November 2011

29.11.2011 / 20:25 von Yvonne Zahnd

Saisonabschluss = Winterpause - oder doch direkt nochmals in den Frühling??

Ja genau so ist es in diesem Jahr, das Jahr wo alle Rekorde in Sachen Wetter bricht. Auch ich habe davon profitiert und bin in den Monaten September, Oktober und November wohl noch nie so viel gelaufen und geradelt wie in anderen Jahren.

Zusammen mit Simon habe ich unzählige Stunden zu Fuss und auf zwei Rädern verbracht, meist mit unseren 29ern. Was gibt es schöneres als am Morgen mit Sonne und blauem Himmel aufzustehen, den Rucksack packen und sich in den Sattel zu schwingen? Ich habe die letzten Wochen und Monate so viele neue Orte, Städtchen und Landschaften in der Schweiz entdeckt, zu Fuss oder auf zwei Rädern, welche mich zeitweise nicht aus dem Staunen gebracht haben. Wie schön doch die Schweiz ist und wie schnell man von A nach B kommt! Nehmen andere für den Weekend-Ausflug 4-Räder, sprich das Auto, haben wir meist alles per Rad oder zu Fuss genossen. Von Basel über Avanches, Montreux, Sierre und im schönen Oberland, um nur ein paar wenige Stationen zu nennen. Und meist haben wir dies mit einem Besuch bei guten Freunden, Familie oder Übernachtung in einer der vielen, tollen Jugis verbunden. 

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Nun ist es jedoch langam an der Zeit, die Langlauf Skis zu entstauben und sich auf Schnee einzustellen.

Momentan halte ich mich mit Sport jeglicher Art und nach Lust und Laune fit. Die Saisonplanung 2012 ist noch nicht ganz abgeschlossen. Sicher ist, dass ich zusammen mit Couple Partner Sandro Späth am Gigathlon 2012 teilnehmen werde. Aber auch mit Simon wird das eine oder andere Rennen gefahren, wann und wo ihr uns im 2012 antreffen werdet – watch out there Lächelnd

Eine schöne, vorweihnachtliche Zeit. Yvonne

29.11.2011 / 06:08 von Reto Rickenbach

Trans Schwarzwald 2011

Bikerennen durch Deutschland grösstes, zusammenhängendes Mittelgebirge – Trans-Schwarzwald 2011

1. Teil - Administrative Vorbereitung, oder Internetsurfen mit System

Mit den sinkenden Temperaturen neigt sich auch das jeweilige Trainingsjahr unweigerlich dem Ende zu und somit stellt sich gleichzeitig auch die Frage nach dem Saison-Highlight im nächsten Jahr.

So geschehen an einem trüben Novemberabend. Nachdem ich bereits die Teilnahme an der BIKE Transalp und der BIKE TransGermany auf der imaginären Todo Liste abhacken konnte, musste eine neue Herausforderung den Jahrestrainingsplan 2011 dominieren.

Mein Transalp Teampartner Markus ist nach einer schweren Krankheit zwar wieder auf dem Weg der Erholung, für eine gemeinsame Teilnahme an der Transalp 2011 ist es aber noch zu früh.

Daher kam mir die Information auf der Homepage eines Mountainbike-Magazins, dass die Trans-Schwarzwald im Jahr 2011 über „nur“ fünf Tagesetappen führt, gerade recht. Der Schwarzwald ist Deutschlands grösstes zusammenhängendes Mittelgebirge und ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet, welches auch wir Eidgenossen gerne und oft besuchen. Die diesjährige Route startet am nördlichen Ende in Pforzheim und führt in fünf Tagen über etwa 400km und 10’000hm Richtung Süden auf den Feldberg nahe der Schweizer Grenze.

Das Rennen kann als Einzelstarter oder im Team bestritten werden.

Nachdem ich Walti vom meinem grossen Saisonziel 2011 berichtet habe, dauerte es nicht lange bis auch er sich für die Idee begeistern konnte. So werden wir als Zweierteam vom VMC Berikon am Mittwoch 17. August 2011 die Schwarzwald Trails unter die Stollenreifen nehmen.

Mittlerweile sind die meisten Unterkünfte gebucht, Internet sei dank geht das heutzutage problemlos und schnell vonstatten.

2. Teil – Technische Vorbereitungen, oder weshalb muss schon wieder ein neues Bike her?

Da unsereins schon den einen oder anderen Drahtesel sein eigen nennen darf, sucht der findige Biker stets nach triftigen Gründen die eine Erweiterung des Fuhrparks recht­fertigen.

Da wäre zum Einen das oben schon erwähnte Saisonziel und zum Zweiten der Trend zum grossen Laufrad – ein Thema welches die Stollenreifen-Szene derzeit bewegt.

Wie so oft haben die Amis – allen voran der Mountainbike Urvater Gary Fisher-  vor ein paar Jahren damit begonnen, Mountainbikes mit 28 Zoll Laufrädern auszustatten und somit einmal mehr eine Vorreiterrolle übernommen.

Montiert man auf ein solches 28“ Rad einen Mountainbike Reifen mit etwa 2 Zoll Breite ergibt das einen Raddurchmesser von ungefähr 29 Zoll, die Twentyniner waren geboren.

Anfang Dezember 2010 konnte ich ein solches Bike ausgiebig auf den heimischen Trails Probe fahren und war sofort überzeugt von den Vorteilen der grossen Räder. Zwar hab ich schon zwei Pseudo29er im Stall, die mit 28x1.9“ Reifen ausgestatteten Trekkingbikes sind aber doch keine richtigen Mountainbikes.

Twentyniner rollen leichter über Hindernisse, das ganze Gefährt bleibt bei hohen Tempi stabiler und die grössere Auflagefläche der Reifen führt zu deutlich besserem Grip an steilen Anstiegen. Das ideale Gefährt für einen über mehrere Tage führenden Mountainbike Marathon.

Meiner Meinung nach werden die 29er vor allem die klassischen 26“ Hardtails länger­fristig verdrängen. Im Gegenzug vermute ich, dass Twentyniner Fullys eher ein Nischen­produkt bleiben werden.

Meinem Prinzip, alle Bikes selber aufzubauen, bleibe ich auch bei den grossen Laufrädern treu und habe deshalb einen Zaboo Carbon Rahmen bestellt. Zaboo ist eine ganz junge Schweizer Marke, welche vom Profi Biker Simon Zahnd und seiner Partnerin Renata Bucher gegründet wurde.

Mehr Infos auf www.zaboobikes.com.

Der Entscheid als Zweierteam zu starten, schreit förmlich nach einem gewissen einheitlichen Erscheinungsbild. Walti und ich haben deshalb mit dem Gründer von Zaboo Bikes - Simon Zahnd – Kontakt aufgenommen und mittlerweile haben wir die Zusage von ihm, dass er uns mit einem 29er Zaboo Terra Leihbike für Walti und Kleidern ausrüsten wird. Demnach starten wir am 17. August als Zaboo VMC Berikon Team

3. Teil – Maschine Mensch Vorbereitungen, von Höhenmetern und langen Stunden auf zwei Reifen

Dank dem Trainingslager in der ersten Aprilwoche baut unser Unterfangen auf einem starken Fundament auf. Den ersten Teil der Woche verbrachten wir im südlichen Teil der Schweiz. Mit Touren um den Lago Maggiore und über den Monte Ceneri haben wir unsere Muskeln stundenlang mit Laktat geflutet und damit erfolgreich die Grundlagenausdauer gestärkt. Dank des fast schon sommerlichen Wetters konnten wir den Rest der Woche von zu Hause aus trainieren. Somit sind noch etliche Kilometer und Höhenmeter im Aargauer Mittelland dazugekommen.

Da ich mit meiner Familie das abschliessende Wochenende des Trainingslagers in Ratingen bei Düsseldorf verbracht hatte, konnte ich auch in einer mir bis dato unbekannten Gegend ein paar zusätzliche Kilometer aufs Haben-Konto verbuchen.

Die zahlreichen Tourenportale im Internet bieten eine Vielzahl von GPS Tracks um auch fremde Gebiete zu erkunden. Meine Tour führte mich aus der Grossstadt Düsseldorf in das Umland der Metropole und auf zahlreichen verwinkelten Trails durch das weit herum bekannte Neandertal zurück nach Ratingen.

Diese Trainingswoche war auch ein wichtiger Test, wie wir als Team harmonieren. Aus sportlicher Sicht befinden wir uns auf einem ähnlichen Leistungsniveau und blicken demnach auch aus dieser Perspektive entspannt Richtung Starttermin.

4. Teil – Der Countdown läuft – die letzten Vorbereitungen

In den Wochen nach unserem letzten Bericht zeigte sich Petrus unsereins wiederum wohlgesinnt. Das trockene und warme Frühsommerwetter unterstützte uns erneut perfekt beim Sammeln von Höhenmetern auf zwei Rädern.

Am ersten Samstag im Juli konnten Walti und ich zum ersten Mal Rennluft als „Team VMC Berikon / Zaboo“ an einem Langdistanz Bikerennen schnuppern. Gemeinsam haben wir die 83km und 2600hm des EKS Goldenrace in Schleitheim unter die Stollenreifen genommen. Leider hat es mit dem Twentyniner Testbike für Walti nicht geklappt, so dass wir noch nicht mit identischem Material und homogener Teambekleidung über die Start bzw. Ziellinie rollen konnten.

An der Trans-Schwarzwald werden wir vergleichbare Distanzen und Höhenmeter fünf Tage hintereinander in Angriff nehmen. Das Marathonrennen von Schleitheim hat unser gutes Gefühl bestätigt. Wir harmonieren als Team optimal und sind auf einem ähnlichen Leistungsniveau unterwegs.

Pforzheim wir kommen, in wenigen Wochen geht es los – wir freuen uns riesig. In diesem Sinne „Happy trails“

5. Teil – Im Ziel, Cooldown

Dienstag, 16.08.11 Anreise nach Pforzheim: Die Taschen waren gepackt und die Bikes warteten auf ihren Einsatz. Der ansonsten geruhsame Vormittag vor der Abreise wurde noch kurz durch ein hektisches Intermezzo am HB Zürich unterbrochen.

Walti’s Testbike Sponsor Simon hatte mir quasi aus dem einfahrenden Zug noch Teile für Waltis Zaboo Testbike übergeben. Die eigentliche Fahrt nach Pforzheim ging dann problemlos über die Bühne und wir liessen den Abend mit einer fetten Pizza beim Türken ausklingen.

Mittwoch, 17.08.11: 1. Etappe von Pforzheim nach Freudenstadt. Die erste Etappe brachte uns ohne grosse Umwege auf schnellen Abschnitten aus der Industriestadt Pforzheim. Zum Auftakt führte die erste der fünf Etappe mit 82.5km und 1830hm kreuz und quer durch die nördlichen Abschnitte des Schwarzwaldes. Ein Highlight war zweifelsohne die Zieleinfahrt auf dem grossen Marktplatz in Freudenstadt.

Donnerstag, 18.08.11- 2. Etappe von Freudenstadt nach Wolfach. Auf dem heutigen Abschnitt hatten sich die Verantstalter ein paar Singletrail Highlights herausgesucht. Durch die typische SchwarzwälderBilderbuchlandschaft gelangten wir dank der Unterstützung von vielen Zuschauern am Streckenrand in das beschauliche Örtchen Wolfach. Etwas ausserhalb des Zielbereichs übernachteten wir in einer super schönen Pension.

Freitag, 19.08.11. Die Dritte und für mich happigste Etappe.

Krisen haben durchaus ihre positiven Seiten, denn nach jeder Krise geht soll es wieder aufwärts gehen, so zumindest die graue Theorie. Heute war für mich persönlich beissen angesagt, irgendwie fand ich nie meinen Rhythmus auf dem Weg von Wolfach nach Donaueschingen. Aber unser super Team-Spirit hat das ganze Unterfangen einiges erträglicher gemacht.

Samstag, 20.08.11. Die vierte und längste Etappe mit einem grossen Schlenker in die Schweiz galt es heute zu bezwingen. Obwohl heute keine grossen Anstiege zu absolvieren waren, setzte uns die Hitze ziemlich zu.

Via den Klingnauer Stausee und einem zusätzlichen Halt um unsere Bidons aufzufüllen kamen wir schliesslich durchgeschwitzt aber glücklich in Murg-Niederhof nahe an der Schweizer Grenze an.

Sonntag, 21.08.11. „Nur“ noch ins Ziel war heute die Devise. Mit dem Start in Murg-Niederhof, Nahe der Schweizer Grenze führte die Etappe immer ansteigend in Richtung Ziel Feldberg. Während ich persönlich auf der ersten Hälfte der Etappe noch nicht so in Schwung kam, legte Walti schon ein ansprechendes Tempo vor. Im späteren Verlauf fand  auch in meinen Rhythmus und wir konnten die Etappe auf den Hausberg des Schwarzwaldes in vollen Zügen geniessen. Die nötige Motivationsspritze lieferte uns auch noch der Empfang meine Familie im Ziel auf dem Feldberg.

Tolles Wetter, fantastische Streckenabschnitte, keine Stürze, keine technischen Probleme, ein super Teamgeist und viele bleibende Eindrücke werden uns auch in den nächsten Wochen noch an die Zeit im Schwarzwald erinnern.

Happy trails

26.11.2011 / 08:36 von Simon Zahnd

erster Fully Testbericht

Hanspeter Ryf, Steffisburg: 

Ich habe immer noch ein Dauergrinsen auf dem Gesicht... :-)

Zusammen mit Iwan und Ueli (zwei überzeugte all-mountain-fully-fahrer!) machten wir unsere Standard-Runde von Steffisburg Vita-Parours, Schwendibach, Goldiwil bis zum Holzerplatz südlich von der Blueme. Die Abfahrt ging vorwiegend über Singletrails von H'schwendi, Haltenegg bis Hünibach.

Zum Bike:
Wunderbarer Kletterer, habe fast zuwenig Kraft in den Beinen um Ihn ans Limit zu bringen! Hat ein bisschen Tendenz, zum Hochsteigen... (ev. absenkbare Gabel?)
Dämpfer war für mich perfekt! Toller Vortrieb, auch beim Wiegetritt kaum spürbares Wippen.
Bremse für mich am Anfang etwas gewohnheitsbedürftig (recht aggressiv), aber am Schluss kein Problem.
Fahrverhalten bei der Abfahrt eine wahre Freude. Ob Wurzeln, Abschläge, Steine und Treppen; alles wurde einfach überrollt und ich hatte nie das Gefühl am Limit zu sein! (...was ich bei Ausfahren mit Iwan nicht immer sagen konnte...)
Auch Serpentinen problemlos fahrbar, sehr gutes Handling.
Für mich ist es ein perfektes Touren-Bike, das ich bei längeren Ausfahrten mit meinen Fully- Freunden dem terra29 klar vorziehen würde! Vielen Dank für das Testbike, es hat Spass gemacht!!!

19.11.2011 / 08:39 von Reto Rickenbach

Rigi hell

Aloha Zabooianer

Schon fast Ende November und Touren auf die Rigi sind immer noch möglich - auch ohne schneenasse Füsse. Irgendwie spielt das Wetter verrückt...

Die Tour welche im am Freitag mit meinem Kumpel unter die grossen Laufräder genommen habe, ist schlichtweg als episch zu bezeichnen.

Beim Start in Arth zog uns die Kälte zuerst noch alle Kraft aus den Muskeln, kurz nach der Bernerhöhe aber dann schon schönster Sonnenschein.

Unser heutiges Tagesziel ist schon gut zu erkennen:

Blick auf Zugersee und das Hochplateau des Zuger- bzw. Walchwilerbergs

Zeit für eine Pause

Schon kurz vor dem Gipfel

Blick auf den Vierwaldstättersee

Bikepark auf der Rigi ;-)

Downhill kurz unterhalb vom Staffel

Und schon sind die Höhenmeter wieder vernichtet...

Noch ein paar Infos zur Strecke:

Aufstieg von Arth aus via Oberarth, Goldau, Bernerhöhe, Fruttli, Chlöschterli, Staffel nach Kulm

Abfahrt vom Kulm via Staffel nach Seebodenalp. Der Polenweg ist wegen Forstarbeiten gesperrt. Deshalb direkt den Gratweg runter nach Immensee, auch ein hammer Trail, aber steiler und verblockter

Happy trails

 

14.11.2011 / 19:22 von Simon Zahnd

Servicestelle Raum Aarau/Zürich

Unser Mann für die Nordschweiz ist Walter Töngi, ein erfahrerer Biker und J&S Leiter des VMC Berikon. Er wird der Ansprechspartner für zaboo Kunden aus dem Raum Aarau/Zürich, welche Ersatzmaterial und kleine Reparaturen an den zaboo bikes haben. Selbstverständlich haben wir zwei Testbikes vor Ort, welche von Interessierten Personen gefahren werden können.

Reservationen von Testbikes und Abmachungen für Materialtermine nimmt Walti aufgrund später Arbeitszeiten vorzugsweise per E-Mail an: walter.toengi@gmx.ch

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Walti hat während der Trans Schwarzwald (im Team mit Reto Rickenbach, ebenfalls auf zaboo unterwegs) ein terra29 getestet und die grossen Räder haben es ihm vollends angetan! Wir danken Walti sehr für die spontane Bereitschaft die erste zaboo Servicestelle ins Leben gerufen zu haben!

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12.11.2011 / 21:20 von Pascal Beckerbauer

Prachtvolles ...

... Herbstwetter im Obwaldnerland...

herbstnebel

herbstnebel

02.11.2011 / 09:11 von Simon Zahnd

zaboo Fully comes around

Wir haben derzeit sehr viele Fragen wie diese: "Macht zaboo auch ein Fully?" Unsere Antwort ist ganz klar JA !

Per 2012 werden auch wir ein 29er Fully im Programm haben. Ab nächster Woche laufen die ersten Tests. Details zu Preisen, Geometrien und Resultaten erfahren unsere Kunden sehr bald auf dem Tech-Blog!