritten Etappe erobert hatten.  Die Konstanz über die ganze Woche trotz etwelchen Materialproblemen war schliesslich ausschlaggebend für den Sieg in der Endabrechnung. Zahnd/Bürgi feierten einen Etappensieg, hatten jedoch auch grössere Zeitrückstände, so dass es nicht ganz an die Spitze reichte. „Es hat mir zeitweilig alles abverlangt und am Abend war ich einfach leer“, gab die mutige Debutantin Yvonne Bürgi zu Protokoll. Sonne, Regen und sogar Schnee – das ganze Spektrum eines überaus harten Mountainbike-Etappenrennen erlebten die vier Berner in den fernen Rocky Mountains in Kanada. Die Etappen waren geprägt durch die technisch anspruchsvollen Strecken über kilometerlange Singletrails, so wie es die Mountainbiker suchen und lieben. 

tl_files/zaboobikes/bilder/teamblog/team29/TR2011 mat-damian leader.jpg

09.08.2011 / 23:28 von Simon Zahnd

TRANS ROCKIES - stage 3

LEADER Jersey für zaboo pro team29 !

Der heutige Tag war das Singletrail Erlebnis schlechthin - 43 Kilometer vom Feinsten aber auch härtesten Trail-Abenteuer was wir je erlebt haben!
Es ist schwer zu beschreiben, was die Organisation der Trans Rockies hier auf die Beine stellt, um den Teilnehmern eine unvergessliche Bikewoche zu bescheren...
Heute wars beinahe schon des Guten zu viel - so viele Stunden auf dem Bike und eigentlich nur auf Singletrails unterwegs zu sein, ist sehr kräfteraubend. Die pittoreske Umgebung von British Columbia muss man einmal gesehen haben!

Stage 3 / Fernie-Fernie /43 Km / 2000 Hm 
zaboo pro team29: 2. Rang in 3:21 / 1. Rang Overall (!) nach 3 Tagen mit 4 Min. Vorsprung
zaboo team29: 6. Rang in 4:50 / 4. Rang mit nur 12 Min auf Rang 2...

Transrockies Stage 3 aus Sicht von Mat - zaboo pro team29:
Nun, wie wird man Leader im Gesamtklassement? Plan A: Man gwinnt! Plan B: Man wird immer 2. und hofft, dass nicht immer die Gleichen gewinnen.
Ein Platten an meinem Hinterrad hat uns heute auf Plan B gezwungen. Nach einer wahren Singletrailorgie erreichten wir wie ein schweizer Uhrwerk erneut den 2. Rang in der Etappenwertung un durften uns heute Abend ins gelbe Leadertrikot einkleiden lassen.

Stage 3 aus Sicht von Yvonne - zaboo team29:
Der Tag war der härteste auf dem Bike den ich je erlebt habe. Knapp 5h, von A bis Z Singletrails hat mich gebraucht wie noch nie. Der Tag hat alles an mir abverlangt und im Ziel war ich den Tränen nahe, weil ich einerseits einfach komplett leer war und andererseits ein wenig enttäuscht, konnten wir den super Rang von gestern nicht halten. Aber abgerechnet wird erst am Schluss, wir geben morgen wieder alles. Ich hoffe, dass all die Blessuren bis dann einigermassen geheilt sind :-) 

Es ist noch nicht die Hälfte erreicht, die Trailwege bleiben das Ziel...!

09.08.2011 / 13:51 von Simon Zahnd

TRANS ROCKIES - Stage 2

tl_files/zaboobikes/bilder/teamblog/pro team29/tr_stage2_podium.jpgUpdate zur zweiten Etappe an den Trans Rockies; 
52 Km / 1700 Hm / 25 Km Aufstieg und ein schneller Singletrails Downhill
Rang 2 und gut 3 Std (wegen Fehlleitung keine offiz. Zeit) für Damian/Mat
Kategoriensieg in genau 4 Std für Yvonne/Simon

Unsere Statements zum heutigen Tag:
Yvonne: "Trotz den Prellungen an den Armen kam ich gut durch die Trails, der lange Aufstieg auf Kiesstrassen kam uns sehr entgegen"
Simon: "Ich hätte nie an einen Sieg geglaubt, erst als wir den letzten Singletrail hinter uns hatten und Yvonne immer noch viel Druck auf die Pedale brachte, hab ichs langsam realisiert, wow!"
Damian: "In der Anfangsphase hab ich den Sattel gebrochen, später verloren.... trotz einer Fehlleitung zu Beginn sind wir wiederum auf dem zweiten Rang klassiert"
Mat: "Ein Sturz endete mit einer Rippenprellung, ansonsten coole Trails und Downhills. Auch andere Teams hatten ihre Probleme"

Morgen geht's im gleichen Stil weiter... wir sind gespannt was uns die Trans Rockies Organisation wiederum bieten wird

08.08.2011 / 17:40

„The Wall“ in Ischgl

 

Wetterglück am 17. Ironbike Ischgl 2011


Nach dem Rocky Mountain Marathon in Riva (I) wollen wir zaboobikes auch in Österreich würdig vertreten. Da wir beide in dieser Woche Ferien in Serfaus, respektive in Ischgl verbringen, lassen wir es uns nicht entgehen, am Ironbike zu starten. Für Bänz ist es bereits der zweite Start, für mich der Erste. Doch das Wetter will uns wieder einen Strich durch die Rechnung machen … die Prognosen sind schlecht und der Prolog am Vorabend findet bei strömendem Regen statt … Erinnerungen an den Mt. Generoso Bikmarathon und an das Swiss Bike Masters werden wach!!!!!

Der nächste Morgen überrascht mit herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen. Die Bergspitzen leuchten bereits in der Sonne, während Ischgl noch ein wenig im Schatten liegt. Wer hätte das gedacht - perfektes Bikewetter! Punkt 08:30 Uhr erfolgt der Startschuss für alle Kategorien. In der neutralisierten Startrunde durchs Dorf können wir uns gut ins vordere Drittel des Feldes schieben, bevor dann die „Post“ Richtung Galtür hinauf so richtig abgeht. Doch leider habe ich bereits nach 2 Km einen technischen Defekt am Hinterrad … keine Ahnung wie dies passieren konnte, aber ich kann das Problem zum Glück relativ schnell wieder beheben, muss mich jedoch nach diesem knapp 3 Minütigem Unterbruch wieder zuhinterst im Feld einreihen. Nun beginnt meine Aufholjagd, die sich als gar nicht so einfach herausstellt. Auf den schmalen Pfaden ist Überholen kaum möglich und dieser Defekt hat mich irgendwie aus dem „Konzept“ gebracht. Erst beim Aufstieg zur Lareinalp geht es dann flotter vorwärts. Auf der ersten Runde über 27 Km gilt es rund 750 Höhenmeter zu überwinden. Zurück in Ischgl beginnt der krasse Aufstieg zur Velillscharte. Zum Glück verpflegt uns hier Marion an vereinbarter Stelle noch mit einem vollen Bidon. Denn danach sind auf etwas mehr als 9 Km über 1200 Höhenmeter zu überwinden. Ich nenne diesen Anstieg schlicht „The Wall“ … konstant geht es zw. 15 bis 20%, teils sogar mit 24% auf knapp 2600 m.ü.M. hoch. Endlich finde ich mein „Konzept“ wieder und somit meinen „Tritt“ … Meter für Meter schiebe ich mich hoch und an anderen Fahrern vorbei, was natürlich motiviert. Dann muss ich meinen Kopf ganz schön in den Nacken legen, um weit über mir Bänz zur erblicken, der mir plötzlich motivierende Worte nach unten ruft … puahhh 2 – 3 Minuten Vorsprung sind das schon, die er da hat; das motiviert aber noch zusätzlich. Auf der hohen Zirbe auf knapp 2200 m kann ich zu Bänz aufschliessen und meine Pace gleich durchziehen. Mir rollt es  immer besser und auch den extrem steilen Schlusshang kann ich gut fahren.

Von der Velillscharte geht es dann direkt in den von Hans Rey gebauten Single Trail … zuerst mit gutem Flow in überhöhten Kurven sause ich den steilen Hang hinunter … immer mit dem Gedanken, dass Bänz jederzeit von hinten herangebraust kommt. Ein wirklich cooler Trail, der nicht sehr schwierig zu fahren ist. Doch danach wird er ziemlich ruppig und verlangt viel Kraft. Nur mit Mühe kann ich noch bremsen, so sehr brennt mir die Unterarmmuskulatur. Ich empfinde den Downhill fast strenger als der Aufstieg. Im unteren Teil führt uns eine Schotterstrasse in hohem Tempo nach Ischgl hinunter und direkt ins Ziel - in weniger als einer halben Stunde sind die 1200 Höhenmeter wieder vernichtet. Gleich hinter mir saust auch schon Bänz über die Zielline und wir sind wieder einmal super glücklich, ein tolles Rennen auf unseren 29er zaboo-Bikes gefahren zu sein. Mit einem grossen Wienerschnitzel und einem alkoholfreien(!) Erdinger geniessen wir die Zielatmosphäre. Cooles Rennen und sehr zu empfehlen, auch wenn es verdammt hart ist ;-).


Rangliste 17. Ironbike Ischgl 2011 (Mittlere Runde, 48 Km, 2057 Hm)

Allover Männer (Total 244 klassiert):

1.     Pernkopf Günther (AUT)     2:31:31     (Agegroup: Herren)
23.    Hager André (CH)              2:57:51     (Agegroup: Herren Masters, Rang 10 von 94)
24.    Bucher Bänz (CH)              2:58:24     (Agegroup: Herren, Rang 13 von 130)

Rangliste gibt's hier.

07.08.2011 / 21:25 von Simon Zahnd

TRANS ROCKIES - Stage 1

Die beiden zaboo teams sind erfolgreich in die Trans Rockies in Kanada gestartet. Damian Perrin und Matthias Haussener (als zaboo pro team29 und der Startnr. 17 als Men Duo unterwegs) sind Zweite im Zwischenklassement bis zu diesem Zeitpunkt  - wow!!

Yvonne Bürgi und Simon Zahnd starten in der Mixed Kategorie mit der Nr. 417 und sind auf dem sehr guten Dritten Zwischenrang (noch inoffiziell)  - Yvonne hat bei ihrem ersten 'richtigen' Bikerennen bereits den richtigen 'flow' in den Trails gefunden.
Der erste Tag bot eigentlich nur Singletrails - und was für welche... wer's nicht selbst erlebt hat, der muss das dringend mal nachholen... Hier in Fernie (British Columbia) wird Singletrack-Biken richtig zelebriert, der Startende ich fast froh, wenn mal ein paar Meter Forst- oder Kiesstrasse kommt. Nun sind wir gespannt auf die definitiven Resultate und auf was die crazy canucks morgen für Singletrails ready haben... es werden viele sein! We are ready to rock the Rockies!